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	<title>Fließendes Geld Diskussionskreis Torgau &#187; Spekulation</title>
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		<title>Das Geldsystem &#8211; eine geschlossene Erklärung</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Oct 2013 17:33:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Taler, Taler, du sollst wandern, von der einen Hand zur andern!“ oder „Der Rubel muss rollen!“ sind Sprichwörter, die vielleicht der eine oder die andere von euch schon mal gehört hat. Wie so oft sind diese Volksweisheiten wortwörtlich zu nehmen. &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/das-geldsystem-eine-geschlossene-erklarung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/das-geldsystem-eine-geschlossene-erklarung/">Das Geldsystem &#8211; eine geschlossene Erklärung</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>„Taler, Taler, du sollst wandern, von der einen Hand zur andern!“ oder „Der Rubel muss rollen!“ sind Sprichwörter, die vielleicht der eine oder die andere von euch schon mal gehört hat. Wie so oft sind diese Volksweisheiten wortwörtlich zu nehmen. Natürlich kann ein Taler nicht wandern, aber der Rubel kann doch zumindest rollen. Was ist die Message hinter diesen Metaphern?</p>
<p>Geld muss in erster Linie zirkulieren, genau das ist sein eigentlicher Zweck. Alle anderen Funktionen müssen dieser primären untergeordnet werden. Warum das so ist?</p>
<p>Geld ist das universelle Tauschmittel einer Wirtschaft und damit dessen Schmiermittel. Sozusagen der Möglichmacher von moderner Ökonomie und modern heißt in diesem Falle alles Wirtschaften, was über die Größe einer Dorfgemeinschaft hinausgeht.</p>
<p>Ohne Geld keine komplexe Arbeitsteilung.<br />
Soll heißen: Tauschwirtschaft funktioniert nur innerhalb eines kleinen Gebietes und sollte dort dann aber auch definitiv in unsere heutige globalisierte Wirtschaft reintegriert werden, weil es die Solidarität stärkt und ressourcenschonend funktioniert.</p>
<p><a name="_GoBack"></a>Doch darüber hinaus brauchen wir diese menschliche Erfindung namens Geld.<br />
Geld ist eine <span style="text-decoration: underline;">der wichtigsten Erfindungen</span> der bisherigen Menschheitsgeschichte und hat unheimlich komplexe Auswirkungen. Dennoch nehmen wir es bisher weitestgehend in Kauf mit einem zutiefst instabilen und schlichtweg nicht funktionalen Geldsystem zu arbeiten.</p>
<p>Eine Sache sollte euch jetzt auf der Zunge brennen: „Wenn dieser Typ aus dem Internet es schon wagt unser schönes Geld in Frage zu stellen, dann sollte er doch an erster Stelle erklären können, was Geld überhaupt ist!“</p>
<p>Alles klar, überredet, ihr habt ja Recht. Wenn ich mich gepflegt über einen allgemein akzeptierten Umstand aufregen will, dann sollte ich zunächst einmal klären, wovon ich überhaupt spreche. Danach kann man ja immer noch angewidert beanstanden, verteufeln oder einfach nur kritisieren.</p>
<p>„Geld ist das gesetzliche Zahlungsmittel innerhalb eines Währungsraumes, das von der Zentralbank ausgegeben wird.“</p>
<p>Wow, jetzt ist alles klar, oder?<br />
Natürlich nicht!<br />
Aber eigentlich ist es nicht so schwer.<br />
Nehmen wir diesen Satz doch ganz einfach Stück für Stück auseinander.</p>
<p>Geld ist ein „gesetzliches Zahlungsmittel“, unterliegt also bestimmten Gesetzen und wird zur Bezahlung verwendet. „Innerhalb eines Währungsraumes“ meint dann, dass dieses Geld nur in einem begrenzten Umfeld, dem jeweiligen Währungsgebiet eingesetzt werden kann. Der letzte Teil ist zur genauen Abgrenzung entscheidend. Einzig und allein die Zentralbank, auch Notenbank genannt, kann dieses Geld in Umlauf bringen.</p>
<p>Aus dieser Definition lässt sich klar ableiten, was Geld überhaupt ist und was nicht.<br />
Alles Bargeld sowie die Guthaben der Geschäftsbanken bei der Zentralbank sind gesetzliches Zahlungsmittel. Punkt. Nicht mehr. Genauer könnte man Geld übrigens noch als Zentralbankgeld bezeichnen.</p>
<p>Jetzt mag sich der eine oder die andere denken: „Wozu diese komplizierte Abgrenzung?“<br />
Einzig und allein dieses Bargeld kann zur Entstehung der Geldguthaben auf den Konten führen. Diese Geldguthaben werden heutzutage zur unbaren Zahlungsabwicklung verwendet. Sie sind aber kein <span style="text-decoration: underline;">gesetzliches</span> Zahlungsmittel.</p>
