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	<title>Fließendes Geld Diskussionskreis Torgau &#187; Buchempfehlung</title>
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	<description>Lust auf neues Geld</description>
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		<title>Geldmachtelite: Das Imperium der Milliardäre</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jan 2014 17:41:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit Start unseres Blogs thematisieren wir die verschiedenen Facetten unseres Geldsystems, einhergehend mit dem Angebot einer solide fundierten Alternative. Doch zumindest im Hintergrund schwingt in fast jedem Beitrag auch immer ein äußerst heikles Thema mit: die Frage nach der Macht. &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/geldmachtelite-das-imperium-der-milliardare/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/geldmachtelite-das-imperium-der-milliardare/">Geldmachtelite: Das Imperium der Milliardäre</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Start unseres Blogs thematisieren wir die verschiedenen Facetten unseres Geldsystems, einhergehend mit dem Angebot einer solide fundierten Alternative.<br />
Doch zumindest im Hintergrund schwingt in fast jedem Beitrag auch immer ein äußerst heikles Thema mit: die Frage nach der Macht.<br />
Hierbei will ich Macht gemäß dem Soziologen Max Weber kurz definieren: So sei Macht &#8220;die Chance, den eigenen Willen (gegen Widerstand) durchzusetzen&#8221;.</p>
<p>Im Zuge der letzten Finanz- und dadurch Realwirtschaftskrise 2008 ist es innerhalb einiger Medien, die überhaupt zum Thema berichten, populär gewurden, Banken als zentrale Verursacher zu bestimmen.</p>
<p>Mit dem folgenden Interview mit dem Autoren und Soziologen Hans Jürgen Krysmanski möchte ich einen Anreiz liefern, diese Position zu hinterfragen.<br />
Krysmanski postuliert in seinem letzten Buch &#8220;0,1% Das Imperium der Milliardäre&#8221;, dass Banken und andere Finanzdienstleister lediglich die zweithöchte Stufe der globalen Machtkonzentration darstellen.</p>
<p>Das, was selbst über ihnen steht, nennt Krysmanski die Geldmachtelite (oder in Anlehnung an Eisenhower: den Geldmachtkomplex): Diejenigen Kapitalbesitzer, welche ein investierbares (fluides) Vermögen von wenigstens 500 Millionen US-Dollar aufweisen und damit fast zwingend Milliardäre sind.</p>
<p>Im Interview mit KenFM werden zentrale Gedanken des Buches angerissen. Darüber hinaus sei für jeden, der sich für Elitenforschung oder auch eine Vertiefung des Wissens um die Notwendigkeit der Einführung von Fließendem Geld (um eben jene Machtkonzentrationen zu brechen) interessiert, das Werk von Krysmanski empfohlen.</p>
<p>Viel Spaß und gutes Lernen bei diesem zweiteiligen Interview!</p>
<p><iframe src="//www.youtube-nocookie.com/embed/-7BQZHrHcEY?rel=0" height="360" width="640" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Teil 2:</p>
<p><iframe width="640" height="360" src="//www.youtube.com/embed/GXN07ujNeME?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/geldmachtelite-das-imperium-der-milliardare/">Geldmachtelite: Das Imperium der Milliardäre</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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		<title>Das Geldsystem &#8211; eine geschlossene Erklärung</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Oct 2013 17:33:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Taler, Taler, du sollst wandern, von der einen Hand zur andern!“ oder „Der Rubel muss rollen!“ sind Sprichwörter, die vielleicht der eine oder die andere von euch schon mal gehört hat. Wie so oft sind diese Volksweisheiten wortwörtlich zu nehmen. &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/das-geldsystem-eine-geschlossene-erklarung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/das-geldsystem-eine-geschlossene-erklarung/">Das Geldsystem &#8211; eine geschlossene Erklärung</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Taler, Taler, du sollst wandern, von der einen Hand zur andern!“ oder „Der Rubel muss rollen!“ sind Sprichwörter, die vielleicht der eine oder die andere von euch schon mal gehört hat. Wie so oft sind diese Volksweisheiten wortwörtlich zu nehmen. Natürlich kann ein Taler nicht wandern, aber der Rubel kann doch zumindest rollen. Was ist die Message hinter diesen Metaphern?</p>
<p>Geld muss in erster Linie zirkulieren, genau das ist sein eigentlicher Zweck. Alle anderen Funktionen müssen dieser primären untergeordnet werden. Warum das so ist?</p>
<p>Geld ist das universelle Tauschmittel einer Wirtschaft und damit dessen Schmiermittel. Sozusagen der Möglichmacher von moderner Ökonomie und modern heißt in diesem Falle alles Wirtschaften, was über die Größe einer Dorfgemeinschaft hinausgeht.</p>
