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	<title>Fließendes Geld Diskussionskreis Torgau &#187; exponentiell</title>
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	<description>Lust auf neues Geld</description>
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		<title>Game over: Warum Zentralbanken Geld direkt an das Volk geben sollten</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Sep 2014 07:27:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M+K</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ben Bernanke]]></category>
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		<category><![CDATA[Geld aus dem Hubschrauber]]></category>
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		<description><![CDATA[Das derzeitige Geldsystem ist am Ende. Diese Erkenntnis scheint nun sogar beim CFR (Council on Foreign Relations) angekommen zu sein. In der letzten Ausgabe des CFR-Magazins &#8220;Foreign Affairs&#8221; wurde der Artikel &#8220;Print Less But Transfer More: Why Central Banks Should &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/game-over-warum-zentralbanken-geld-direkt-an-das-volk-geben-sollten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/game-over-warum-zentralbanken-geld-direkt-an-das-volk-geben-sollten/">Game over: Warum Zentralbanken Geld direkt an das Volk geben sollten</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Das derzeitige Geldsystem ist am Ende. Diese Erkenntnis scheint nun sogar beim CFR (Council on Foreign Relations) angekommen zu sein. </p>
<p>In der letzten Ausgabe des CFR-Magazins &#8220;Foreign Affairs&#8221; wurde der Artikel &#8220;Print Less But Transfer More: Why Central Banks Should Give Money Directly To The People&#8221; veröffentlicht:<br />
&#8220;Weniger drucken, aber mehr transferieren: Warum Zentralbanken Geld direkt an das Volk geben sollten&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.foreignaffairs.com/articles/141847/mark-blyth-and-eric-lonergan/print-less-but-transfer-more" title="CFR-Artikel" target="_blank"></a></p>
<p>Im aktuellen Geldsystem wachsen die Guthaben und Schulden exponentiell an. Die Sprünge werden immer größer, bis die Schuldner die Gier der Gläubiger nicht mehr bedienen können. Wenn die Einkommen aus Kapital größer sind als das Wirtschaftswachstum, geht dieses Geldsystem seinem unausweichlichen Ende entgegen. Seit 2008 wird uns dieses Dilemma als Krise &#8220;verkauft&#8221;.</p>
<p>Der Reichtum bei Wenigen nimmt gleichermaßen zu, wie die Armut bei Vielen. Seit Jahrzehnten verschärft sich die Ungleichheit in unserer Gesellschaft zunehmend. </p>
<p>Die Gläubiger suchen nach Wegen, um die Umverteilung über den Zins und Zinseszins und damit ihre leistungslosen Spitzeneinkommen zu erhalten.</p>
<p>Der Selbsterhaltungstrieb der Gläubiger führte bereits sogar dazu, dass Ben Bernanke den Abwurf von Geld aus dem Hubschrauber empfahl.</p>
<p>In einem Geldsystem mit &#8220;Fließendem Geld&#8221; sind derartige Überentwicklungen nicht möglich. </p>
<p>Mit der konstruktiven Umlaufsicherung verliert Geld seine Vormachtstellung gegenüber Waren und Dienstleistungen und dem Problem der Überentwicklung von Guthaben und Schulden kann wirkungsvoll entgegenwirkt werden.</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/game-over-warum-zentralbanken-geld-direkt-an-das-volk-geben-sollten/">Game over: Warum Zentralbanken Geld direkt an das Volk geben sollten</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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		</item>
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		<title>5 vor 12 &#8211; Die Dramatik der exponentiellen Funktion</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jun 2014 07:17:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M+K</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor ca. 4 Wochen hatte ich ein Gespräch mit einem echten Vollblut-Marxisten. Meine Kritik an der destruktiven Umlaufsicherung mit Zins und Inflation wurde sofort, ohne dass er mich nach meinen weiteren Ansichten fragte, als Antisemitismus bezeichnet. Von 0 auf 100 &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/5-vor-12-die-dramatik-der-exponentiellen-funktion/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/5-vor-12-die-dramatik-der-exponentiellen-funktion/">5 vor 12 &#8211; Die Dramatik der exponentiellen Funktion</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ca. 4 Wochen hatte ich ein Gespräch mit einem echten Vollblut-Marxisten. Meine Kritik an der destruktiven Umlaufsicherung mit Zins und Inflation wurde sofort, ohne dass er mich nach meinen weiteren Ansichten fragte, als Antisemitismus bezeichnet. Von 0 auf 100 war ich ein &#8220;Neurechter&#8221; und mein Gesprächspartner war gefangen in seinen ideologischen Ansichten weit ab von einer rationalen Betrachtung.</p>
<p>Der Zins ist aus Sicht der Geldanlegern etwas Positives. Geldvermögen wachsen automatisch weiter an. Wenn die jährlichen Zinserträge nicht entnommen und den vorhandenen Geldvermögen zugeschlagen und ebenfalls verzinst werden, wachsen die Geldvermögen beschleunigt. Sie wachsen exponentiell, d.h. sie wachsen von Jahr zu Jahr schneller.</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2014/06/Uhr5vor12.jpg" rel="lightbox[3251]"><img src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2014/06/Uhr5vor12-300x260.jpg" alt="Wann ist es 5 vor 12?" width="300" height="260" class="aligncenter size-medium wp-image-3288" /></a></p>
<p>Alle mathematischen Funktionen und damit auch die Exponentialfunktion sind mathematische Werkzeuge.</p>
<p>Ist ein Werkzeug wie z.B. ein Schraubenzieher, wenn ich ihn beim festschrauben einer Schraube rechtsherum drehe automatisch ein politisch nicht korrektes Werkzeug?</p>
<p>Wurden die Windräder in unserem Land, die sich alle rechtsherum drehen, eventuell von neurechten Ökofuzzis errichtet?</p>
<p>Eine mathematische Funktion kann weder rechts noch links sein.</p>
<p>Es ist eine der größten Schwächen der Menschheit, dass wir nicht exponentiell denken können. Es fällt nicht nur schwer, die Dramatik einer exponentiellen Entwicklung zu erkennen, es ist auch nicht leicht, diese Funktion verständlich zu erklären.</p>
<p>Einige Menschen sind mit dieser Funktion vertraut, wie z.B. Alexander Dibelius (Deutschland-Chef der Investmentbank Goldman Sachs): &#8220;Dass &#8230; exponentielle Entwicklungen auf Dauer nicht durchzuhalten sind, lehrt schon die Biologie: Eine Bakterienkultur kann für eine gewisse Zeit exponentiell wachsen, aber irgendwann reicht der Nährstoff nicht mehr und sie bricht plötzlich zusammen. Man tut sich jedoch schwer zu erkennen, wann solch eine Entwicklung endet, wenn man selbst mitten drin steckt.&#8221; </p>