<p>Diese Unterscheidung ist sehr wichtig, da es an dieser Stelle sehr oft zu Verwirrungen kommt. Nur Bargeld kann verwendet werden, um Guthaben aufzubauen oder Schulden abzubauen. Demnach stellen Guthaben einen Anspruch auf Geld und Schulden eine Verpflichtung zur Rückzahlung von Geld dar. Die Geschäftsbank dient an dieser Stelle als Mittler. Das ist ihre Dienstleistung.</p>
<p>Schnell wird klar, dass die Geschäftsbank im gleichen Maß wie sie Geld zur Aufbewahrung von Sparern entgegen nimmt, dieses über Kredite an Schuldner zurück in den Wirtschaftskreislauf bringen muss. Das ist ihr Geschäftsmodell.</p>
<p>Der Schuldner muss dann immer entweder seine Ausgaben reduzieren oder seine Einnahmen durch Arbeit erhöhen, damit er den Kredit zurückzahlen kann.</p>
<p>Wir hatten eingangs festgestellt, dass die primäre Aufgabe des Geldes die Zirkulation, das „wandern, von der einen Hand zur andern“, ist.</p>
<p>Geld muss also im Gleichgewicht zu den Waren und Dienstleistungen eines Wirtschaftssystems vorhanden sein. Wird es übermäßig stark hinzugegeben, dann steigen die Preise und man spricht von Geldentwertung. Der Fachbegriff lautet Inflation.<br />
Wird dem Kreislauf hingegen Geld entzogen, sinken die Preise, da die Unternehmen ihre Produkte loswerden wollen, aber schlichtweg nicht alles gekauft werden kann. Der Wert des Geldes steigt. Man spricht von Deflation.</p>
<p>Dieses letztgenannte Szenario tritt jedoch immer dann auf, wenn jemand sein Geld unter das Kopfkissen bzw. ins Sparschwein steckt oder im Garten vergräbt. Diesen Vorgang nennt man Geldhortung. Historische Beispiele dafür sind unter anderem die riesigen Goldschätze in entsprechenden Truhen, die immer wieder angelegt wurden.</p>
<p>Heutzutage werden zwei „Lockmittel“ angewandt, um das Geld wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückzubringen. Zum einen ist das die eben erklärte Inflation. Wenn das Geld tendenziell an Wert verliert, dann bin ich natürlich bemüht es schnell auszugeben. Doch es gibt auch einen anderen Weg: Ich bringe mein Geld zur Bank und erhalte dafür im derzeitigen Geldsystem Zinsen.</p>
<p>Trotz all dieser Bemühungen stellt die Geldhortung auch heute noch ein gewaltiges Problem dar, sodass laut Bundesbankberichten nur noch circa 10% des Geldes in Deutschland ihrem eigentlichen Zweck nachkommen: dem Austausch von Waren und Dienstleistungen. Der Rest verschwindet unter anderem zur Wertaufbewahrung im Ausland, also dort, wo die jeweilige Währung nicht akzeptiertes Zahlungsmittel ist oder illegale Geschäfte werden damit getätigt.</p>
<p>Soweit zur Vorrede. Das hat zwar bereits einiges an Anstrengung gekostet, ist aber absolut notwendig, um sich auf einem soliden Fundament dem Geldthema zu nähern.<br />
Du kennst jetzt die Ursachen warum es Geld gibt, wie es entsteht und warum es zirkulieren muss. Außerdem habe ich den Ist-Zustand der unzureichenden Geldzirkulation beschrieben.<br />
Die Inflation wurde bereits ausreichend erklärt und ihr problematischer Charakter sollte deutlich geworden sein. Sie ist keine gute Lösung um das Geld in Umlauf zu halten, da sie es zugleich schleichend, aber stetig entwertet. Wenden wir uns nun dem Kern meiner Überlegungen zu: dem Zins.</p>
<p>Der Wirtschaftswissenschafter John Maynard Keynes beschrieb den Zins unter anderem als „Belohnung für die Nichthortung von Geld“. Das entspricht meiner vorhin genannten Funktion des Zinses als „Lockmittel“. Warum ergeben sich aus dem Zins dramatische Konsequenzen?</p>
<p>Sobald man Geld bei einer Bank anlegt und darauf Zinsen erhält, müssen andere Menschen für dieses leistungslose Einkommen arbeiten. Dieser Umstand verschlimmert sich umso sehr, wenn wir unser Geldvermögen nicht mehr ausgeben, sondern bei der Bank lassen und damit der Zinseszinseffekt einsetzt. Es kommt zu einem sich selbst beschleunigendem Wachstum, einer Selbstvermehrung.<br />
Diese findet in der Natur einen passenden Vergleich: die Vermehrung von Krebszellen.</p>
<p>Dieses sogenannte „exponentielle Wachstum“ der Geldvermögen führt automatisch dazu, dass auch die Verschuldung im gleichen Maße ansteigen muss, da jedem Anrecht auf Geld ein entsprechendes Versprechen zur Rückzahlung von Geld gegenüber stehen muss. Dieser Umstand ist der ureigentliche Grund warum es zwangsläufig zum Anstieg der Schulden, z.B. unseres Landes, kommen muss. Die Konsequenzen erleben wir jeden Tag und sie nehmen immer stärker beschleunigt mit jedem weiteren Tag zu. Das System wächst wie Krebs, bis es sich schließlich selbst zerstört.</p>
<p>Wenden wir uns nun den konkreten Auswirkungen zu, die unser derzeitiges Geldsystem auf unser aller Leben hat.</p>