<p>Ohne Geld keine komplexe Arbeitsteilung.<br />
Soll heißen: Tauschwirtschaft funktioniert nur innerhalb eines kleinen Gebietes und sollte dort dann aber auch definitiv in unsere heutige globalisierte Wirtschaft reintegriert werden, weil es die Solidarität stärkt und ressourcenschonend funktioniert.</p>
<p><a name="_GoBack"></a>Doch darüber hinaus brauchen wir diese menschliche Erfindung namens Geld.<br />
Geld ist eine <span style="text-decoration: underline;">der wichtigsten Erfindungen</span> der bisherigen Menschheitsgeschichte und hat unheimlich komplexe Auswirkungen. Dennoch nehmen wir es bisher weitestgehend in Kauf mit einem zutiefst instabilen und schlichtweg nicht funktionalen Geldsystem zu arbeiten.</p>
<p>Eine Sache sollte euch jetzt auf der Zunge brennen: „Wenn dieser Typ aus dem Internet es schon wagt unser schönes Geld in Frage zu stellen, dann sollte er doch an erster Stelle erklären können, was Geld überhaupt ist!“</p>
<p>Alles klar, überredet, ihr habt ja Recht. Wenn ich mich gepflegt über einen allgemein akzeptierten Umstand aufregen will, dann sollte ich zunächst einmal klären, wovon ich überhaupt spreche. Danach kann man ja immer noch angewidert beanstanden, verteufeln oder einfach nur kritisieren.</p>
<p>„Geld ist das gesetzliche Zahlungsmittel innerhalb eines Währungsraumes, das von der Zentralbank ausgegeben wird.“</p>
<p>Wow, jetzt ist alles klar, oder?<br />
Natürlich nicht!<br />
Aber eigentlich ist es nicht so schwer.<br />
Nehmen wir diesen Satz doch ganz einfach Stück für Stück auseinander.</p>
<p>Geld ist ein „gesetzliches Zahlungsmittel“, unterliegt also bestimmten Gesetzen und wird zur Bezahlung verwendet. „Innerhalb eines Währungsraumes“ meint dann, dass dieses Geld nur in einem begrenzten Umfeld, dem jeweiligen Währungsgebiet eingesetzt werden kann. Der letzte Teil ist zur genauen Abgrenzung entscheidend. Einzig und allein die Zentralbank, auch Notenbank genannt, kann dieses Geld in Umlauf bringen.</p>
<p>Aus dieser Definition lässt sich klar ableiten, was Geld überhaupt ist und was nicht.<br />
Alles Bargeld sowie die Guthaben der Geschäftsbanken bei der Zentralbank sind gesetzliches Zahlungsmittel. Punkt. Nicht mehr. Genauer könnte man Geld übrigens noch als Zentralbankgeld bezeichnen.</p>
<p>Jetzt mag sich der eine oder die andere denken: „Wozu diese komplizierte Abgrenzung?“<br />
Einzig und allein dieses Bargeld kann zur Entstehung der Geldguthaben auf den Konten führen. Diese Geldguthaben werden heutzutage zur unbaren Zahlungsabwicklung verwendet. Sie sind aber kein <span style="text-decoration: underline;">gesetzliches</span> Zahlungsmittel.</p>
<p>Diese Unterscheidung ist sehr wichtig, da es an dieser Stelle sehr oft zu Verwirrungen kommt. Nur Bargeld kann verwendet werden, um Guthaben aufzubauen oder Schulden abzubauen. Demnach stellen Guthaben einen Anspruch auf Geld und Schulden eine Verpflichtung zur Rückzahlung von Geld dar. Die Geschäftsbank dient an dieser Stelle als Mittler. Das ist ihre Dienstleistung.</p>
<p>Schnell wird klar, dass die Geschäftsbank im gleichen Maß wie sie Geld zur Aufbewahrung von Sparern entgegen nimmt, dieses über Kredite an Schuldner zurück in den Wirtschaftskreislauf bringen muss. Das ist ihr Geschäftsmodell.</p>
<p>Der Schuldner muss dann immer entweder seine Ausgaben reduzieren oder seine Einnahmen durch Arbeit erhöhen, damit er den Kredit zurückzahlen kann.</p>
<p>Wir hatten eingangs festgestellt, dass die primäre Aufgabe des Geldes die Zirkulation, das „wandern, von der einen Hand zur andern“, ist.</p>
<p>Geld muss also im Gleichgewicht zu den Waren und Dienstleistungen eines Wirtschaftssystems vorhanden sein. Wird es übermäßig stark hinzugegeben, dann steigen die Preise und man spricht von Geldentwertung. Der Fachbegriff lautet Inflation.<br />
Wird dem Kreislauf hingegen Geld entzogen, sinken die Preise, da die Unternehmen ihre Produkte loswerden wollen, aber schlichtweg nicht alles gekauft werden kann. Der Wert des Geldes steigt. Man spricht von Deflation.</p>
<p>Dieses letztgenannte Szenario tritt jedoch immer dann auf, wenn jemand sein Geld unter das Kopfkissen bzw. ins Sparschwein steckt oder im Garten vergräbt. Diesen Vorgang nennt man Geldhortung. Historische Beispiele dafür sind unter anderem die riesigen Goldschätze in entsprechenden Truhen, die immer wieder angelegt wurden.</p>
<p>Heutzutage werden zwei „Lockmittel“ angewandt, um das Geld wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückzubringen. Zum einen ist das die eben erklärte Inflation. Wenn das Geld tendenziell an Wert verliert, dann bin ich natürlich bemüht es schnell auszugeben. Doch es gibt auch einen anderen Weg: Ich bringe mein Geld zur Bank und erhalte dafür im derzeitigen Geldsystem Zinsen.</p>