<p>Auch Kurt Biedenkopf (CDU) hat die Probleme exponentieller Prozesse erkannt: &#8220;Wirtschaftswachstum hat mit der Zinseszinsrechnung gemeinsam, dass es nach einer exponentiellen Funktion verläuft. Die jährliche Zunahme des BIP beschleunigt sich bei gleichbleibendem Wachstum, die Sprünge werden immer größer. In einer endlichen Welt sind derartige Prozesse nur auf Zeit möglich.&#8221;</p>
<p>Was ist eine Exponentialfunktion?</p>
<p>Die Exponentialfunktion beschreibt die Größe einer stetig anwachsenden Menge. Wenn wir wissen wollen, in welchem Umfang die Menge angewachsen ist, benutzen wir die Exponentialfunktion.</p>
<p>Wenn eine Menge jährlich um 100 % anwächst, dann wissen wir, dass sich am Jahresende die Menge verdoppelt hat. </p>
<p>Wenn eine Menge jährlich um 5 % anwächst, dauert es logischer Weise länger als ein Jahr, bis sich die Menge verdoppelt hat.</p>
<p>Die Zeit für die Verdopplung nennt man die Verdopplungszeit und diese kann sehr einfach ermittelt werden. Man nimmt die Zahl 72 und teilt diese durch den Prozentsatz des Wachstums pro Zeiteinheit. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/72er-Regel" title="72er-Regel" target="_blank">(72er-Regel)</a></p>
<p>72 geteilt durch 5 ergibt eine Verdopplungszeit von rund 14 Jahren. Unsere jährlich um 5% anwachsende Menge würde sich ca. alle 14 Jahre verdoppeln.</p>
<p>Stellen wir uns nun einmal vor, wir hätten diese Bakterienkultur, von der Alexander Dibelius sprach, und die Anzahl der Bakterien würde sich mit jeder Minute verdoppelt.</p>
<p>Um 11.00 Uhr morgens nehmen wir eine winzige Bakterie und legen sie in eine leere Flasche. Eine Stunde später ist die Flasche voll.</p>
<p>Eine Minute vor 12.00 Uhr ist die Flasche halbvoll.</p>
<p>Stellen wir uns weiterhin vor, diese Bakterien besäßen menschliche Intelligenz. Wann fiele ihnen zum ersten Mal auf, dass es in der Flasche eng wird?</p>
<p>2 Minuten vor 12.00 Uhr:<br />
Die Flasche ist 1/4 voll. 75,00 % der Flasche sind leer.</p>
<p>3 Minuten vor 12.00 Uhr:<br />
Die Flasche ist 1/8 voll. 87,50 % der Flasche sind leer.</p>
<p>4 Minuten vor 12.00 Uhr:<br />
Die Flasche ist 1/16 voll. 93,75 % der Flasche sind leer.</p>
<p>5 Minuten vor 12.00 Uhr:<br />
Die Flasche ist 1/32 voll. 96,87 % der Flasche sind leer.</p>
<p>5 Minuten vor 12.00 Uhr ist die Flasche nur zu rund 3 % mit Bakterien gefüllt.</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2014/06/5vor12.jpg" rel="lightbox[3251]"><img src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2014/06/5vor12-300x212.jpg" alt="5 vor 12" width="300" height="212" class="aligncenter size-medium wp-image-3283" /></a></p>
<p>Nicht nur den Bakterien, auch uns Menschen fällt es schwer zu erkennen, wann es 5 vor 12 ist.</p>
<p>In einem Geldsystem mit “Fließendem Geld” lässt man derartige Probleme gar nicht erst entstehen. Mit einer konstruktiven Umlaufsicherung könnte man schon heute wirkungsvoll dem Problem der Vermögens- und Schuldenüberentwicklung entgegenwirken.</p>
<p>Quellen:<br />
Wikipedia <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/72er-Regel" title="Wikipedia 72-er Regel" target="_blank">72-er Regel</a></p>
<p>Süddeutsche.de 17. Mai 2010<br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/geld/goldman-sachs-chef-dibelius-wir-stecken-nicht-in-einer-weltweiten-depression-1.279754" title="Interview mit Goldman Sachs-Chef Alexander Dibelius " target="_blank">Wir stecken nicht in einer weltweiten Depression</a></p>
<p>Zeit Online 25. November 2004<br />
<a href="http://www.zeit.de/2004/49/Union/komplettansicht" title="Kurt Biedenkopf - Wachstum schafft noch keine Arbeit" target="_blank">Kurt Biedenkopf &#8220;Wachstum schafft noch keine Arbeit&#8221;</a></p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/5-vor-12-die-dramatik-der-exponentiellen-funktion/">5 vor 12 &#8211; Die Dramatik der exponentiellen Funktion</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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		<title>5 Punkte, die zum Allgemeinwissen werden sollten, die Zeit ist reif &#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Dec 2013 09:24:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Henke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[1. Nichts auf der Welt kann zeitlich unbegrenzt exponentiell wachsen. Jedes System, welches mit einem exponentiellen Wachstumsmechanismus ausgestattet ist, muss zusammenbrechen. Zins und Zinseszins als Geldumlaufsicherung in unserem Geldsystem führen zu einem solchen krankhaften Wachstumsprozess. Der Versuch, diesen Fehler im &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/5-punkte-die-zum-allgemeinwissen-werden-sollten-die-zeit-ist-reif/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/5-punkte-die-zum-allgemeinwissen-werden-sollten-die-zeit-ist-reif/">5 Punkte, die zum Allgemeinwissen werden sollten, die Zeit ist reif &#8230;</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>1. Nichts auf der Welt kann zeitlich unbegrenzt exponentiell wachsen. Jedes System, welches mit einem exponentiellen Wachstumsmechanismus ausgestattet ist, muss zusammenbrechen. Zins und Zinseszins als Geldumlaufsicherung in unserem Geldsystem führen zu einem solchen krankhaften Wachstumsprozess. Der Versuch, diesen Fehler im Finanzsystem mit Wirtschaftswachstum zu kompensieren, ist ein Irrweg. Dieser zerstört unsere Lebensgrundlage, unseren Planeten.</p>
<p>2. Die Guthabenszinsen, die der Eine bekommt, sind in den Schuldzinsen, die Andere bezahlen, enthalten. Bei ungleicher Vermögensverteilung findet auf diese Weise eine extreme Umverteilung von der absoluten Mehrheit zu einer geringen Minderheit statt. Dies führt zu Demokratieabbau, da perfide Kapitalkonzentrationen unerwünschte Machtverschiebungen bringen.</p>
<p>3. Alle Menschen zahlen Schuldzinsen über 3 mögliche Wege: a) über Konsum die Schuldzinsen der Industrie, b) über Steuern die Schuldzinsen des Staates, c) über Darlehensverträge für selbst eingegangene Verpflichtungen.</p>
<p>4. Über 8 von 10 Menschen zahlen immer mehr Schuldzinsen (über die betreffenden 3 Wege, siehe Punkt 3), als sie je in der Lage sind, Guthabenszinsen zu vereinnahmen. Deshalb ist ein Geldsystem, mit einem positiven Zins als Umlaufsicherung, zutiefst unsozial, ungerecht und nur zeitlich begrenzt funktional.</p>
<p>5. Geld kann nicht arbeiten, nur Menschen, Maschinen und die Natur können das.<br />
<div id="attachment_2362" class="wp-caption aligncenter" style="width: 217px"><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2013/12/SteffenHenkeHWSommer2013.jpg" rel="lightbox[2359]"><img src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2013/12/SteffenHenkeHWSommer2013-207x300.jpg" alt="Steffen Henke" width="207" height="300" class="size-medium wp-image-2362" /></a><p class="wp-caption-text">Steffen Henke bei einem Vortrag in Wuppertal</p></div><br />