<p>Stell dir bitte folgende Situation vor:<br />
Du möchtest eine Bäckerei aufmachen, um Brötchen zu backen.<br />
Was musst du dabei alles bedenken?<br />
Gehen wir davon aus, du besitzt bereits ein Gebäude. Ein Backofen muss hingegen erst noch angeschafft werden. Leider hast du dafür nicht ausreichend Geld zur Hand und musst bei der örtlichen Bank einen Kredit aufnehmen.<br />
Weitere Kostenpunkte sind natürlich Materialkosten, z.B. für Mehl, Wasser und Energie, sowie Personalkosten.<br />
Wie zahlst du nun den Kredit zurück?<br />
Es gibt nur einen Weg.<br />
Du musst die Kosten mit in den Brötchenpreis einrechnen.</p>
<p>Dieses Beispiel zeigt exemplarisch, dass sich letztlich in allen Waren und Dienstleistungen ein bestimmter Zinsanteil befindet, da im Verlauf der Herstellung immer wieder Kredite aufgenommen werden mussten, um trotz fehlendem Eigenkapital eine Produktion zu ermöglichen.<br />
Das Gleiche gilt für die Steuern, die der Staat erhebt, da auch er Schulden zurückzahlen muss.</p>
<p>Berechnet man den durchschnittlichen Zinsanteil aller Waren und Dienstleistungen, inklusive Steuern, so beträgt dieser 30-40%.</p>
<p>Du könntest nun erwidern, dass dieser Zinsanteil doch eine faire Sache ist, da ihn jeder, gemessen an seinen Ausgaben, zahlen muss. Das ist natürlich richtig, nur haben wir bisher ja lediglich die Zinszahlerseite betrachtet. Irgendjemand muss diese Zinsen natürlich auch erhalten.</p>
<p>In dieser Hinsicht ist die Vermögensverteilung in Deutschland sehr interessant. Gemeint ist also all jenes angelegte Geldvermögen bei Banken, auf das es Zinsen gibt. Natürlich ist das Beispiel der Bank stark vereinfacht, da mittlerweile die meisten Anlagen über Versicherungsfonds, Sachwerte, wie z.B. Aktien und Böden, oder über Spekulation an der Börse erfolgen.</p>
<p>Aus dieser Vermögensverteilung ergibt sich ein bestimmtes Zinseinkommen, dem selbstverständlich die 30-40% Zinsausgaben gemessen am Konsum gegenüberstehen.<br />
Wenn man diese beiden Größen gegenüberstellt ergibt sich, dass schon einmal circa die Hälfte der deutschen Haushalte auf Zinseinkommen verzichten müssen, da sie vermögensfrei oder sogar verschuldet sind.</p>
<p>Bei weiteren 30% reicht das Zinseinkommen nicht aus, um den Zinsanteil in den Ausgaben zu decken. Die 9. Haushaltsgruppe kann in etwa beide Größen ausgleichen.<br />
In der 10. und letzten Haushaltsgruppe geschieht fast schon ein Wunder. Hier übersteigen die Zinseinnahmen die –ausgaben um ein Vielfaches und dabei sind die Superreichen noch nicht einmal erfasst, da sie ihren Reichtum lieber nicht den Behörden mitteilen wollen.<br />
Nähere Informationen entnimmst du bitte der beigefügten Quelle.</p>
<p>Was zeigt uns diese Statistik?<br />
Wir haben einen Gewinner!<br />
Genau genommen nicht nur einen, sondern immerhin circa 10% der deutschen Haushalte.<br />
Wo es einen Gewinner gibt, da gibt es auch immer Verlierer.<br />
Das sind leider die restlichen circa 90% der Bevölkerung.<br />
Interessant ist auch die Aufteilung innerhalb der Gewinnergruppe. Auch dort gibt es nochmal gewaltige Unterscheide zwischen dem reichsten und dem vermeintlich ärmsten Zehntel.</p>
<p>Was für Schlüsse lassen sich ziehen?<br />
Das Lockmittel Zins hat einige unschöne Nebeneffekte:<br />
es verteilt den Wohlstand eines Landes von vergeblich arbeitend nach vermögend,<br />
es zwingt die Wirtschaft zu unendlichem Wachstum, um die immer größer werdenden Schuldenberge zurückzahlen zu können, wobei dies angesichts einer begrenzten Welt nicht möglich, nicht wünschenswert und erst recht nicht auf exponentiellem Niveau dauerhaft zu halten ist,<br />
es führt angesichts dieses Wachstumszwangs zu unglaublichen und unumkehrbaren Umweltzerstörungen,<br />
und nicht zuletzt führt es uns durch den Umverteilungscharakter direkt auf soziale Krisen zu. Das kann sich z.B. in Kriegen, gewaltsamen Aufständen, Hungersnöten oder Generationskonflikten äußern.</p>
<p>Letztlich zerstört sich das System aber auch mathematisch selbst, da exponentielle Funktionen ins Unendliche führen.<br />
Am Ende gibt es dann immer eine Währungsreform, einen Schuldenschnitt oder eine Hyperinflation, wie schon etliche Male erlebt.</p>
<p>Wer kann das schon wollen, egal zu welcher Zinseinkommenskategorie er gehört? Es gibt nur eine Erde und wenn diese unser Leben nicht mehr ermöglicht, dann nutzt auch das größte Vermögen rein gar nichts mehr.</p>
<p>Deshalb sollten wir uns gemeinsam eine konstruktive Lösung überlegen, wie Geld ohne Zins und Inflation in der Wirtschaft fließt, statt gehortet zu werden.</p>
