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	<title>Fließendes Geld Diskussionskreis Torgau &#187; Arbeitsplätze</title>
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	<description>Lust auf neues Geld</description>
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		<title>Buchempfehlung: &#8220;Das Geldsyndrom&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 09 May 2013 22:51:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt wohl kein zweites Buch, welches es so unglaublich umfassend und verständlich vermag, die Fehler des derzeitigen Geldsystems und die Mechanismen des Fließenden Geldes zu vermitteln. Die Rede ist natürlich von &#8220;Das Geldsyndrom&#8221;. Auf circa 480 Seiten informiert der &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/buchempfehlung-das-geldsyndrom/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/buchempfehlung-das-geldsyndrom/">Buchempfehlung: &#8220;Das Geldsyndrom&#8221;</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt wohl kein zweites Buch, welches es so unglaublich umfassend und verständlich vermag, die Fehler des derzeitigen Geldsystems und die Mechanismen des Fließenden Geldes zu vermitteln.</p>
<p>Die Rede ist natürlich von &#8220;Das Geldsyndrom&#8221;.</p>
<p>Auf circa 480 Seiten informiert der Autor Helmut Creutz auf einfache und anschauliche Art und Weise über alle wichtigen Bereiche Geldsystems. Dies umfasst die wichtigsten Begriffe, die erst einmal erklärt werden. Schon an dieser Stelle wurde mir klar, wie häufig die zahlreichen Diskussionsbeiträge, von denen man durch diverse Medien erfährt, am Thema vorbeigehen. Gleichzeitig sind die Erklärungen so wertvoll, dass es sich mit Recht lohnt, das Buch mehrfach zu lesen. Man muss scheinbar nicht Wirtschaft studieren, um zu verstehen, wie wichtig die Unterscheidung von &#8220;Geld&#8221; und &#8220;Guthaben&#8221; ist und was es mit Begriffen wie &#8220;Geldumlauf&#8221;, &#8220;Nichtbanken&#8221; oder &#8220;Mindestreserve&#8221; auf sich hat.</p>
<p>Der zweite Teil stellt nun deutlich problematisierend den Titel des Werkes heraus:<br />
&#8220;Der Zins und andere Fehlstrukturen&#8221;.<br />
Dem Leser wird umfassend die Wirkungsweise des &#8220;Zinses&#8221; erklärt, einhergehend mit einer Begriffsklärung von &#8220;Inflation&#8221; und &#8220;Deflation&#8221;.<br />
Zudem veranschaulicht Creutz die Rolle der Zentralbank bei der &#8220;Geldschöpfung&#8221; sowie &#8220;Geldmengensteuerung&#8221; und inwiefern letztere durch die &#8220;Geldhortung&#8221; erschwert bis unmöglich gemacht wird.<br />
Auch wird die von vielen propagierte &#8220;Geldschöpfung der Geschäftsbanken&#8221; detailliert erörtert, weshalb das Buch auch für all jene vermeintlichen &#8220;Experten des Geldsystems&#8221; äußerst aufschlussreich sein dürfte.</p>
<p>Nunmehr folgend wird das sich aus dem &#8220;Zins&#8221; ergebende Problem der diversen &#8220;Überentwicklungen&#8221; im monetären Bereich geschildert.</p>
<p>Begriffe, die sonst plakativ und inflationär in den Medien auftauchen, aber nie deutlich geklärt werden, macht der Autor für den Leser transparent und verständlich:<br />
Wie entwickeln sich &#8220;Geldvermögen&#8221;, &#8220;(Staats-)Schulden&#8221; und &#8220;Spekulationen&#8221;?</p>
<p>Der vorletzte Part problematisiert die zahlreichen negativen Folgen unseres derzeitigen Geldsystems. Welche Verwerfungen treten in den &#8220;sozialen&#8221;, &#8220;ökologischen&#8221; und  &#8220;ökonomischen&#8221; Bereichen auf? Wieso besteht in diesem System ein &#8220;Wachstumszwang&#8221; der Wirtschaft? Gibt es unterschiedliche Auswirkungen in &#8220;Markt-  und Planwirtschaften&#8221;? Was ist mit der Arbeitslosigkeit, über die ständig geredet wird, doch selten konstruktiv?<br />