Quelle: <a href="https://www.facebook.com/neuesgeld.net" title="Facebook Neues Geld" target="_blank">Facebook Neues Geld</a></p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/5-punkte-die-zum-allgemeinwissen-werden-sollten-die-zeit-ist-reif/">5 Punkte, die zum Allgemeinwissen werden sollten, die Zeit ist reif &#8230;</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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		<item>
		<title>CDU rückt von Wahlkampfversprechen ab</title>
		<link>http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/cdu-ruckt-von-wahlkampfversprechen-ab/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Oct 2013 07:15:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M+K</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein zentrales Wahlkampfversprechen der CDU war der Abbau der Staatsverschuldung. Anfang dieser Woche rückte die CDU vor Beginn der Koalitionsgespräche mit der SPD von ihrem Wahlkampfversprechen ab, ab 2015 (erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik) Schulden des Bundes zurückzuzahlen. Quelle:<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/cdu-ruckt-von-wahlkampfversprechen-ab/">CDU rückt von Wahlkampfversprechen ab</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein zentrales Wahlkampfversprechen der CDU war der Abbau der Staatsverschuldung. Anfang dieser Woche rückte die CDU vor Beginn der Koalitionsgespräche mit der SPD von ihrem Wahlkampfversprechen ab, ab 2015 (erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik) Schulden des Bundes zurückzuzahlen.<br />
Quelle: <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/vor-koalitionsgespraechen-die-union-schiebt-die-schuldentilgung-auf-12627385.html" title="FAZ 21.10.2013 "Die Union schiebt die Schuldentilgung auf" target="_blank">FAZ 21.10.2013 &#8220;Die Union schiebt die Schuldentilgung auf&#8221;</a></p>
<p>Mich hat diese Nachricht nicht weiter verwundert. Seit Jahren steigt die Staatsverschuldung kontinuierlich an. Staatsschulden wurden bisher nie abgebaut. Wenn ein Kredit zurückgezahlt werden musste, hat der Staat einfach neues Schulden aufgenommen. </p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2013/10/creutz_034-43-1-klen.jpg" rel="lightbox[2034]"><img src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2013/10/creutz_034-43-1-klen.jpg" alt="Helmut Creutz Grafik 034/043" width="428" height="600" class="aligncenter size-full wp-image-2036" /></a></p>
<p>Doch warum ist das so?</p>
<p>Durch Zins und Zinseszins wachsen die Vermögen exponentiell. Diese Zinseinnahmen erhalten die Vermögensinhaber nur, wenn sie ihre Geldvermögen verleihen können. Durch Zinseinnahmen sollen die Vermögen weiter wachsen und größer werden. Das ist das Ziel. Und da in Deutschland seit 1997 keine Vermögensteuer mehr erhoben wird, können die Vermögen ungebremst wachsen.</p>
<p>Wie siehst es auf der Seite der Schuldnern aus? </p>
<p>Die Schuldner wollen ihre Schulden zurückzahlen. Durch die Tilgung werden die Schulden kleiner und nicht größer. </p>
<p>Anders als Staaten haben Unternehmen und private Haushalt keine Möglichkeit, sich der Schulden einfach zu entledigen. Halten Unternehmen und private Haushalte ihre Zahlungsverpflichtung nicht ein, enden sie in der Insolvenz. Der Staat kann ohne zusätzliche Mehrleistungen Steuern erhöhen und neue Steuern erfinden.</p>
<p>Da die Vermögen weiter wachsen, Unternehmen und private Haushalte aber nicht ausreichend Kredite nachfragen, schließt der Staat diese Lücke seit Jahrzehnten. Wenn dieses System weiter erhalten bleiben soll, wird er es auch in Zukunft tun.</p>
<p>So lange sich der Mittelstand nicht betroffen fühlt und erkennt, dass auch er diese Umverteilung mit stemmen muss, werden die Staatsschulden weiter wachsen. </p>
<p>In einem Geldsystem mit “Fließendem Geld” kann man wirkungsvoll dem Problem der Vermögensüberentwicklung entgegenwirken.</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/cdu-ruckt-von-wahlkampfversprechen-ab/">CDU rückt von Wahlkampfversprechen ab</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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		</item>
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		<title>Das Geldsystem &#8211; eine geschlossene Erklärung</title>
		<link>http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/das-geldsystem-eine-geschlossene-erklarung/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Oct 2013 17:33:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Taler, Taler, du sollst wandern, von der einen Hand zur andern!“ oder „Der Rubel muss rollen!“ sind Sprichwörter, die vielleicht der eine oder die andere von euch schon mal gehört hat. Wie so oft sind diese Volksweisheiten wortwörtlich zu nehmen. &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/das-geldsystem-eine-geschlossene-erklarung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/das-geldsystem-eine-geschlossene-erklarung/">Das Geldsystem &#8211; eine geschlossene Erklärung</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Taler, Taler, du sollst wandern, von der einen Hand zur andern!“ oder „Der Rubel muss rollen!“ sind Sprichwörter, die vielleicht der eine oder die andere von euch schon mal gehört hat. Wie so oft sind diese Volksweisheiten wortwörtlich zu nehmen. Natürlich kann ein Taler nicht wandern, aber der Rubel kann doch zumindest rollen. Was ist die Message hinter diesen Metaphern?</p>
<p>Geld muss in erster Linie zirkulieren, genau das ist sein eigentlicher Zweck. Alle anderen Funktionen müssen dieser primären untergeordnet werden. Warum das so ist?</p>
<p>Geld ist das universelle Tauschmittel einer Wirtschaft und damit dessen Schmiermittel. Sozusagen der Möglichmacher von moderner Ökonomie und modern heißt in diesem Falle alles Wirtschaften, was über die Größe einer Dorfgemeinschaft hinausgeht.</p>
<p>Ohne Geld keine komplexe Arbeitsteilung.<br />
Soll heißen: Tauschwirtschaft funktioniert nur innerhalb eines kleinen Gebietes und sollte dort dann aber auch definitiv in unsere heutige globalisierte Wirtschaft reintegriert werden, weil es die Solidarität stärkt und ressourcenschonend funktioniert.</p>
<p><a name="_GoBack"></a>Doch darüber hinaus brauchen wir diese menschliche Erfindung namens Geld.<br />
Geld ist eine <span style="text-decoration: underline;">der wichtigsten Erfindungen</span> der bisherigen Menschheitsgeschichte und hat unheimlich komplexe Auswirkungen. Dennoch nehmen wir es bisher weitestgehend in Kauf mit einem zutiefst instabilen und schlichtweg nicht funktionalen Geldsystem zu arbeiten.</p>