<p>Eine funktionierende Alternative ist fast schon lächerlich einfach und zugleich jahrhundertealt.<br />
Würde die Zentralbank eine geringe Gebühr auf das Bargeld erheben, dann wären alle Menschen bemüht ihr Geld entweder auszugeben oder zur Bank zu schaffen. Das Geld würde innerhalb der Wirtschaft wieder ungehemmt fließen, weswegen dieses Konzept „Fließendes Geld“ heißt.</p>
<p>Was würde mit den Zinsen geschehen?<br />
Es würde sie natürlich zunächst einmal immer noch geben, nur würden sie drastisch absinken.<br />
So ist es selbstverständlich gerechtfertigt, dass eine Geschäftsbank einen geringen Zinssatz von circa 3% vom Kreditnehmer verlangt. Erstens wird sie dadurch für ihre Dienstleistung entlohnt und zweitens besteht für den Kreditnehmer ein Anreiz, seinen Kredit zurückzuzahlen.</p>
<p>Ein leistungsloses Einkommen aus der Arbeit anderer hingegen ist nicht gerechtfertigt.<br />
Deshalb würden die Zinsen auf Guthaben durch die sogenannte Umlaufgebühr, die Gebühr auf das Bargeld, in den negativen Bereich absinken. Je längerfristiger man sein Geld jedoch bei der Bank anlegt umso geringer würde diese Gebühr ausfallen, bis sie schließlich bei langfristen Anlage um 0% schwankt, je nach Marktlage. Dadurch wäre sparen, z.B. für die Rente oder ein Haus, wie bisher möglich, nur nicht mehr zu Lasten von anderen.</p>
<p>Diese Lösung ist so unheimlich clever und praktikabel, dass wir sie ganz einfach austesten sollten. Das kann am besten national, aber auch über Regionalgeldinitiativen funktionieren.</p>
<p>Hoffentlich konnte ich dir die Grundlagen, Probleme und Zukunft unseres Geldsystems gut erklären.</p>
<p>Falls dich das Thema näher interessiert, dann empfehle ich dir das Buch „Geldsyndrom“ von Helmut Creutz oder seine Website.</p>
<p>Viel Spaß beim Weitererzählen und Umsetzen!</p>
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		<title>Geld-Irrtümer (2)</title>
		<link>http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/geld-irrtumer-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Aug 2013 19:23:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[2. Heute hortet doch niemand mehr Geld! Geldhortung gehört mit zu den größten Problemen, denen wir geldtechnisch heutzutage gegenüberstehen! Zins und Inflation, die beiden Geldrückführungsinstrumente im derzeitigen Geldsystem, sind überhaupt nur notwendig, da man sich bisher noch nicht für eine &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/geld-irrtumer-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/geld-irrtumer-2/">Geld-Irrtümer (2)</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>2. Heute hortet doch niemand mehr Geld!</p>
<p>Geldhortung gehört mit zu den größten Problemen, denen wir geldtechnisch heutzutage gegenüberstehen!<br />
Zins und Inflation, die beiden Geldrückführungsinstrumente im derzeitigen Geldsystem, sind überhaupt nur notwendig, da man sich bisher noch nicht für eine ausgeklügeltere Umlaufsicherung entscheiden konnte: den Umlaufimpuls.<br />
Gleichzeitig führen sie zu massiven Verwerfungen und letztlich zum mathematisch vorprogrammiertem Zusammenbruch unseres Geldsystems &#8211; und das alle paar Jahrzehnte!</p>
<p>Dennoch steht fest, dass eine Umlaufsicherung, wie auch immer sie geartet ist (funktional oder destruktiv), absolut notwendig ist, gerade weil es sonst mehr oder weniger stark zur Geldhortung kommt.</p>
<p>Bei Edelmetallwährungen, so unter anderem im Mittelalter, kam es bekanntermaßen recht häufig zur Verschatzung, wenn die Leute ihren Reichtum in Sicherheit wissen wollten, im derzeitigen Geldsystem horten Menschen ihr Geld, wenn das Vertrauen in die Banken schwindet.</p>
<p>In einem Geldsystem mit Fließendem Geld hingegen, könnte man wirkungsvoll das Problem der Geldhortung beseitigen und damit die Wirtschaft befreit aufatmen lassen, da auf gehortetes Geld (und nur auf gehortetes Geld!) eine Umlaufgebühr erhoben werden würde.</p>
<p>Dass Geldhortung eine reale Gefahr ist, belegen die Berichte der Bundesbank: So sind heutzutage nur noch circa 10% des gesamten Bargeldes &#8220;nachfragewirksam&#8221;, d.h. als Tauschmittel im Wirtschaftskreislauf unterwegs.</p>
<p>Da tendenziell immer mehr Geld gehortet wird, z.B. als Sicherheit, für illegale Geschäfte (z.B. Drogen- und Waffenhandel) oder als Bargeldreserven für Spekulation (was nicht minder illegal sein sollte!), ist es von Seiten der Zentralbank offenkundig notwendig, immer mehr Bargeld in Umlauf zu bringen. Dabei entsteht ein enormes Inflationspotenzial.</p>