<p>Trotz all dieser Bemühungen stellt die Geldhortung auch heute noch ein gewaltiges Problem dar, sodass laut Bundesbankberichten nur noch circa 10% des Geldes in Deutschland ihrem eigentlichen Zweck nachkommen: dem Austausch von Waren und Dienstleistungen. Der Rest verschwindet unter anderem zur Wertaufbewahrung im Ausland, also dort, wo die jeweilige Währung nicht akzeptiertes Zahlungsmittel ist oder illegale Geschäfte werden damit getätigt.</p>
<p>Soweit zur Vorrede. Das hat zwar bereits einiges an Anstrengung gekostet, ist aber absolut notwendig, um sich auf einem soliden Fundament dem Geldthema zu nähern.<br />
Du kennst jetzt die Ursachen warum es Geld gibt, wie es entsteht und warum es zirkulieren muss. Außerdem habe ich den Ist-Zustand der unzureichenden Geldzirkulation beschrieben.<br />
Die Inflation wurde bereits ausreichend erklärt und ihr problematischer Charakter sollte deutlich geworden sein. Sie ist keine gute Lösung um das Geld in Umlauf zu halten, da sie es zugleich schleichend, aber stetig entwertet. Wenden wir uns nun dem Kern meiner Überlegungen zu: dem Zins.</p>
<p>Der Wirtschaftswissenschafter John Maynard Keynes beschrieb den Zins unter anderem als „Belohnung für die Nichthortung von Geld“. Das entspricht meiner vorhin genannten Funktion des Zinses als „Lockmittel“. Warum ergeben sich aus dem Zins dramatische Konsequenzen?</p>
<p>Sobald man Geld bei einer Bank anlegt und darauf Zinsen erhält, müssen andere Menschen für dieses leistungslose Einkommen arbeiten. Dieser Umstand verschlimmert sich umso sehr, wenn wir unser Geldvermögen nicht mehr ausgeben, sondern bei der Bank lassen und damit der Zinseszinseffekt einsetzt. Es kommt zu einem sich selbst beschleunigendem Wachstum, einer Selbstvermehrung.<br />
Diese findet in der Natur einen passenden Vergleich: die Vermehrung von Krebszellen.</p>
<p>Dieses sogenannte „exponentielle Wachstum“ der Geldvermögen führt automatisch dazu, dass auch die Verschuldung im gleichen Maße ansteigen muss, da jedem Anrecht auf Geld ein entsprechendes Versprechen zur Rückzahlung von Geld gegenüber stehen muss. Dieser Umstand ist der ureigentliche Grund warum es zwangsläufig zum Anstieg der Schulden, z.B. unseres Landes, kommen muss. Die Konsequenzen erleben wir jeden Tag und sie nehmen immer stärker beschleunigt mit jedem weiteren Tag zu. Das System wächst wie Krebs, bis es sich schließlich selbst zerstört.</p>
<p>Wenden wir uns nun den konkreten Auswirkungen zu, die unser derzeitiges Geldsystem auf unser aller Leben hat.</p>
<p>Stell dir bitte folgende Situation vor:<br />
Du möchtest eine Bäckerei aufmachen, um Brötchen zu backen.<br />
Was musst du dabei alles bedenken?<br />
Gehen wir davon aus, du besitzt bereits ein Gebäude. Ein Backofen muss hingegen erst noch angeschafft werden. Leider hast du dafür nicht ausreichend Geld zur Hand und musst bei der örtlichen Bank einen Kredit aufnehmen.<br />
Weitere Kostenpunkte sind natürlich Materialkosten, z.B. für Mehl, Wasser und Energie, sowie Personalkosten.<br />
Wie zahlst du nun den Kredit zurück?<br />
Es gibt nur einen Weg.<br />
Du musst die Kosten mit in den Brötchenpreis einrechnen.</p>
<p>Dieses Beispiel zeigt exemplarisch, dass sich letztlich in allen Waren und Dienstleistungen ein bestimmter Zinsanteil befindet, da im Verlauf der Herstellung immer wieder Kredite aufgenommen werden mussten, um trotz fehlendem Eigenkapital eine Produktion zu ermöglichen.<br />
Das Gleiche gilt für die Steuern, die der Staat erhebt, da auch er Schulden zurückzahlen muss.</p>
<p>Berechnet man den durchschnittlichen Zinsanteil aller Waren und Dienstleistungen, inklusive Steuern, so beträgt dieser 30-40%.</p>
<p>Du könntest nun erwidern, dass dieser Zinsanteil doch eine faire Sache ist, da ihn jeder, gemessen an seinen Ausgaben, zahlen muss. Das ist natürlich richtig, nur haben wir bisher ja lediglich die Zinszahlerseite betrachtet. Irgendjemand muss diese Zinsen natürlich auch erhalten.</p>
<p>In dieser Hinsicht ist die Vermögensverteilung in Deutschland sehr interessant. Gemeint ist also all jenes angelegte Geldvermögen bei Banken, auf das es Zinsen gibt. Natürlich ist das Beispiel der Bank stark vereinfacht, da mittlerweile die meisten Anlagen über Versicherungsfonds, Sachwerte, wie z.B. Aktien und Böden, oder über Spekulation an der Börse erfolgen.</p>
<p>Aus dieser Vermögensverteilung ergibt sich ein bestimmtes Zinseinkommen, dem selbstverständlich die 30-40% Zinsausgaben gemessen am Konsum gegenüberstehen.<br />
Wenn man diese beiden Größen gegenüberstellt ergibt sich, dass schon einmal circa die Hälfte der deutschen Haushalte auf Zinseinkommen verzichten müssen, da sie vermögensfrei oder sogar verschuldet sind.</p>