<p>Eine Sache sollte euch jetzt auf der Zunge brennen: „Wenn dieser Typ aus dem Internet es schon wagt unser schönes Geld in Frage zu stellen, dann sollte er doch an erster Stelle erklären können, was Geld überhaupt ist!“</p>
<p>Alles klar, überredet, ihr habt ja Recht. Wenn ich mich gepflegt über einen allgemein akzeptierten Umstand aufregen will, dann sollte ich zunächst einmal klären, wovon ich überhaupt spreche. Danach kann man ja immer noch angewidert beanstanden, verteufeln oder einfach nur kritisieren.</p>
<p>„Geld ist das gesetzliche Zahlungsmittel innerhalb eines Währungsraumes, das von der Zentralbank ausgegeben wird.“</p>
<p>Wow, jetzt ist alles klar, oder?<br />
Natürlich nicht!<br />
Aber eigentlich ist es nicht so schwer.<br />
Nehmen wir diesen Satz doch ganz einfach Stück für Stück auseinander.</p>
<p>Geld ist ein „gesetzliches Zahlungsmittel“, unterliegt also bestimmten Gesetzen und wird zur Bezahlung verwendet. „Innerhalb eines Währungsraumes“ meint dann, dass dieses Geld nur in einem begrenzten Umfeld, dem jeweiligen Währungsgebiet eingesetzt werden kann. Der letzte Teil ist zur genauen Abgrenzung entscheidend. Einzig und allein die Zentralbank, auch Notenbank genannt, kann dieses Geld in Umlauf bringen.</p>
<p>Aus dieser Definition lässt sich klar ableiten, was Geld überhaupt ist und was nicht.<br />
Alles Bargeld sowie die Guthaben der Geschäftsbanken bei der Zentralbank sind gesetzliches Zahlungsmittel. Punkt. Nicht mehr. Genauer könnte man Geld übrigens noch als Zentralbankgeld bezeichnen.</p>
<p>Jetzt mag sich der eine oder die andere denken: „Wozu diese komplizierte Abgrenzung?“<br />
Einzig und allein dieses Bargeld kann zur Entstehung der Geldguthaben auf den Konten führen. Diese Geldguthaben werden heutzutage zur unbaren Zahlungsabwicklung verwendet. Sie sind aber kein <span style="text-decoration: underline;">gesetzliches</span> Zahlungsmittel.</p>
<p>Diese Unterscheidung ist sehr wichtig, da es an dieser Stelle sehr oft zu Verwirrungen kommt. Nur Bargeld kann verwendet werden, um Guthaben aufzubauen oder Schulden abzubauen. Demnach stellen Guthaben einen Anspruch auf Geld und Schulden eine Verpflichtung zur Rückzahlung von Geld dar. Die Geschäftsbank dient an dieser Stelle als Mittler. Das ist ihre Dienstleistung.</p>
<p>Schnell wird klar, dass die Geschäftsbank im gleichen Maß wie sie Geld zur Aufbewahrung von Sparern entgegen nimmt, dieses über Kredite an Schuldner zurück in den Wirtschaftskreislauf bringen muss. Das ist ihr Geschäftsmodell.</p>
<p>Der Schuldner muss dann immer entweder seine Ausgaben reduzieren oder seine Einnahmen durch Arbeit erhöhen, damit er den Kredit zurückzahlen kann.</p>
<p>Wir hatten eingangs festgestellt, dass die primäre Aufgabe des Geldes die Zirkulation, das „wandern, von der einen Hand zur andern“, ist.</p>
<p>Geld muss also im Gleichgewicht zu den Waren und Dienstleistungen eines Wirtschaftssystems vorhanden sein. Wird es übermäßig stark hinzugegeben, dann steigen die Preise und man spricht von Geldentwertung. Der Fachbegriff lautet Inflation.<br />
Wird dem Kreislauf hingegen Geld entzogen, sinken die Preise, da die Unternehmen ihre Produkte loswerden wollen, aber schlichtweg nicht alles gekauft werden kann. Der Wert des Geldes steigt. Man spricht von Deflation.</p>
<p>Dieses letztgenannte Szenario tritt jedoch immer dann auf, wenn jemand sein Geld unter das Kopfkissen bzw. ins Sparschwein steckt oder im Garten vergräbt. Diesen Vorgang nennt man Geldhortung. Historische Beispiele dafür sind unter anderem die riesigen Goldschätze in entsprechenden Truhen, die immer wieder angelegt wurden.</p>
<p>Heutzutage werden zwei „Lockmittel“ angewandt, um das Geld wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückzubringen. Zum einen ist das die eben erklärte Inflation. Wenn das Geld tendenziell an Wert verliert, dann bin ich natürlich bemüht es schnell auszugeben. Doch es gibt auch einen anderen Weg: Ich bringe mein Geld zur Bank und erhalte dafür im derzeitigen Geldsystem Zinsen.</p>
<p>Trotz all dieser Bemühungen stellt die Geldhortung auch heute noch ein gewaltiges Problem dar, sodass laut Bundesbankberichten nur noch circa 10% des Geldes in Deutschland ihrem eigentlichen Zweck nachkommen: dem Austausch von Waren und Dienstleistungen. Der Rest verschwindet unter anderem zur Wertaufbewahrung im Ausland, also dort, wo die jeweilige Währung nicht akzeptiertes Zahlungsmittel ist oder illegale Geschäfte werden damit getätigt.</p>
<p>Soweit zur Vorrede. Das hat zwar bereits einiges an Anstrengung gekostet, ist aber absolut notwendig, um sich auf einem soliden Fundament dem Geldthema zu nähern.<br />
Du kennst jetzt die Ursachen warum es Geld gibt, wie es entsteht und warum es zirkulieren muss. Außerdem habe ich den Ist-Zustand der unzureichenden Geldzirkulation beschrieben.<br />
Die Inflation wurde bereits ausreichend erklärt und ihr problematischer Charakter sollte deutlich geworden sein. Sie ist keine gute Lösung um das Geld in Umlauf zu halten, da sie es zugleich schleichend, aber stetig entwertet. Wenden wir uns nun dem Kern meiner Überlegungen zu: dem Zins.</p>
<p>Der Wirtschaftswissenschafter John Maynard Keynes beschrieb den Zins unter anderem als „Belohnung für die Nichthortung von Geld“. Das entspricht meiner vorhin genannten Funktion des Zinses als „Lockmittel“. Warum ergeben sich aus dem Zins dramatische Konsequenzen?</p>
<p>Sobald man Geld bei einer Bank anlegt und darauf Zinsen erhält, müssen andere Menschen für dieses leistungslose Einkommen arbeiten. Dieser Umstand verschlimmert sich umso sehr, wenn wir unser Geldvermögen nicht mehr ausgeben, sondern bei der Bank lassen und damit der Zinseszinseffekt einsetzt. Es kommt zu einem sich selbst beschleunigendem Wachstum, einer Selbstvermehrung.<br />
Diese findet in der Natur einen passenden Vergleich: die Vermehrung von Krebszellen.</p>
<p>Dieses sogenannte „exponentielle Wachstum“ der Geldvermögen führt automatisch dazu, dass auch die Verschuldung im gleichen Maße ansteigen muss, da jedem Anrecht auf Geld ein entsprechendes Versprechen zur Rückzahlung von Geld gegenüber stehen muss. Dieser Umstand ist der ureigentliche Grund warum es zwangsläufig zum Anstieg der Schulden, z.B. unseres Landes, kommen muss. Die Konsequenzen erleben wir jeden Tag und sie nehmen immer stärker beschleunigt mit jedem weiteren Tag zu. Das System wächst wie Krebs, bis es sich schließlich selbst zerstört.</p>
<p>Wenden wir uns nun den konkreten Auswirkungen zu, die unser derzeitiges Geldsystem auf unser aller Leben hat.</p>
<p>Stell dir bitte folgende Situation vor:<br />
Du möchtest eine Bäckerei aufmachen, um Brötchen zu backen.<br />
Was musst du dabei alles bedenken?<br />
Gehen wir davon aus, du besitzt bereits ein Gebäude. Ein Backofen muss hingegen erst noch angeschafft werden. Leider hast du dafür nicht ausreichend Geld zur Hand und musst bei der örtlichen Bank einen Kredit aufnehmen.<br />