<p>Man sollte sich demzufolge Gedanken machen, wie man eines <em>der</em> Kernprobleme unserer heutigen Wirtschaft nachhaltig in den Griff bekommt.</p>
<p>Auch für diese Problemstellung bietet das Fließende Geld eine wunderbare Lösung an!<br />
Gehortetes Geld wird durch die Umlaufsicherung in den Wirtschafskreislauf zurückgelockt oder durch die selbige langsam abgebaut und damit der Allgemeinheit wieder zugänglich gemacht.</p>
<p>Das Geld &#8220;fließt&#8221; wieder und erfüllt somit seinen eigentlichen Zweck.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/geld-irrtumer-2/">Geld-Irrtümer (2)</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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		<title>Rückbesinnung bei den Volks- und Raiffeisenbanken?</title>
		<link>http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/ruckbesinnung-bei-den-volks-und-raiffeisenbank/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 May 2013 07:10:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M+K</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erinnert sich die DZ Bank, Dachorganisation von mehr als 900 Volks-, Raiffeisen-, Sparda- und PSD-Banken, an ihre Wurzeln? Wie am 27. Mai 2013 auf Foodwatch berichtet, ziehen sich die genossenschaftliche DZ Bank und ihr Tochterunternehmen, die Fondsgesellschaft Union Investment, vollständig &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/ruckbesinnung-bei-den-volks-und-raiffeisenbank/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/ruckbesinnung-bei-den-volks-und-raiffeisenbank/">Rückbesinnung bei den Volks- und Raiffeisenbanken?</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Erinnert sich die DZ Bank, Dachorganisation von mehr als 900 Volks-, Raiffeisen-, Sparda- und PSD-Banken, an ihre Wurzeln?</p>
<p>Wie am 27. Mai 2013 auf <a title="Spekulation mit Nahrungsmitteln: DZ Bank und Union Investment steigen aus" href="http://www.foodwatch.org/de/informieren/agrarspekulation/aktuelle-nachrichten/dz-bank-und-union-investment-ausstieg-aus-der-nahrungsmittelspekulation/" target="_blank">Foodwatch</a> berichtet, ziehen sich die genossenschaftliche DZ Bank und ihr Tochterunternehmen, die Fondsgesellschaft Union Investment, vollständig aus der Spekulation mit Agrarrohstoffen zurück. Das bestätigte die DZ Bank als Zentralinstitut in einem Brief vom 13. Mai 2013 an Foodwatch.</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2013/05/foodwatch-logo600px.jpg" rel="lightbox[975]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-977" alt="Foodwatch" src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2013/05/foodwatch-logo600px-300x86.jpg" width="300" height="86" /></a></p>
<p>DZ-Bank-Vorstands Lars Hille erklärt in diesem Schreiben, warum sich die genossenschaftliche Finanzgruppe aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln zurückzieht: &#8220;Dass wir derzeit keine Nachfrage nach solchen Produkten verzeichnen, ist dabei in unsere Entscheidung eingeflossen.&#8221;. Von einer Einsicht, dass die DZ Bank die Meinung vieler Kritiker teilt, dass Spekulationen mit Nahrungsmitteln die Lebensmittelpreise künstlich in die Höhe treiben und damit den Hunger in der Welt verschärfen, steht in diesem Brief nichts. Begrüßenswert ist, dass sich DZ-Bank-Vorstand Lars Hille für eine wirksame Regulierung der gesamten Rohstoff-Terminbörsen einsetzt.</p>
<p>Auch andere Banken haben sich aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln zurückgezogen, wie z.B. die Geldhäuser Commerzbank, Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), Landesbank Berlin (LBB) und die DekaBank der Sparkassen. Wir sollten bei der Freude über diese Entscheidungen nicht übersehen, dass die o. g. Geldhäuser Spekulationen in anderen Bereichen fortsetzen und dass die Spekulation mit Nahrungsmitteln für diese Geldhäuser vor dem &#8220;selbstlosen&#8221; Ausstieg nicht sonderlich lukrativ war.</p>
<p>Dabei wäre eine von inhaltlichen Argumenten geprägte Entscheidung bei der DZ Bank, wenn sie sich bei der Entscheidungsfindung mit ihrer eigenen Geschichte auseinander gesetzt hätte, durchaus logisch:<br />
Auf Vorschlag des Sozialreformer Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818–1888) entstanden in vielen Dörfern Deutschlands örtlich verwaltete Spar- und Darlehenskassen und landwirtschaftliche Einkaufsgenossenschaften. Unter dem Leitspruch &#8220;Einer für alle, alle für einen&#8221; schuf Friedrich Wilhelm Raiffeisen Modelle zur Unterstützung unbemittelter Landwirte.<br />