<p>Bei weiteren 30% reicht das Zinseinkommen nicht aus, um den Zinsanteil in den Ausgaben zu decken. Die 9. Haushaltsgruppe kann in etwa beide Größen ausgleichen.<br />
In der 10. und letzten Haushaltsgruppe geschieht fast schon ein Wunder. Hier übersteigen die Zinseinnahmen die –ausgaben um ein Vielfaches und dabei sind die Superreichen noch nicht einmal erfasst, da sie ihren Reichtum lieber nicht den Behörden mitteilen wollen.<br />
Nähere Informationen entnimmst du bitte der beigefügten Quelle.</p>
<p>Was zeigt uns diese Statistik?<br />
Wir haben einen Gewinner!<br />
Genau genommen nicht nur einen, sondern immerhin circa 10% der deutschen Haushalte.<br />
Wo es einen Gewinner gibt, da gibt es auch immer Verlierer.<br />
Das sind leider die restlichen circa 90% der Bevölkerung.<br />
Interessant ist auch die Aufteilung innerhalb der Gewinnergruppe. Auch dort gibt es nochmal gewaltige Unterscheide zwischen dem reichsten und dem vermeintlich ärmsten Zehntel.</p>
<p>Was für Schlüsse lassen sich ziehen?<br />
Das Lockmittel Zins hat einige unschöne Nebeneffekte:<br />
es verteilt den Wohlstand eines Landes von vergeblich arbeitend nach vermögend,<br />
es zwingt die Wirtschaft zu unendlichem Wachstum, um die immer größer werdenden Schuldenberge zurückzahlen zu können, wobei dies angesichts einer begrenzten Welt nicht möglich, nicht wünschenswert und erst recht nicht auf exponentiellem Niveau dauerhaft zu halten ist,<br />
es führt angesichts dieses Wachstumszwangs zu unglaublichen und unumkehrbaren Umweltzerstörungen,<br />
und nicht zuletzt führt es uns durch den Umverteilungscharakter direkt auf soziale Krisen zu. Das kann sich z.B. in Kriegen, gewaltsamen Aufständen, Hungersnöten oder Generationskonflikten äußern.</p>
<p>Letztlich zerstört sich das System aber auch mathematisch selbst, da exponentielle Funktionen ins Unendliche führen.<br />
Am Ende gibt es dann immer eine Währungsreform, einen Schuldenschnitt oder eine Hyperinflation, wie schon etliche Male erlebt.</p>
<p>Wer kann das schon wollen, egal zu welcher Zinseinkommenskategorie er gehört? Es gibt nur eine Erde und wenn diese unser Leben nicht mehr ermöglicht, dann nutzt auch das größte Vermögen rein gar nichts mehr.</p>
<p>Deshalb sollten wir uns gemeinsam eine konstruktive Lösung überlegen, wie Geld ohne Zins und Inflation in der Wirtschaft fließt, statt gehortet zu werden.</p>
<p>Eine funktionierende Alternative ist fast schon lächerlich einfach und zugleich jahrhundertealt.<br />
Würde die Zentralbank eine geringe Gebühr auf das Bargeld erheben, dann wären alle Menschen bemüht ihr Geld entweder auszugeben oder zur Bank zu schaffen. Das Geld würde innerhalb der Wirtschaft wieder ungehemmt fließen, weswegen dieses Konzept „Fließendes Geld“ heißt.</p>
<p>Was würde mit den Zinsen geschehen?<br />
Es würde sie natürlich zunächst einmal immer noch geben, nur würden sie drastisch absinken.<br />
So ist es selbstverständlich gerechtfertigt, dass eine Geschäftsbank einen geringen Zinssatz von circa 3% vom Kreditnehmer verlangt. Erstens wird sie dadurch für ihre Dienstleistung entlohnt und zweitens besteht für den Kreditnehmer ein Anreiz, seinen Kredit zurückzuzahlen.</p>
<p>Ein leistungsloses Einkommen aus der Arbeit anderer hingegen ist nicht gerechtfertigt.<br />
Deshalb würden die Zinsen auf Guthaben durch die sogenannte Umlaufgebühr, die Gebühr auf das Bargeld, in den negativen Bereich absinken. Je längerfristiger man sein Geld jedoch bei der Bank anlegt umso geringer würde diese Gebühr ausfallen, bis sie schließlich bei langfristen Anlage um 0% schwankt, je nach Marktlage. Dadurch wäre sparen, z.B. für die Rente oder ein Haus, wie bisher möglich, nur nicht mehr zu Lasten von anderen.</p>
<p>Diese Lösung ist so unheimlich clever und praktikabel, dass wir sie ganz einfach austesten sollten. Das kann am besten national, aber auch über Regionalgeldinitiativen funktionieren.</p>
<p>Hoffentlich konnte ich dir die Grundlagen, Probleme und Zukunft unseres Geldsystems gut erklären.</p>
<p>Falls dich das Thema näher interessiert, dann empfehle ich dir das Buch „Geldsyndrom“ von Helmut Creutz oder seine Website.</p>
<p>Viel Spaß beim Weitererzählen und Umsetzen!</p>
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		<title>Profitwahn &#8211; Warum sich eine menschengerechtere Wirtschaft lohnt</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jul 2013 02:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M+K</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Geldsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Dr. Christian Kreiß]]></category>