Weitere Kostenpunkte sind natürlich Materialkosten, z.B. für Mehl, Wasser und Energie, sowie Personalkosten.<br />
Wie zahlst du nun den Kredit zurück?<br />
Es gibt nur einen Weg.<br />
Du musst die Kosten mit in den Brötchenpreis einrechnen.</p>
<p>Dieses Beispiel zeigt exemplarisch, dass sich letztlich in allen Waren und Dienstleistungen ein bestimmter Zinsanteil befindet, da im Verlauf der Herstellung immer wieder Kredite aufgenommen werden mussten, um trotz fehlendem Eigenkapital eine Produktion zu ermöglichen.<br />
Das Gleiche gilt für die Steuern, die der Staat erhebt, da auch er Schulden zurückzahlen muss.</p>
<p>Berechnet man den durchschnittlichen Zinsanteil aller Waren und Dienstleistungen, inklusive Steuern, so beträgt dieser 30-40%.</p>
<p>Du könntest nun erwidern, dass dieser Zinsanteil doch eine faire Sache ist, da ihn jeder, gemessen an seinen Ausgaben, zahlen muss. Das ist natürlich richtig, nur haben wir bisher ja lediglich die Zinszahlerseite betrachtet. Irgendjemand muss diese Zinsen natürlich auch erhalten.</p>
<p>In dieser Hinsicht ist die Vermögensverteilung in Deutschland sehr interessant. Gemeint ist also all jenes angelegte Geldvermögen bei Banken, auf das es Zinsen gibt. Natürlich ist das Beispiel der Bank stark vereinfacht, da mittlerweile die meisten Anlagen über Versicherungsfonds, Sachwerte, wie z.B. Aktien und Böden, oder über Spekulation an der Börse erfolgen.</p>
<p>Aus dieser Vermögensverteilung ergibt sich ein bestimmtes Zinseinkommen, dem selbstverständlich die 30-40% Zinsausgaben gemessen am Konsum gegenüberstehen.<br />
Wenn man diese beiden Größen gegenüberstellt ergibt sich, dass schon einmal circa die Hälfte der deutschen Haushalte auf Zinseinkommen verzichten müssen, da sie vermögensfrei oder sogar verschuldet sind.</p>
<p>Bei weiteren 30% reicht das Zinseinkommen nicht aus, um den Zinsanteil in den Ausgaben zu decken. Die 9. Haushaltsgruppe kann in etwa beide Größen ausgleichen.<br />
In der 10. und letzten Haushaltsgruppe geschieht fast schon ein Wunder. Hier übersteigen die Zinseinnahmen die –ausgaben um ein Vielfaches und dabei sind die Superreichen noch nicht einmal erfasst, da sie ihren Reichtum lieber nicht den Behörden mitteilen wollen.<br />
Nähere Informationen entnimmst du bitte der beigefügten Quelle.</p>
<p>Was zeigt uns diese Statistik?<br />
Wir haben einen Gewinner!<br />
Genau genommen nicht nur einen, sondern immerhin circa 10% der deutschen Haushalte.<br />
Wo es einen Gewinner gibt, da gibt es auch immer Verlierer.<br />
Das sind leider die restlichen circa 90% der Bevölkerung.<br />
Interessant ist auch die Aufteilung innerhalb der Gewinnergruppe. Auch dort gibt es nochmal gewaltige Unterscheide zwischen dem reichsten und dem vermeintlich ärmsten Zehntel.</p>
<p>Was für Schlüsse lassen sich ziehen?<br />
Das Lockmittel Zins hat einige unschöne Nebeneffekte:<br />
es verteilt den Wohlstand eines Landes von vergeblich arbeitend nach vermögend,<br />
es zwingt die Wirtschaft zu unendlichem Wachstum, um die immer größer werdenden Schuldenberge zurückzahlen zu können, wobei dies angesichts einer begrenzten Welt nicht möglich, nicht wünschenswert und erst recht nicht auf exponentiellem Niveau dauerhaft zu halten ist,<br />
es führt angesichts dieses Wachstumszwangs zu unglaublichen und unumkehrbaren Umweltzerstörungen,<br />
und nicht zuletzt führt es uns durch den Umverteilungscharakter direkt auf soziale Krisen zu. Das kann sich z.B. in Kriegen, gewaltsamen Aufständen, Hungersnöten oder Generationskonflikten äußern.</p>
<p>Letztlich zerstört sich das System aber auch mathematisch selbst, da exponentielle Funktionen ins Unendliche führen.<br />
Am Ende gibt es dann immer eine Währungsreform, einen Schuldenschnitt oder eine Hyperinflation, wie schon etliche Male erlebt.</p>
<p>Wer kann das schon wollen, egal zu welcher Zinseinkommenskategorie er gehört? Es gibt nur eine Erde und wenn diese unser Leben nicht mehr ermöglicht, dann nutzt auch das größte Vermögen rein gar nichts mehr.</p>
<p>Deshalb sollten wir uns gemeinsam eine konstruktive Lösung überlegen, wie Geld ohne Zins und Inflation in der Wirtschaft fließt, statt gehortet zu werden.</p>
<p>Eine funktionierende Alternative ist fast schon lächerlich einfach und zugleich jahrhundertealt.<br />
Würde die Zentralbank eine geringe Gebühr auf das Bargeld erheben, dann wären alle Menschen bemüht ihr Geld entweder auszugeben oder zur Bank zu schaffen. Das Geld würde innerhalb der Wirtschaft wieder ungehemmt fließen, weswegen dieses Konzept „Fließendes Geld“ heißt.</p>
<p>Was würde mit den Zinsen geschehen?<br />
Es würde sie natürlich zunächst einmal immer noch geben, nur würden sie drastisch absinken.<br />
So ist es selbstverständlich gerechtfertigt, dass eine Geschäftsbank einen geringen Zinssatz von circa 3% vom Kreditnehmer verlangt. Erstens wird sie dadurch für ihre Dienstleistung entlohnt und zweitens besteht für den Kreditnehmer ein Anreiz, seinen Kredit zurückzuzahlen.</p>
<p>Ein leistungsloses Einkommen aus der Arbeit anderer hingegen ist nicht gerechtfertigt.<br />
Deshalb würden die Zinsen auf Guthaben durch die sogenannte Umlaufgebühr, die Gebühr auf das Bargeld, in den negativen Bereich absinken. Je längerfristiger man sein Geld jedoch bei der Bank anlegt umso geringer würde diese Gebühr ausfallen, bis sie schließlich bei langfristen Anlage um 0% schwankt, je nach Marktlage. Dadurch wäre sparen, z.B. für die Rente oder ein Haus, wie bisher möglich, nur nicht mehr zu Lasten von anderen.</p>
<p>Diese Lösung ist so unheimlich clever und praktikabel, dass wir sie ganz einfach austesten sollten. Das kann am besten national, aber auch über Regionalgeldinitiativen funktionieren.</p>
<p>Hoffentlich konnte ich dir die Grundlagen, Probleme und Zukunft unseres Geldsystems gut erklären.</p>
<p>Falls dich das Thema näher interessiert, dann empfehle ich dir das Buch „Geldsyndrom“ von Helmut Creutz oder seine Website.</p>