Im gleichen Zeitraum gründete Hermann Schulze-Delitzsch (1808-1883) unabhängig von Raiffeisen in Städten genossenschaftliche Spar- und Konsumvereine, aus denen sich später die Volksbank entwickelte. Die Grundsätze dieser Genossenschaftsbanken waren Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung. Sie verwalteten die Ersparnisse der kleinen Leute und vermittelten diese in Form von Krediten an kleine und mittlere regionale Unternehmen weiter.<br />
Das Kerngeschäft der genossenschaftlichen Volks- und Raiffeisenbanken (und auch der Sparkassen) lag in den regionalen Märkten. Das ökonomische Schicksal regional agierender Banken ist unmittelbar mit dem der Menschen und Unternehmen innerhalb dieser Regionen verknüpft.<br />
&#8220;Deshalb müssen gerade die kleinen und mittleren Volksbanken und Sparkassen unter Berücksichtigung ihres geschäftlichen Erfolges nicht nur an den Kundenpotenzialen selbst interessiert sein, sondern vielmehr auch an deren Erhaltung, Entwicklung und nachhaltigen Stärkung. Die Einführung einer Komplementärwährung, die unter anderem regionale Wirtschaftskreisläufe belebt, kann in diesem Sinne zu einer mittel- bis langfristig nachhaltigen Stabilisierung der Ertragslage der regionalen Kreditinstitute führen.&#8221; (Gernot Schmidt, ehemals Sparkasse Delitzsch)</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/ruckbesinnung-bei-den-volks-und-raiffeisenbank/">Rückbesinnung bei den Volks- und Raiffeisenbanken?</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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		<item>
		<title>Der Gold-Schlussverkauf?</title>
		<link>http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/der-gold-schlussverkauf/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 06:59:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M+K</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Folgt man den Darstellungen der Mainstreampresse, dann befindet sich der Goldmarkt in einem panikähnlichen Zustand. Als Gründe für den fortschreitenden Kursrückgang bei Gold, und jetzt auch bei Silber, werden u.a. die &#8220;japanische Geldpolitik, das schwächere Wachstum in China und die &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/der-gold-schlussverkauf/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/der-gold-schlussverkauf/">Der Gold-Schlussverkauf?</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Folgt man den Darstellungen der Mainstreampresse, dann befindet sich der Goldmarkt in einem panikähnlichen Zustand. Als Gründe für den fortschreitenden Kursrückgang bei Gold, und jetzt auch bei Silber, werden u.a. die &#8220;japanische Geldpolitik, das schwächere Wachstum in China und die Risikoforderungen der Broker&#8221; (Spiegel Online) genannt. Von einer Preisblase wird gesprochen, die jetzt zu platzen beginnt.</p>
<p>Tatsächlich ist die Nachfrage nach Gold und Silber auf sehr hohem Niveau. Als im April der Goldpreis auf ein Zweijahrestief gefallen war, standen die Käufer laut der Degussa Goldhandel GmbH Schlange. Beim Edelmetallhändler Degussa hat sich die Goldnachfrage im Mai gegenüber dem Durchschnitt des ersten Quartals 2013 in etwa verdoppelt. Auf neun Käufe kommt bei Degussa laut Degussa-Chef Wolfgang Wrzesniok-Rossbach seit Beginn des Goldpreisabsturzes Mitte April ein Verkauf.</p>
<div id="attachment_942" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2013/05/Goldmünze.jpg" rel="lightbox[932]"><img src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2013/05/Goldmünze-300x300.jpg" alt="100 Euro Goldmünze 2012 - UNESCO Welterbe Dom zu Aachen" width="300" height="300" class="size-medium wp-image-942" /></a><p class="wp-caption-text">100 Euro Goldmünze 2012<br />UNESCO Welterbe Dom zu Aachen</p></div>
<p>Gold ist ein gefragter Wertspeicher bei Kleinanlegern und Staaten. Das Edelmetall ist beständig, transportabel und allgemein akzeptiert &#8211; besonders in einer endlosen Finanz- und Schuldenkrise.</p>
<p>Spekulative Anleger handeln nicht mit &#8220;echtem&#8221; Gold, sondern mit &#8220;Papiergold&#8221;. Papiergold stellt immer nur eine Forderung an eine Gegenpartei dar. Gehandelt wird dieses Papiergold meist über Zertifikate (Terminkontrakte, Exchange Traded Fund/ETF). Die Eigentümer dieser spekulativen Finanzprodukte besitzen mehr Papiergold, als es echtes Gold gibt. Mit diesen Papiergoldbeständen geht es seit einigen Wochen fast ausschließlich abwärts. Nicht das Vertrauen in Gold, sondern das Vertrauen  der Anleger in Papiergold sinkt. Die Anleger verlassen diese Anlageform, weil sie dieser Spekulation auf Gold nicht mehr trauen. Sie wollen echtes Gold &#8211; oder irgend was anderes, z.B. Aktien.</p>