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		<description><![CDATA[Buchempfehlung Prof. Dr. Christian Kreiß ist der Autor der aufsehenerregenden Studie &#8220;Geplante Obsoleszenz&#8221;, die im März 2013 im Bundestag vorgestellt wurde und die ein breites Medienecho ausgelöst hat, u.a. Cover-Story der Bild-Zeitung und auf Seite 1 der Süddeutschen Zeitung. Prof. &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/profitwahn-warum-sich-eine-menschengerechtere-wirtschaft-lohnt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/profitwahn-warum-sich-eine-menschengerechtere-wirtschaft-lohnt/">Profitwahn &#8211; Warum sich eine menschengerechtere Wirtschaft lohnt</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Buchempfehlung</strong></p>
<p>Prof. Dr. Christian Kreiß ist der Autor der aufsehenerregenden Studie &#8220;Geplante Obsoleszenz&#8221;, die im März 2013 im Bundestag vorgestellt wurde und die ein breites Medienecho ausgelöst hat, u.a. Cover-Story der Bild-Zeitung und auf Seite 1 der Süddeutschen Zeitung. Prof. Dr. Christian Kreiß, Jahrgang 1962, studierte Volkswirtschaftslehre und promovierte in München über die Große Depression 1929 bis 1932. Nach neun Jahren Berufstätigkeit als Bankier in verschiedenen Geschäftsbanken, davon sieben Jahre als Investment Banker, unterrichtet er seit 2002 als Professor an der Hochschule Aalen Finanzierung und Wirtschaftspolitik. 2004 und 2006 hielt er an der University of Maine (USA) Vorlesungen über Investment Banking. In zahlreichen Veröffentlichungen, Vorträgen, Rundfunk- und Fernsehinterviews erklärt Prof. Dr. Christian Kreiß die Ursachen zur aktuellen Finanzkrise und er zeigt Wege in eine menschengerechte Wirtschaft.</p>
<p><div id="attachment_1287" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2013/07/HM_Sommer_2013_08.jpg" rel="lightbox[1316]"><img src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2013/07/HM_Sommer_2013_08-300x200.jpg" alt="Prof. Christian Kreiß und Klaus Reddmann" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-1287" /></a><p class="wp-caption-text">Prof. Christian Kreiß und Klaus Reddmann am 13.7.2013. Sommertagung der Zeitschrift &#8220;Humane Wirtschaft&#8221; in Wuppertal</p></div>Die Finanzwirtschaft ist längst mächtiger als die Politik, in unserer Demokratie entscheidet nicht mehr der Mensch, sondern das Geld.<br />
Prof. Dr. Christian Kreiß tritt an gegen die Diktatur der Finanzmärkte und seine eigene Zunft – die Wirtschaftsexperten. Sie beraten die Regierungen der Welt und beeinflussen, was der Öffentlichkeit als &#8220;wissenschaftliche Wahrheit&#8221; verkauft wird. Mit historischen Fakten und aktuellen Zahlen entlarvt Kreiß das zu bitterem Ernst gewordene Monopoly-Spiel der Finanzindustrie. Der Autor veranschaulicht, wie in der Vergangenheit jede wirtschaftliche Wachstumsphase in sozialem Unfrieden und Chaos endete. Seine erschreckende Bilanz: Wir selbst befinden uns am Ende einer solchen Periode. Es ist höchste Zeit für eine Gesellschaftsordnung, die Mensch und Umwelt gerecht wird. Es gibt einen Weg zwischen Kommunismus und Kapitalismus, der zu Chancengleichheit und einer wirklich freiheitlichen Gesellschaftsordnung führt. Auf dem Spiel stehen ein menschenwürdiges Dasein und echte Demokratie.</p>
<p>Prof. Dr. Christian Kreiß: <em>&#8220;Solange wir die Kräfte und Prozesse, die diesen 70-jährigen Zyklen zugrunde liegen nicht erkennen, können wir auch wenig dagegen tun. Zweck des vorliegenden Buches ist daher, diese in der Geschichte unerbittlich wirksamen Mächte und Prozesse aufzuzeigen und damit eine Diagnose für die derzeitigen Krankheitszustände in großen Teilen der Weltwirtschaft zu liefern. Denn ohne richtige Diagnose keine richtige Therapie. Ändert sich die Einsicht in die bestehenden Kräfte und Prozesse, ändern sich die ökonomischen und gesellschaftlichen Denkansätze und damit die gesellschaftlichen Weichenstellungen, so lassen sich neue, menschliche Wege in eine menschen-, tier- und umweltgerechte Zukunft beschreiten. Hierzu möchte das vorliegende Buch beitragen.&#8221;</em></p>
<p>Profitwahn &#8211; Warum sich eine menschengerechtere Wirtschaft lohnt<br />
Broschiert: 200 Seiten<br />
Verlag: Tectum Verlag<br />
Auflage: 1. Auflage (17. Juli 2013)<br />
Sprache: Deutsch<br />
ISBN-10: 3828831591<br />
ISBN-13: 978-3828831599</p>
<p>Prof. Dr. Christian Kreiß hielt am 13.7.2013 bei der Sommertagung der Zeitschrift &#8220;Humane Wirtschaft&#8221; in Wuppertal einen Vortrag zum Buch und war Gast bei der Geburtstagsfeier von Helmut Creutz. Weitere Informationen über die Arbeiten von Prof. Dr. Christian Kreiß sind zu finden auf <a href="http://menschengerechtewirtschaft.de/" title="Menschengerechtewirtschaft.de" target="_blank">seiner Internetseite</a>. </p>