<p>Viel Spaß beim Weitererzählen und Umsetzen!</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/das-geldsystem-eine-geschlossene-erklarung/">Das Geldsystem &#8211; eine geschlossene Erklärung</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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		<title>Der Gold-Schlussverkauf?</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 06:59:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M+K</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Folgt man den Darstellungen der Mainstreampresse, dann befindet sich der Goldmarkt in einem panikähnlichen Zustand. Als Gründe für den fortschreitenden Kursrückgang bei Gold, und jetzt auch bei Silber, werden u.a. die &#8220;japanische Geldpolitik, das schwächere Wachstum in China und die &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/der-gold-schlussverkauf/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/der-gold-schlussverkauf/">Der Gold-Schlussverkauf?</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Folgt man den Darstellungen der Mainstreampresse, dann befindet sich der Goldmarkt in einem panikähnlichen Zustand. Als Gründe für den fortschreitenden Kursrückgang bei Gold, und jetzt auch bei Silber, werden u.a. die &#8220;japanische Geldpolitik, das schwächere Wachstum in China und die Risikoforderungen der Broker&#8221; (Spiegel Online) genannt. Von einer Preisblase wird gesprochen, die jetzt zu platzen beginnt.</p>
<p>Tatsächlich ist die Nachfrage nach Gold und Silber auf sehr hohem Niveau. Als im April der Goldpreis auf ein Zweijahrestief gefallen war, standen die Käufer laut der Degussa Goldhandel GmbH Schlange. Beim Edelmetallhändler Degussa hat sich die Goldnachfrage im Mai gegenüber dem Durchschnitt des ersten Quartals 2013 in etwa verdoppelt. Auf neun Käufe kommt bei Degussa laut Degussa-Chef Wolfgang Wrzesniok-Rossbach seit Beginn des Goldpreisabsturzes Mitte April ein Verkauf.</p>
<div id="attachment_942" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2013/05/Goldmünze.jpg" rel="lightbox[932]"><img src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2013/05/Goldmünze-300x300.jpg" alt="100 Euro Goldmünze 2012 - UNESCO Welterbe Dom zu Aachen" width="300" height="300" class="size-medium wp-image-942" /></a><p class="wp-caption-text">100 Euro Goldmünze 2012<br />UNESCO Welterbe Dom zu Aachen</p></div>
<p>Gold ist ein gefragter Wertspeicher bei Kleinanlegern und Staaten. Das Edelmetall ist beständig, transportabel und allgemein akzeptiert &#8211; besonders in einer endlosen Finanz- und Schuldenkrise.</p>
<p>Spekulative Anleger handeln nicht mit &#8220;echtem&#8221; Gold, sondern mit &#8220;Papiergold&#8221;. Papiergold stellt immer nur eine Forderung an eine Gegenpartei dar. Gehandelt wird dieses Papiergold meist über Zertifikate (Terminkontrakte, Exchange Traded Fund/ETF). Die Eigentümer dieser spekulativen Finanzprodukte besitzen mehr Papiergold, als es echtes Gold gibt. Mit diesen Papiergoldbeständen geht es seit einigen Wochen fast ausschließlich abwärts. Nicht das Vertrauen in Gold, sondern das Vertrauen  der Anleger in Papiergold sinkt. Die Anleger verlassen diese Anlageform, weil sie dieser Spekulation auf Gold nicht mehr trauen. Sie wollen echtes Gold &#8211; oder irgend was anderes, z.B. Aktien.</p>
<p>Seit Ende der 1970er Jahre sinken die Anlagemöglichkeiten der Geldvermögen in der Realwirtschaft und drängen auf die spekulativen, von der Realwirtschaft abgekoppelten Finanzmärkte, um weiter exponentiell zu wachsen. Niemand kann vorhersagen, wie lange dieses exponentielles Wachstum noch aufrechterhalten werden kann. Es ist eine Frage der Logik, dass in unserer endlichen Welt derartigen Wachstumsprozessen in ihrer Dauerhaftigkeit natürliche Grenzen gesetzt sind. Am Ende bleibt 1 Gramm Gold weiter 1 Gramm Gold. Ein 1 Gramm Papiergold ist am Ende nur einen Stück Papier mit einer Forderung &#8230; die man auch abschreiben kann. </p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/der-gold-schlussverkauf/">Der Gold-Schlussverkauf?</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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		<title>Essay: &#8220;Eine Kurzbeschreibung unseres Geldsystems&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 21:51:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jedem Guthaben steht eine identische Schuld gegenüber, da das Geld zurück in den Kreislauf der Wirtschaft muss, andernfalls kommt dieser zum erliegen. Wichtig: Guthaben und Schulden sind lediglich Leihvorgänge die mithilfe von Geld durchgeführt werden; sie sind nicht identisch mit &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/essay-eine-kurzbeschreibung-unseres-geldsystems/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/essay-eine-kurzbeschreibung-unseres-geldsystems/">Essay: &#8220;Eine Kurzbeschreibung unseres Geldsystems&#8221;</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Jedem Guthaben steht eine identische Schuld gegenüber, da das Geld zurück in den Kreislauf der Wirtschaft muss, andernfalls kommt dieser zum erliegen.</p>
<p>Wichtig: Guthaben und Schulden sind lediglich Leihvorgänge die mithilfe von Geld durchgeführt werden; sie sind nicht identisch mit Geld (&#8220;gesetzliches Zahlungsmittel&#8221;), wobei Guthaben natürlich als &#8220;Zahlungsmittel&#8221; (in diesem Fall allerdings dann nicht mehr &#8220;gesetzlich&#8221;, also durch die Zentralbank legitimiert) verwendet werden. Wir kennen dies aus dem Alltag z.B. von &#8220;Überweisungen&#8221; und anderen Dienstleistungen durch Geschäftsbanken.</p>
<p>Das heißt konkret: Wenn du auf deinem Konto 2000 Euro Guthaben hast, muss es an andere Stelle eine Person oder Institution geben, die 2000 Euro Schulden hat.</p>
<p>Das heißt auch: Will man die Schulden reduzieren, müssen im gleichen Maße Guthaben verringert werden, man spricht in der Regel von einem &#8220;Schuldenschnitt&#8221;, der einvernehmlich Schuld und Guthaben verkleinert.</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2013/05/creutz_034-43-1_600.jpg" rel="lightbox[796]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-681" alt="Geldvermögen und Schulden in Deutschland 1950-2010" src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2013/05/creutz_034-43-1_600-214x300.jpg" width="214" height="300" /></a></p>
<p>Per 1.1.2013 besitzen die deutschen Privathaushalte ein Vermögen von 11,8 Billionen Euro in Bankguthaben, Immobilien, &#8220;Wertpapieren&#8221;, Rohstoffen und Bargeld. Diesem Vermögen (ausgenommen das Bargeld) muss eine identische Schuld gegenüberstehen. Selbstverständlich befindet diese sich nicht ausschließlich in Deutschland, denn wir beuten ja fleißig die Rest-Welt aus.</p>
<p>Wer sind eigentlich &#8220;wir&#8221;? Sprich, wer besitzt den ganzen &#8220;Schotter&#8221; eigentlich?</p>
<p>Nun, ein weiterer Mechanismus innerhalb unseres Geldsystems ist der Zins, einschließlich des Zinseszins.</p>
<p>Wenn wir Guthaben auf dem Konto haben und dafür Zinsen erhalten, dann freut uns das ungemein. Wir freuen uns gewaltig über vielleicht 50 Euro Zinsen im Jahr. Wo kommen die eigentlich her? Wie können sich unsere Zahlungsmittel vermehren?</p>
<p>Geld kann nicht arbeiten!</p>