Schließlich die fatalen Ausuferungen: eine destruktive Globalisierung, weltweiter Krieg und die schlussendliche Vernichtung der ausgebeuteten Länder dieser Erde und schließlich (für viele Leser erschreckenderweise) die vorprogrammierte Zerstörung unserer eigenen Existenz, die der &#8220;westlichen Staaten&#8221;</p>
<p>Im fünften und letzten Teil des Buches wird die vorhergehende pessimistische Stimmung komplett umgewandelt in Tatendrang und Optimismus: Wie überwinden wir die &#8220;Fehlstrukturen&#8221; und schaffen eine tatsächlich &#8220;stabile Wirtschaft&#8221;?<br />
Hierbei geht es nun wirklich um die Grundanliegen des &#8220;Fließenden Geldes&#8221;, die Creutz skizziert: eine &#8220;konstruktive Umlaufsicherung&#8221;, ein Ende der &#8220;leistungslosen Selbstvermehrung&#8221; des &#8220;Geldes&#8221; und dessen Bevorteiligung gegenüber den &#8220;Waren&#8221; sowie eine &#8220;Wirtschaft&#8221;, die nicht mehr zwanghaft wachsen muss und demzufolge den Bedürfnissen von Natur, Tieren und Menschen gerecht werden kann.<br />
Außerdem bespricht Creutz sogleich diverse Einwände zu seinen vorgestellten Änderungsvorschlägen und nennt bereits bestehende Alternativmodelle, wie &#8220;Tauschringe&#8221; und &#8220;Regionalwährungen&#8221;.<br />
Das Buch wird durch eine abrundende Zusammenfassung vollendet.<br />
Zudem finden sich im Anhang diverse Namen, Initiativen und Bücher zum fortführenden Studium.</p>
<p>Mir hat &#8220;Das Geldsyndrom&#8221; zu einem Ausweg aus meiner Unbedarftheit in monetären und wirtschaftlichen Fragen geholfen. Ich konnte mir eine deutlich klarere Sicht auf zentrale Fragen von elementarer Bedeutung unserer Zeit verschaffen und damit konstruktiv für eine humanere Zukunft eintreten.</p>
<p>Ein absolutes Muss für jeden &#8220;Freund der Erkenntnis&#8221;, also Menschen!</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/buchempfehlung-das-geldsyndrom/">Buchempfehlung: &#8220;Das Geldsyndrom&#8221;</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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		<title>Wirtschaftswachstum schafft keine Arbeitsplätze</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 10:11:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M+K</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Gebetsmühlenartig hören wir von unseren Politikern immer wieder und wieder die Aussage &#8220;Wir brauchen Wachstum. Es muss immer mehr werden und mehr werden. Wir brauchen Wachstum. Es muss immer mehr werden und mehr werden&#8230;&#8221;. Wachstum wird von den Politikern gehuldigt &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/politik/wirtschaftswachstum-schafft-keine-arbeitsplatze/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/politik/wirtschaftswachstum-schafft-keine-arbeitsplatze/">Wirtschaftswachstum schafft keine Arbeitsplätze</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Gebetsmühlenartig hören wir von unseren Politikern immer wieder und wieder die Aussage &#8220;Wir brauchen Wachstum. Es muss immer mehr werden und mehr werden. Wir brauchen Wachstum. Es muss immer mehr werden und mehr werden&#8230;&#8221;. Wachstum wird von den Politikern gehuldigt wie ein Gott. Wachstum ist der Gott des Kapitalismus. Gnädig gestimmt wird dieser Gott mit Produktivität und Rentabilität. Und so beten sie täglich ihren Gott an und hoffen auf die Schaffung neuer Arbeitsplätze. &#8220;Es muss immer mehr werden und mehr werden. Wir brauchen Wachstum. Es muss immer mehr werden und mehr werden&#8230;&#8221;. Viele Menschen haben heute dieses mulmige Gefühl im Bauch, dass irgend etwas nicht stimmt. Im Kern dreht sich alles um Schulden. Dieses Schuldenproblem finden wir in allen Ländern der westlichen Welt.</p>