<p>Der nachfolgende Vortrag ist aus dem Jahr 2012.<br />
<iframe width="640" height="360" src="//www.youtube-nocookie.com/embed/7CPW7zzpsfg?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Interview mit Prof. Dr. Kreiß auf Sat 1 Bayern zum Thema &#8220;Ohne Zins und Zinseszins &#8211; Nachhaltige Finanzsysteme&#8221;<br />
<iframe width="640" height="360" src="//www.youtube-nocookie.com/embed/DxNYPsnj32k?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/profitwahn-warum-sich-eine-menschengerechtere-wirtschaft-lohnt/">Profitwahn &#8211; Warum sich eine menschengerechtere Wirtschaft lohnt</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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		<item>
		<title>Dirk Müller (Mr. Dax) und die &#8220;Griechische Karte&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Jun 2013 06:07:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M+K</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dirk Müller (Mr. Dax) stellte in der ZDF-Sendung &#8220;Volle Kanne&#8221; vom 15. Mai 2013 sein neues Buch &#8220;Showdown&#8221; vor. Wie gewohnt, erklärt Dirk Müller komplizierte Mechanismen der Finanzwelt einfach und allgemein verständlich. Er berichtete in dieser Fernsehsendung auch von seiner &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/dirk-muller-mr-dax-und-die-griechische-karte/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/dirk-muller-mr-dax-und-die-griechische-karte/">Dirk Müller (Mr. Dax) und die &#8220;Griechische Karte&#8221;</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Dirk Müller (Mr. Dax) stellte in der ZDF-Sendung &#8220;Volle Kanne&#8221; vom 15. Mai 2013 sein neues Buch &#8220;Showdown&#8221; vor. Wie gewohnt, erklärt Dirk Müller komplizierte Mechanismen der Finanzwelt einfach und allgemein verständlich. Er berichtete in dieser Fernsehsendung auch von seiner Griechenlandreise und den Recherchen vor Ort &#8211; von unvorstellbar großen Öl- und Gasvorkommen in Griechenland und Zypern bis hin zu Morddrohungen gegenüber dem ehemaligen griechischen Ministerpäsidenten Karamanlis.</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2013/05/Dirk_Müller_Showdown.jpg" rel="lightbox[959]"><img src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2013/05/Dirk_Müller_Showdown-300x300.jpg" alt="Dirk Müller Showdown" width="300" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-1053" /></a></p>
<p>Griechenland und Zypern sind scheinbar reicher, als uns in den letzten Monaten in der Mainstreampresse berichtet wurde. Im Archiv vom Magazin &#8220;Spiegel&#8221; kann man noch Hinweise darauf finden, dass diese Informationen schon seit längerer Zeit bekannt sind:<br />
18.03.1974 <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41722030.html" title="Spiegel Heft 12 1974: Flamme aus dem Wasser" target="_blank">Flamme aus dem Wasser</a><br />
06.07.1981 <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14345132.html" title="Spiegel Heft 28 1981: Hinweis von Herodot" target="_blank">Hinweis von Herodot</a></p>
<p>Auch Reuters berichtete im letzten Jahr über griechisches Erdöl und Erdgas:<br />
02.07.2012 <a href="http://in.reuters.com/article/2012/07/02/greece-oil-idINL6E8I29F020120702" title="Reuters July 2 2012: Greece receives 8 bids for oil, gas exploration" target="_blank">Greece receives 8 bids for oil, gas exploration</a></p>
<p>&#8220;Wir sehen, in Griechenland geht es um weit mehr als Olivenöl und Schafskäse.Es geht um Öl, Gas, Erze, geostrategische Situationen, Militärbasen und viele hundert Milliarden Dollar. Lassen wir uns nicht länger für dumm verkaufen und über griechische Renten diskutieren. Das sind Nebelkerzen, die die Sicht auf die Hintergründe sehr geschickt verbergen.&#8221; (Dirk Müller, Showdown, Seite 82)</p>
<p>ZDF-Sendung “Volle Kanne” vom 15. Mai 2013:</p>
<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/deqnW22XxnY?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/dirk-muller-mr-dax-und-die-griechische-karte/">Dirk Müller (Mr. Dax) und die &#8220;Griechische Karte&#8221;</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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		<title>Buchempfehlung: &#8220;Das Geldsyndrom&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 09 May 2013 22:51:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt wohl kein zweites Buch, welches es so unglaublich umfassend und verständlich vermag, die Fehler des derzeitigen Geldsystems und die Mechanismen des Fließenden Geldes zu vermitteln. Die Rede ist natürlich von &#8220;Das Geldsyndrom&#8221;. Auf circa 480 Seiten informiert der &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/buchempfehlung-das-geldsyndrom/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/buchempfehlung-das-geldsyndrom/">Buchempfehlung: &#8220;Das Geldsyndrom&#8221;</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt wohl kein zweites Buch, welches es so unglaublich umfassend und verständlich vermag, die Fehler des derzeitigen Geldsystems und die Mechanismen des Fließenden Geldes zu vermitteln.</p>