<p>Seit Ende der 1970er Jahre sinken die Anlagemöglichkeiten der Geldvermögen in der Realwirtschaft und drängen auf die spekulativen, von der Realwirtschaft abgekoppelten Finanzmärkte, um weiter exponentiell zu wachsen. Niemand kann vorhersagen, wie lange dieses exponentielles Wachstum noch aufrechterhalten werden kann. Es ist eine Frage der Logik, dass in unserer endlichen Welt derartigen Wachstumsprozessen in ihrer Dauerhaftigkeit natürliche Grenzen gesetzt sind. Am Ende bleibt 1 Gramm Gold weiter 1 Gramm Gold. Ein 1 Gramm Papiergold ist am Ende nur einen Stück Papier mit einer Forderung &#8230; die man auch abschreiben kann. </p>
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		<title>Buchempfehlung: &#8220;Das Geldsyndrom&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 09 May 2013 22:51:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fließendes Geld]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt wohl kein zweites Buch, welches es so unglaublich umfassend und verständlich vermag, die Fehler des derzeitigen Geldsystems und die Mechanismen des Fließenden Geldes zu vermitteln. Die Rede ist natürlich von &#8220;Das Geldsyndrom&#8221;. Auf circa 480 Seiten informiert der &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/buchempfehlung-das-geldsyndrom/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/buchempfehlung-das-geldsyndrom/">Buchempfehlung: &#8220;Das Geldsyndrom&#8221;</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt wohl kein zweites Buch, welches es so unglaublich umfassend und verständlich vermag, die Fehler des derzeitigen Geldsystems und die Mechanismen des Fließenden Geldes zu vermitteln.</p>
<p>Die Rede ist natürlich von &#8220;Das Geldsyndrom&#8221;.</p>
<p>Auf circa 480 Seiten informiert der Autor Helmut Creutz auf einfache und anschauliche Art und Weise über alle wichtigen Bereiche Geldsystems. Dies umfasst die wichtigsten Begriffe, die erst einmal erklärt werden. Schon an dieser Stelle wurde mir klar, wie häufig die zahlreichen Diskussionsbeiträge, von denen man durch diverse Medien erfährt, am Thema vorbeigehen. Gleichzeitig sind die Erklärungen so wertvoll, dass es sich mit Recht lohnt, das Buch mehrfach zu lesen. Man muss scheinbar nicht Wirtschaft studieren, um zu verstehen, wie wichtig die Unterscheidung von &#8220;Geld&#8221; und &#8220;Guthaben&#8221; ist und was es mit Begriffen wie &#8220;Geldumlauf&#8221;, &#8220;Nichtbanken&#8221; oder &#8220;Mindestreserve&#8221; auf sich hat.</p>
<p>Der zweite Teil stellt nun deutlich problematisierend den Titel des Werkes heraus:<br />
&#8220;Der Zins und andere Fehlstrukturen&#8221;.<br />
Dem Leser wird umfassend die Wirkungsweise des &#8220;Zinses&#8221; erklärt, einhergehend mit einer Begriffsklärung von &#8220;Inflation&#8221; und &#8220;Deflation&#8221;.<br />
Zudem veranschaulicht Creutz die Rolle der Zentralbank bei der &#8220;Geldschöpfung&#8221; sowie &#8220;Geldmengensteuerung&#8221; und inwiefern letztere durch die &#8220;Geldhortung&#8221; erschwert bis unmöglich gemacht wird.<br />
Auch wird die von vielen propagierte &#8220;Geldschöpfung der Geschäftsbanken&#8221; detailliert erörtert, weshalb das Buch auch für all jene vermeintlichen &#8220;Experten des Geldsystems&#8221; äußerst aufschlussreich sein dürfte.</p>
<p>Nunmehr folgend wird das sich aus dem &#8220;Zins&#8221; ergebende Problem der diversen &#8220;Überentwicklungen&#8221; im monetären Bereich geschildert.</p>
<p>Begriffe, die sonst plakativ und inflationär in den Medien auftauchen, aber nie deutlich geklärt werden, macht der Autor für den Leser transparent und verständlich:<br />
Wie entwickeln sich &#8220;Geldvermögen&#8221;, &#8220;(Staats-)Schulden&#8221; und &#8220;Spekulationen&#8221;?</p>
<p>Der vorletzte Part problematisiert die zahlreichen negativen Folgen unseres derzeitigen Geldsystems. Welche Verwerfungen treten in den &#8220;sozialen&#8221;, &#8220;ökologischen&#8221; und  &#8220;ökonomischen&#8221; Bereichen auf? Wieso besteht in diesem System ein &#8220;Wachstumszwang&#8221; der Wirtschaft? Gibt es unterschiedliche Auswirkungen in &#8220;Markt-  und Planwirtschaften&#8221;? Was ist mit der Arbeitslosigkeit, über die ständig geredet wird, doch selten konstruktiv?<br />