<p>Seit den 1970-er Jahren ist man allgemein überzeugt, Wirtschaftswachstum sei unabdingbar. Wirtschaftswachstum sei Grundvoraussetzung für Beschäftigung, Wohlstand und sozialen Friedens.</p>
<p>Die Politiker können oder wollen nicht erkennen, dass in unserem derzeitigen Finanzsystem der Zins- und Zinseszins (Guthabenszins) dieses Wachstum erzwingt.</p>
<p>Hat ein Kreditnehmer ein verzinsliches Darlehen aufgenommen, muss er mehr zurückzahlen, als er ursprünglich erhalten hat. Der Kreditgeber erhält vom Kreditnehmer, in der Regel über den Dienstleister Bank, seine Zahlungsmittel zuzüglich Zins- und Zinseszins zurück. Der Kreditgeber besaß bereits vor der Kreditvergabe mehr Zahlungsmittel, als er benötigte und konnte diese dadurch verleihen. Sein Vermögen steigt durch die Zinseneinnahmen weiter an, durch den Zinseszins mit zunehmender Beschleunigung.</p>
<p>Der Kreditnehmer kann das verzinsliche Darlehen nur zurückzahlen, wenn er seine Ausgaben reduziert bzw. wenn er seine eigene Leistung steigert und dem stetig wachsenden Guthaben ein entsprechendes Angebot an Waren und Dienstleistungen gegenüberstellt. Das Wirtschaftswachstum müsste sich langfristig ebenso exponentiell entwickeln, wie die Guthaben durch Zins- und Zinseszins. Dies ist nicht der Fall. Das Wirtschaftswachstum kann nicht Schritt halten mit dem Wachstum der Guthaben.</p>
<p>Der Autobauer Volkswagen baute 2006 rund 5.660.000 Automobile (Quelle Wikipedia). Einmal angenommen, Volkswagen möchten seinen Aktionäre in den nächsten 100 Jahren jedes Jahr 7% Zuwachs erwirtschaften &#8211; ohne Personalabbau und Lohnkürzungen. Um das Ziel zu erreichen, müsste Volkswagen die Produktionsmenge stetig erhöhen:</p>
<p>2006: 5.660.000<br />
2016: 11.320.000<br />
2026: 22.640.000<br />
2036: 45.280.000<br />
2046: 90.560.000<br />
2056: 181.120.000<br />
2066: 362.240.000<br />
2076: 724.480.000<br />
2086: 1.448.960.000<br />
2096: 2.897.920.000<br />
2106: 5.795.840.000</p>
<p>Sie können erahnen, dass es irgendwann im nächsten Jahrhundert für jeden Menschen auf dieser Welt einen Volkswagen geben würde. Auch für jeden Säugling.<br />
Der Zinssatz von 7% ist übrigens nicht aus der Luft gegriffen:<br />
<a href="http://zertifikate.finanztreff.de/dvt_einzelkurs_uebersicht.htn?seite=zertifikate&#038;i=26215633" title="Volkswagen Vz. Aktienanleihe 7% 2014/03" target="_blank">Volkswagen Vz. Aktienanleihe 7% 2014/03</a>.</p>
<p>Wie man an diesem Beispiel sieht, selbst bei gleichbleibendem Wachstum beschleunigt sich das Anwachsen des BIP. Das 7%-Wachstum wird nur für den Zins der VW-Aktionäre benötigt. Kein einziger Arbeitsplatz entsteht durch dieses 7%-Wachstum. Wir befinden uns durch Zins- und Zinseszins unbewusst in einer Rentabilitäts- und Wachstumsfalle. Die Sprünge werden immer größer. Niemand kann vorhersagen, wie lange exponentielles Wachstum aufrechterhalten werden kann. Es ist eine Frage der Logik, dass in unserer endlichen Welt mit ihren begrenzten Ressourcen derartigen Wachstumsprozessen in ihrer Dauerhaftigkeit natürliche Grenzen gesetzt sind.</p>
<p>Die Lösung für dieses Problem ist ein Geldsystem mit konstruktiver Umlaufsicherung und ohne Wachstumszwang &#8211; ein Geldsystem mit fließendem Geld. Die Umverteilung zugunsten einer kleinen Minderheit hört auf, die Umwelt wird geschont und die Realwirtschaft wird aus der Geiselhaft der Finanzwirtschaft befreit.</p>
<p>Empfehlung:<br />
Die Zeit online 25.11.2004<br />
<a title="Kurt Biedenkopf - Wachstum schafft noch keine Arbeit" href="http://www.zeit.de/2004/49/Union" target="_blank">Kurt Biedenkopf &#8211; Wachstum schafft noch keine Arbeit</a></p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/politik/wirtschaftswachstum-schafft-keine-arbeitsplatze/">Wirtschaftswachstum schafft keine Arbeitsplätze</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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