<p>Die Rede ist natürlich von &#8220;Das Geldsyndrom&#8221;.</p>
<p>Auf circa 480 Seiten informiert der Autor Helmut Creutz auf einfache und anschauliche Art und Weise über alle wichtigen Bereiche Geldsystems. Dies umfasst die wichtigsten Begriffe, die erst einmal erklärt werden. Schon an dieser Stelle wurde mir klar, wie häufig die zahlreichen Diskussionsbeiträge, von denen man durch diverse Medien erfährt, am Thema vorbeigehen. Gleichzeitig sind die Erklärungen so wertvoll, dass es sich mit Recht lohnt, das Buch mehrfach zu lesen. Man muss scheinbar nicht Wirtschaft studieren, um zu verstehen, wie wichtig die Unterscheidung von &#8220;Geld&#8221; und &#8220;Guthaben&#8221; ist und was es mit Begriffen wie &#8220;Geldumlauf&#8221;, &#8220;Nichtbanken&#8221; oder &#8220;Mindestreserve&#8221; auf sich hat.</p>
<p>Der zweite Teil stellt nun deutlich problematisierend den Titel des Werkes heraus:<br />
&#8220;Der Zins und andere Fehlstrukturen&#8221;.<br />
Dem Leser wird umfassend die Wirkungsweise des &#8220;Zinses&#8221; erklärt, einhergehend mit einer Begriffsklärung von &#8220;Inflation&#8221; und &#8220;Deflation&#8221;.<br />
Zudem veranschaulicht Creutz die Rolle der Zentralbank bei der &#8220;Geldschöpfung&#8221; sowie &#8220;Geldmengensteuerung&#8221; und inwiefern letztere durch die &#8220;Geldhortung&#8221; erschwert bis unmöglich gemacht wird.<br />
Auch wird die von vielen propagierte &#8220;Geldschöpfung der Geschäftsbanken&#8221; detailliert erörtert, weshalb das Buch auch für all jene vermeintlichen &#8220;Experten des Geldsystems&#8221; äußerst aufschlussreich sein dürfte.</p>
<p>Nunmehr folgend wird das sich aus dem &#8220;Zins&#8221; ergebende Problem der diversen &#8220;Überentwicklungen&#8221; im monetären Bereich geschildert.</p>
<p>Begriffe, die sonst plakativ und inflationär in den Medien auftauchen, aber nie deutlich geklärt werden, macht der Autor für den Leser transparent und verständlich:<br />
Wie entwickeln sich &#8220;Geldvermögen&#8221;, &#8220;(Staats-)Schulden&#8221; und &#8220;Spekulationen&#8221;?</p>
<p>Der vorletzte Part problematisiert die zahlreichen negativen Folgen unseres derzeitigen Geldsystems. Welche Verwerfungen treten in den &#8220;sozialen&#8221;, &#8220;ökologischen&#8221; und  &#8220;ökonomischen&#8221; Bereichen auf? Wieso besteht in diesem System ein &#8220;Wachstumszwang&#8221; der Wirtschaft? Gibt es unterschiedliche Auswirkungen in &#8220;Markt-  und Planwirtschaften&#8221;? Was ist mit der Arbeitslosigkeit, über die ständig geredet wird, doch selten konstruktiv?<br />
Schließlich die fatalen Ausuferungen: eine destruktive Globalisierung, weltweiter Krieg und die schlussendliche Vernichtung der ausgebeuteten Länder dieser Erde und schließlich (für viele Leser erschreckenderweise) die vorprogrammierte Zerstörung unserer eigenen Existenz, die der &#8220;westlichen Staaten&#8221;</p>
<p>Im fünften und letzten Teil des Buches wird die vorhergehende pessimistische Stimmung komplett umgewandelt in Tatendrang und Optimismus: Wie überwinden wir die &#8220;Fehlstrukturen&#8221; und schaffen eine tatsächlich &#8220;stabile Wirtschaft&#8221;?<br />
Hierbei geht es nun wirklich um die Grundanliegen des &#8220;Fließenden Geldes&#8221;, die Creutz skizziert: eine &#8220;konstruktive Umlaufsicherung&#8221;, ein Ende der &#8220;leistungslosen Selbstvermehrung&#8221; des &#8220;Geldes&#8221; und dessen Bevorteiligung gegenüber den &#8220;Waren&#8221; sowie eine &#8220;Wirtschaft&#8221;, die nicht mehr zwanghaft wachsen muss und demzufolge den Bedürfnissen von Natur, Tieren und Menschen gerecht werden kann.<br />
Außerdem bespricht Creutz sogleich diverse Einwände zu seinen vorgestellten Änderungsvorschlägen und nennt bereits bestehende Alternativmodelle, wie &#8220;Tauschringe&#8221; und &#8220;Regionalwährungen&#8221;.<br />
Das Buch wird durch eine abrundende Zusammenfassung vollendet.<br />
Zudem finden sich im Anhang diverse Namen, Initiativen und Bücher zum fortführenden Studium.</p>
<p>Mir hat &#8220;Das Geldsyndrom&#8221; zu einem Ausweg aus meiner Unbedarftheit in monetären und wirtschaftlichen Fragen geholfen. Ich konnte mir eine deutlich klarere Sicht auf zentrale Fragen von elementarer Bedeutung unserer Zeit verschaffen und damit konstruktiv für eine humanere Zukunft eintreten.</p>