Schließlich die fatalen Ausuferungen: eine destruktive Globalisierung, weltweiter Krieg und die schlussendliche Vernichtung der ausgebeuteten Länder dieser Erde und schließlich (für viele Leser erschreckenderweise) die vorprogrammierte Zerstörung unserer eigenen Existenz, die der &#8220;westlichen Staaten&#8221;</p>
<p>Im fünften und letzten Teil des Buches wird die vorhergehende pessimistische Stimmung komplett umgewandelt in Tatendrang und Optimismus: Wie überwinden wir die &#8220;Fehlstrukturen&#8221; und schaffen eine tatsächlich &#8220;stabile Wirtschaft&#8221;?<br />
Hierbei geht es nun wirklich um die Grundanliegen des &#8220;Fließenden Geldes&#8221;, die Creutz skizziert: eine &#8220;konstruktive Umlaufsicherung&#8221;, ein Ende der &#8220;leistungslosen Selbstvermehrung&#8221; des &#8220;Geldes&#8221; und dessen Bevorteiligung gegenüber den &#8220;Waren&#8221; sowie eine &#8220;Wirtschaft&#8221;, die nicht mehr zwanghaft wachsen muss und demzufolge den Bedürfnissen von Natur, Tieren und Menschen gerecht werden kann.<br />
Außerdem bespricht Creutz sogleich diverse Einwände zu seinen vorgestellten Änderungsvorschlägen und nennt bereits bestehende Alternativmodelle, wie &#8220;Tauschringe&#8221; und &#8220;Regionalwährungen&#8221;.<br />
Das Buch wird durch eine abrundende Zusammenfassung vollendet.<br />
Zudem finden sich im Anhang diverse Namen, Initiativen und Bücher zum fortführenden Studium.</p>
<p>Mir hat &#8220;Das Geldsyndrom&#8221; zu einem Ausweg aus meiner Unbedarftheit in monetären und wirtschaftlichen Fragen geholfen. Ich konnte mir eine deutlich klarere Sicht auf zentrale Fragen von elementarer Bedeutung unserer Zeit verschaffen und damit konstruktiv für eine humanere Zukunft eintreten.</p>
<p>Ein absolutes Muss für jeden &#8220;Freund der Erkenntnis&#8221;, also Menschen!</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/buchempfehlung-das-geldsyndrom/">Buchempfehlung: &#8220;Das Geldsyndrom&#8221;</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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		<title>Der Währungscountdown</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 06:13:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M+K</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Fließendes Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Geldschöpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Plan B]]></category>
		<category><![CDATA[Spekulation]]></category>
		<category><![CDATA[Zinseszins]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Berliner Stammtisch um Marlies Kujawa unternimmt gerade große Anstrengungen, um in Berlin eine Veranstaltung mit Andreas Popp und Bernd Senf auf die Beine zu stellen. Die Veranstaltung &#8220;Der Währungscountdown&#8221; findet am 23.6.2013 im Kleistsaal der Urania Berlin statt. Die &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/termine/der-wahrungscountdown/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/termine/der-wahrungscountdown/">Der Währungscountdown</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Berliner Stammtisch um Marlies Kujawa unternimmt gerade große Anstrengungen, um in Berlin eine Veranstaltung mit Andreas Popp und Bernd Senf auf die Beine zu stellen. Die Veranstaltung &#8220;Der Währungscountdown&#8221; findet am 23.6.2013 im Kleistsaal der Urania Berlin statt. Die Eintrittskarte kostet 22,00 € pro Person. Éintrittskarten können <a href="http://anthrovz.de/" title="Eintrittskarten hier bestellen" target="_blank">hier</a> bestellt werden.</p>
<p>Die Veranstaltung findet im Kleistsaal der Urania statt.</p>
<p>Urania<br />
Kleiststraße 13-14<br />
10787 Berlin</p>
<p>Das Programm:</p>
<table width="100%" border="1" cellspacing="2" cellpadding="3">
<tr>
<td>14:00</td>
<td>Kartenausgabe</td>
</tr>
<tr>
<td>14:30</td>
<td>Einlass</td>
</tr>
<tr>
<td>15:00</td>
<td>Prof. Dr. Bernd Senf &#8220;Tiefere Ursachen der Schuldenkrisen: Zinseszins, Geldschöpfung und Spekulation&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>16:30</td>
<td>Pause</td>
</tr>
<tr>
<td>16:50</td>
<td>Andreas Popp &#8220;Plan B – ein Ausweg&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>18:50</td>
<td>Pause</td>
</tr>
<tr>
<td>19:00</td>
<td>Aussprache</td>
</tr>
<tr>
<td>19:30</td>
<td>Ende der Veranstaltung</td>
</tr>
</table>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/termine/der-wahrungscountdown/">Der Währungscountdown</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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