<p>Aber die Bank, in Form ihrer Angestellten muss arbeiten, um uns diese Guthabenszinsen zu erwirtschaften. Dafür gibt es nur einen Weg. Jemand anderes muss Schulden machen und dafür Schuldzinsen zahlen. Es kann gar nicht anders gehen, denn Geld entsteht nicht aus dem Nichts (wie viele annehmen, durch die sogenannte &#8220;Geldschöpfung der Geschäftsbanken, genauer: durch Kreditvergabe), sondern wird durch die Zentralbank in Umlauf gebracht. Diese sollte wiederum nur dann zusätzliches Geld &#8220;drucken&#8221;, wenn die Wirtschaft &#8220;wächst&#8221;. Druckt sie zu viel, spricht man von Inflation, da die Geldmenge relativ zum Wirtschaftswachstum überproportional steigt – das Geld verliert an Wert. Das geschieht permanent! Wir haben jährliche Inflationszahlen von circa 10 Prozent, aber das soll nicht weiter interessieren, da sich dieser Prozentsatz nicht vollständig in der &#8220;Teuerungsrate&#8221;, also den konkreten Preisen, niederschlägt.</p>
<p>Viel wichtiger: Woher kommen die Zinsen?</p>
<p>Wenn ein Unternehmer eine Firma gründet oder expandiert, dann hat er heutzutage selten &#8220;100% Eigenkapitalanteil&#8221;. Stattdessen leiht er sich Geld. Wir haben einen Schuldner aufgespürt! Wie tilgt dieser Unternehmer seine Schuld? Über &#8220;Synergieeffekte&#8221; erhofft er sich ausreichend Profit durch sein durch die Bank vorfinanziertes Unternehmen. Wie entsteht dieser Profit? Durch die Preise die der Konsument für die jeweiligen Produkte zahlt.</p>
<p>Wir haben unsere traurige Antwort gefunden: WIR alle bezahlen die Guthabenszinsen.</p>
<p>Der durchschnittliche Zinsanteil bei Waren und Dienstleistungen beträgt rund 40%. Wer sich mit seinen 50 Euro bisher immer als Sieger wähnte, merkt nun, dass er in Wahrheit ein großer Verlierer ist. Er zählt zu den anderen 90% Verlierern, aus denen das deutsche Volk besteht. Einzig die oberen 10% der Vermögenden haben mehr Zinseinnahmen als -ausgaben.</p>
<p>Das Zinssystem ist in Wahrheit ein gigantisches Vermögenstransfersystem!</p>
<p>Was ich eingangs anmerken wollte: Wenn es in Deutschland ein Privatvermögen von 11,8 Billionen gibt, dann muss diesem ständig wachsenden Vermögen eine entsprechende Schuld gegenüberstehen. Sobald Unternehmen und Privatpersonen sich nicht weiter verschulden können, da ein Maximum erreicht ist, muss der Staat ran!</p>
<p>Wen wundert es angesichts dieser Tatsachen, dass unsere politische Klasse absolut korrupt und erpressbar ist? Wen wundert es, dass sie das blaue vom Himmel lügen, um das Volk ruhig zu stellen?</p>
<p>Sie haben keine andere Wahl innerhalb dieses Systems mit diesen &#8220;Marktgesetzen&#8221;!</p>
<p>Nicht nur der Markt verlangt nach Profitmaximierung, nein, der Zinseszins drückt es mit eiserner Faust mathematisch berechenbar durch, sodass der Staat und damit ein Großteil der Bürger systematisch ausgeplündert wird!</p>
<p>Wir sollten uns nicht wundern, wenn sich wieder und wieder Parteien als reine Lobbyorganisationen herausstellen. Wer das nicht macht, bleibt nicht an der Macht, da man mit dieser Haltung endlich das längst überfällige Thema &#8220;Geldsystem&#8221; angehen müsste!</p>
<p>Wenn Großkonzerne ihre Produktion &#8220;outsourcen&#8221;, dann liegt es einzig an der Verpflichtung zur Vergrößerung des &#8220;shareholder values&#8221;, der Profitmaximierung. Der Vorstandsvorsitzende, der dieser Vorgabe nicht folgt, kann seit geraumer Zeit dank amerikanischer Rechtssprechung international dafür belangt werden (vgl. Aussage von Wolfgang Berger in der &#8220;Humanen Wirtschaft&#8221;)!</p>
<p>Die ständig wiederholte Farce von der &#8220;Sozialen Verantwortung&#8221; ist eine Illusion. Innerhalb dieses Systems hat Friedman völlig Recht: &#8220;Die soziale Verantwortung eines Unternehmers ist die Profitmaximierung&#8221; – sozial für eine kleine Minderheit, tödlich für den Rest.</p>
<p>Wer sich über all das noch wundert ist entweder ein Heuchler oder falsch informiert!</p>
<p>Selbstverständlich vertilgt der zinsbetriebene Kapitalismus die Souveränität der Nationalstaaten!</p>
<p>Mit Hilfe der Zinssklaverei verschaffen sich &#8220;ausländische Investoren&#8221; über die &#8220;Kapitalverkehrsfreiheit&#8221; Zutritt zu <span style="text-decoration: underline;">jedem</span> Land dieser Erde!</p>
<p>Dieses System kann nicht kontrolliert werden! Es ist innersystemisch so konzipiert, dass es krankhaft bis zur Implosion wächst – 1929 <span style="text-decoration: underline;">muss</span> wiederkommen, nur diesmal in verstärkter Form!</p>
<p>2010 gab es eine Abstimmung vor der UNO, ob Wasser, das Elixier des Lebens auf diesem Planeten, als Menschenrecht anerkannt werden soll. Unglaublicherweise stimmten 41 Staaten dagegen, rund 30 waren erst gar nicht bei der Abstimmung vertreten.<br />
Wie sieht es heute in Europa aus? Man will die Wasserversorgung privatisieren, das ist &#8220;effizienter&#8221; und der übliche &#8220;verlogene Bullshit&#8221;. Was würde die Konsequenz sein? Preissteigerung, Qualitätsminderung (immer diese herrlichen Ambivalenzen). Wen kümmert das überhaupt? Wer hat es auf dem Schirm? Wer engagiert sich aktiv dagegen?</p>
<p>Deutsche Waffenexporte – kompromisslos – in alle Terror-Schurkenstaat-Moslem-Kopftuch-Länder dieser Erde, völlig egal. Dank der obigen Gedanken kann jeder für sich selbst schlussfolgern, warum dies immer wieder gestattet wird.</p>
<p>Letzte kurze Bemerkung zum Thema &#8220;Euro-Rettung&#8221;:<br />
Was ist das ganze in Wirklichkeit?<br />
Abermals ein Transfer: Bankenschulden wurden und werden zu Staatsschulden, dem letzten Gläubiger vor dem globalen Zusammenbruch.<br />
Wen retten wir da eigentlich? Haben all die seriösen, glaubwürdigen Medien Recht, wenn sie davon titeln, wie wir tapferen Deutschen den faulen Südeuropäern helfen?<br />
1. wurde Griechenland über Goldman Sachs in den Euro &#8220;gewuchtet&#8221; (außerdem werden da etliche Schmiergelder neben den Provisionen geflossen sein)<br />
und 2. retten wir lediglich unsere deutschen und zum Teil noch amerikanischen und andere Banken, die &#8220;Rettungsschirmgelder&#8221; fließen noch am Zahltag aus dem Empfängerland zurück in die Geberländer. Bankmanager freuen sich über dicke Bonis.<br />
Abermals ein gigantischer Vermögenstransfer, diesmal noch schneller als über den Zinseszins-Effekt, wobei letztlich nichts anderes die kommenden Bankenprofite sichert.<br />
WEN wundert das alles noch?<br />
Nun, scheinbar die große Mehrheit.<br />
Was will man erwarten, wenn man das Fernsehen, das Radio und die Zeitungen zum Informieren nutzt?<br />
Mein Tipp für eine erstaunlich vorbereitete Zukunft dank Informiertheit:<br />
Wieder Bücher lesen, mal das Internet nutzen.<br />
Auch die Abhängigkeit der konventionellen Medien ist absolut gesetzmäßig und ergibt sich aus der Abhängigkeit von Anzeigenkunden und Pyramidenstrukturen innerhalb von Redaktionen.<br />
WEN WUNDERT DAS ALLES NOCH?</p>
<p>Dieses System fingiert Krisen, um zu noch umfassenderer Zentralisierung und damit Monopolisierung zu führen. Der Untergang ist im Programm inklusive.<br />