<p>Ein absolutes Muss für jeden &#8220;Freund der Erkenntnis&#8221;, also Menschen!</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/buchempfehlung-das-geldsyndrom/">Buchempfehlung: &#8220;Das Geldsyndrom&#8221;</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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		<title>Showdown &#8211; Der Kampf um Europa und unser Geld</title>
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		<pubDate>Fri, 03 May 2013 23:08:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M+K</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buchempfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Eurokrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Buchempfehlung Bestsellerautor Dirk Müller, vielen auch als Mister Dax bekannt, hat sein neues Buch veröffentlicht: Showdown &#8211; Der Kampf um Europa und unser Geld Gebundene Ausgabe: 272 Seiten Verlag: Droemer Knaur Auflage: 1 Sprache: Deutsch ISBN-10: 3426276054 ISBN-13: 978-3426276051 Kurzinfo: &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/showdown-der-kampf-um-europa-und-unser-geld/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/showdown-der-kampf-um-europa-und-unser-geld/">Showdown &#8211; Der Kampf um Europa und unser Geld</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Buchempfehlung</strong></p>
<p>Bestsellerautor Dirk Müller, vielen auch als Mister Dax bekannt, hat sein neues Buch veröffentlicht:</p>
<p>Showdown &#8211; Der Kampf um Europa und unser Geld</p>
<p>Gebundene Ausgabe: 272 Seiten<br />
Verlag: Droemer Knaur<br />
Auflage: 1<br />
Sprache: Deutsch<br />
ISBN-10: 3426276054<br />
ISBN-13: 978-3426276051</p>
<p>Kurzinfo: Dirk Müller schildert in seinem neuen Buch den zweiten Akt des Währungs- und Wirtschaftsdramas, das seinen Schauplatz längst von den USA nach Europa verlagert hat. Er rekapituliert die fundamentalen Fehlentscheidungen bei der Konstruktion des Euro, zeigt auf, welche Triebkräfte am Werk waren, wer Profit daraus zog und wer heute ein massives Interesse am Zerfall eines starken europäischen Währungs- und Wirtschaftsraumes hat. Denn die aktuelle Krise ist nicht nur das Ergebnis maßloser Staatsschulden, sie ist auch Ausdruck eines amerikanisch-europäischen Wirtschaftskrieges, der hinter den Kulissen tobt. Dirk Müller zeigt, welche Möglichkeiten Europa und Deutschland offenstehen, er benennt Chancen und Gefahren und gibt Hinweise, wie man sein Geld, seine Altersvorsorge, seine Anlagen bestmöglich durch die sich zu einem dramatischen Höhepunkt hinaufschraubende Krise bringen kann.</p>
<p>Das Buch ist in allen Buchhandlungen, und damit natürlich auch in unseren Buchhandlungen in der Torgauer Innenstadt, für 19,99 EUR erhältlich.</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/showdown-der-kampf-um-europa-und-unser-geld/">Showdown &#8211; Der Kampf um Europa und unser Geld</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Artgerechte Menschenhaltung</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 22:06:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M+K</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buchempfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Fließendes Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Lust auf neues Geld]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.neuesgeld-torgau.de/?p=218</guid>
		<description><![CDATA[Buchempfehlung Prof. Dr. Dr. Wolgang Berger, einer der Initiatoren des Kongresses &#8220;Lust auf neues Geld&#8221; in Leipzig 2012, hat sein neues Buch veröffentlicht: Anleitung zur Artgerechten Menschenhaltung in Unternehmen: Mehr Freude, Farbe &#038; Fülle im Job Broschiert: 160 Seiten Verlag: &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/artgerechte-menschenhaltung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/artgerechte-menschenhaltung/">Artgerechte Menschenhaltung</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Buchempfehlung</strong></p>
<p>Prof. Dr. Dr. Wolgang Berger, einer der Initiatoren des Kongresses &#8220;Lust auf neues Geld&#8221; in Leipzig 2012, hat sein neues Buch veröffentlicht:</p>
<p>Anleitung zur Artgerechten Menschenhaltung in Unternehmen:<br />
Mehr Freude, Farbe &#038; Fülle im Job</p>
<p>Broschiert: 160 Seiten<br />
Verlag: J.Kamphausen<br />
Auflage: 1<br />
Sprache: Deutsch<br />
ISBN-10: 3899016416<br />
ISBN-13: 978-3899016413</p>
<p>Das Buch ist in allen Buchhandlungen, und damit natürlich auch in unseren Buchhandlungen in der Torgauer Innenstadt, für 12,95 EUR erhältlich.</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/artgerechte-menschenhaltung/">Artgerechte Menschenhaltung</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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