Wann bemerken wir das endlich und ist es dann schon zu spät? Zu spät für die Spezies &#8220;Mensch&#8221; oder gleich für den gesamten Planeten &#8220;Erde&#8221;?</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/essay-eine-kurzbeschreibung-unseres-geldsystems/">Essay: &#8220;Eine Kurzbeschreibung unseres Geldsystems&#8221;</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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		<title>Viele gute Gründe (2)</title>
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		<pubDate>Sat, 11 May 2013 04:20:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M+K</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Ansprüche des Kapitals an das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sind mathematisch exakt vorhersagbar. Zins und Zinseszins auf Guthaben können nur durch eine ständige Leistungssteigerung gedeckt werden. Selbst bei einem gleichbleibenden Wachstum beschleunigt sich die Zunahme des BIP. Die Sprünge werden Jahr &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/viele-gute-grunde-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/viele-gute-grunde-2/">Viele gute Gründe (2)</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ansprüche des Kapitals an das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sind mathematisch exakt vorhersagbar. Zins und Zinseszins auf Guthaben können nur durch eine ständige Leistungssteigerung gedeckt werden. Selbst bei einem gleichbleibenden Wachstum beschleunigt sich die Zunahme des BIP. Die Sprünge werden Jahr für Jahr immer größer. Es ist eine Frage der Logik, dass in unserer endlichen Welt mit ihren begrenzten Ressourcen derartige Wachstumsprozesse nur zeitlich begrenzt möglich sind. Das Ziel muss ein freies, von den Zwängen der Finanzwirtschaft befreites Gemeinwesen sein. Mit der Ausrichtung der Wirtschaft auf ständige Expansion, gestützt durch staatliche und private Schulden, steigt der Verbrauch der Ressourcen und mit ihm die Belastung der Umwelt. Vielmehr sollte ein ständiger, natürlicher Austausch von Altem und Neuem stattfinden.</p>
<p>Unter dem Vorwand der Alternativlosigkeit setzt die Bundesregierung unter Frau Merkel und Herrn Schäuble Unsummen für die Rettung dieses Systems ohne Rücksicht auf die Belastungen gegenwärtiger und zukünftiger Generationen ein. Unsere Politeliten glauben, man könne den Fehler im Geldsystem mit stetigem Wirtschaftswachstum in einer begrenzten Welt kompensieren. Guthaben und Schulden wachsen weiter exponentiell.</p>
<p>Aus Angst veröffentlichte Nikolaus Kopernikus 1543 erst kurz vor seinem Tod sein Hauptwerk „Über die Umschwünge der himmlischen Kreise“. Die kopernikanische Wende war der Paradigmenwechsel des 16. Jahrhunderts.</p>
<p>Wir stehen heute wieder vor einem Paradigmenwechsel, vor der großem Aufgabe des 21. Jahrhunderts, der Einführung von fließendem Geld.</p>
<p>Fließendes Geld ist eine wirklich gute Idee, denn &#8220;Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, das ihre Verwirklichung von vorn herein ausgeschlossen erschien.&#8221; Albert Einstein</p>
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		<title>Viele gute Gründe (1)</title>
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		<pubDate>Wed, 08 May 2013 04:47:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M+K</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den europäischen Staaten, den USA, Japan und allen weiteren Staaten der &#8220;westlichen Welt&#8221; haben sich Schulden in nie da gewesener Höhe aufgetürmt. Unsere derzeitige Regierung ist permanent damit beschäftigt, den Steuerzahlern immer neue Summen in unvorstellbaren Höhen aufzubürden und &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/viele-gute-grunde-1/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/viele-gute-grunde-1/">Viele gute Gründe (1)</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>In den europäischen Staaten, den USA, Japan und allen weiteren Staaten der &#8220;westlichen Welt&#8221; haben sich Schulden in nie da gewesener Höhe aufgetürmt. Unsere derzeitige Regierung ist permanent damit beschäftigt, den Steuerzahlern immer neue Summen in unvorstellbaren Höhen aufzubürden und an klamme Banken oder über den Umweg überschuldeter Staaten, wie z.B. Griechenland oder Zypern, an eben diese Banken weiterzureichen. Der Steuerzahler-Gemeinschaft wird dabei erzählt, dass die Märkte beruhigt werden müssen. Tatsächlich bewegen sich immensen Summen von der Gemeinschaft auf die Konten einiger weniger, jetzt schon superreicher Menschen. Wofür brauchen diese Menschen das Geld viel dringlicher als die, die es erarbeiten müssen? Wie viele nützliche Dinge könnte man für die Gemeinschaft aller Menschen bewirken, wenn diese Umverteilung gestoppt wird? Es gibt unzählige Beispiele, wo dieses Geld viel besser aufgehoben wäre, z.B. statt Schulschließungen neue Schulen insbesondere für die ländlichen Regionen bauen, damit unsere Kinder nicht einen großen Teil ihrer Zeit in öffentlichen Verkehrsmitteln verbringen müssen. Es gibt viele gute Gründe für eine grundlegende Erneuerung des Geldsystems.</p>
<p>An Hand der nachstehenden Grafik von Helmut Creutz können Sie erkennen, dass die uns Regierenden seit den 1960er Jahren zu Gunsten dieser Umverteilung die öffentlichen Vermögen abbauen und seit den 1970er Jahren die öffentliche Verschuldung erhöhen. </p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2013/05/creutz_034-43-1_600.jpg" title="Geldvermögen und Schulden in Deutschland Creutz 034-43-1 vergrößern" rel="lightbox[680]"><img src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2013/05/creutz_034-43-1_600-214x300.jpg" alt="Geldvermögen und Schulden in Deutschland Creutz 034-43-1" width="214" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-681" /></a></p>
<p>Helmut Creutz sagt dazu: <em>Der Überanstieg der Geldvermögen insgesamt und diesen folgend auch der Verschuldungen, resultiert vor allem aus jener zins- und zinseszinsbedingten „Selbstalimentation der Geldvermögensbildung“, die von der Deutschen Bundesbank bereits 1993 auf 80% der Neuersparnisse geschätzt wurde. Dass solche sich exponentiell beschleunigenden Entwicklungsprozesse letztlich zusammenbrechen müssen, wie auch bei jedem anderen „Pyramidenspiel“, dürfte einsichtig sein.</em></p>
<p>Mit fließendem Geld wäre die Umverteilung zugunsten einer Minderheit beendet, die Umwelt wird nachhaltig geschont und die Realwirtschaft aus den Zwängen der Finanzwirtschaft befreit.</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/viele-gute-grunde-1/">Viele gute Gründe (1)</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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