<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Fließendes Geld Diskussionskreis Torgau &#187; Institutionen</title>
	<atom:link href="http://www.neuesgeld-torgau.de/category/institutionen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.neuesgeld-torgau.de</link>
	<description>Lust auf neues Geld</description>
	<lastBuildDate>Sun, 27 May 2018 20:43:38 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator>
		<item>
		<title>Essay: &#8220;Eine Kurzbeschreibung unseres Geldsystems&#8221;</title>
		<link>http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/essay-eine-kurzbeschreibung-unseres-geldsystems/</link>
		<comments>http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/essay-eine-kurzbeschreibung-unseres-geldsystems/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 May 2013 21:51:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fließendes Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Eurokrise]]></category>
		<category><![CDATA[exponentiell]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Geldform]]></category>
		<category><![CDATA[Geldschöpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Geldsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Humane Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lust auf neues Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Neoliberalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Schulden]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftswachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Zinseszins]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.neuesgeld-torgau.de/?p=796</guid>
		<description><![CDATA[Jedem Guthaben steht eine identische Schuld gegenüber, da das Geld zurück in den Kreislauf der Wirtschaft muss, andernfalls kommt dieser zum erliegen. Wichtig: Guthaben und Schulden sind lediglich Leihvorgänge die mithilfe von Geld durchgeführt werden; sie sind nicht identisch mit &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/essay-eine-kurzbeschreibung-unseres-geldsystems/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/essay-eine-kurzbeschreibung-unseres-geldsystems/">Essay: &#8220;Eine Kurzbeschreibung unseres Geldsystems&#8221;</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Jedem Guthaben steht eine identische Schuld gegenüber, da das Geld zurück in den Kreislauf der Wirtschaft muss, andernfalls kommt dieser zum erliegen.</p>
<p>Wichtig: Guthaben und Schulden sind lediglich Leihvorgänge die mithilfe von Geld durchgeführt werden; sie sind nicht identisch mit Geld (&#8220;gesetzliches Zahlungsmittel&#8221;), wobei Guthaben natürlich als &#8220;Zahlungsmittel&#8221; (in diesem Fall allerdings dann nicht mehr &#8220;gesetzlich&#8221;, also durch die Zentralbank legitimiert) verwendet werden. Wir kennen dies aus dem Alltag z.B. von &#8220;Überweisungen&#8221; und anderen Dienstleistungen durch Geschäftsbanken.</p>
<p>Das heißt konkret: Wenn du auf deinem Konto 2000 Euro Guthaben hast, muss es an andere Stelle eine Person oder Institution geben, die 2000 Euro Schulden hat.</p>
<p>Das heißt auch: Will man die Schulden reduzieren, müssen im gleichen Maße Guthaben verringert werden, man spricht in der Regel von einem &#8220;Schuldenschnitt&#8221;, der einvernehmlich Schuld und Guthaben verkleinert.</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2013/05/creutz_034-43-1_600.jpg" rel="lightbox[796]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-681" alt="Geldvermögen und Schulden in Deutschland 1950-2010" src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2013/05/creutz_034-43-1_600-214x300.jpg" width="214" height="300" /></a></p>
<p>Per 1.1.2013 besitzen die deutschen Privathaushalte ein Vermögen von 11,8 Billionen Euro in Bankguthaben, Immobilien, &#8220;Wertpapieren&#8221;, Rohstoffen und Bargeld. Diesem Vermögen (ausgenommen das Bargeld) muss eine identische Schuld gegenüberstehen. Selbstverständlich befindet diese sich nicht ausschließlich in Deutschland, denn wir beuten ja fleißig die Rest-Welt aus.</p>
<p>Wer sind eigentlich &#8220;wir&#8221;? Sprich, wer besitzt den ganzen &#8220;Schotter&#8221; eigentlich?</p>
<p>Nun, ein weiterer Mechanismus innerhalb unseres Geldsystems ist der Zins, einschließlich des Zinseszins.</p>
<p>Wenn wir Guthaben auf dem Konto haben und dafür Zinsen erhalten, dann freut uns das ungemein. Wir freuen uns gewaltig über vielleicht 50 Euro Zinsen im Jahr. Wo kommen die eigentlich her? Wie können sich unsere Zahlungsmittel vermehren?</p>
<p>Geld kann nicht arbeiten!</p>
<p>Aber die Bank, in Form ihrer Angestellten muss arbeiten, um uns diese Guthabenszinsen zu erwirtschaften. Dafür gibt es nur einen Weg. Jemand anderes muss Schulden machen und dafür Schuldzinsen zahlen. Es kann gar nicht anders gehen, denn Geld entsteht nicht aus dem Nichts (wie viele annehmen, durch die sogenannte &#8220;Geldschöpfung der Geschäftsbanken, genauer: durch Kreditvergabe), sondern wird durch die Zentralbank in Umlauf gebracht. Diese sollte wiederum nur dann zusätzliches Geld &#8220;drucken&#8221;, wenn die Wirtschaft &#8220;wächst&#8221;. Druckt sie zu viel, spricht man von Inflation, da die Geldmenge relativ zum Wirtschaftswachstum überproportional steigt – das Geld verliert an Wert. Das geschieht permanent! Wir haben jährliche Inflationszahlen von circa 10 Prozent, aber das soll nicht weiter interessieren, da sich dieser Prozentsatz nicht vollständig in der &#8220;Teuerungsrate&#8221;, also den konkreten Preisen, niederschlägt.</p>
<p>Viel wichtiger: Woher kommen die Zinsen?</p>
<p>Wenn ein Unternehmer eine Firma gründet oder expandiert, dann hat er heutzutage selten &#8220;100% Eigenkapitalanteil&#8221;. Stattdessen leiht er sich Geld. Wir haben einen Schuldner aufgespürt! Wie tilgt dieser Unternehmer seine Schuld? Über &#8220;Synergieeffekte&#8221; erhofft er sich ausreichend Profit durch sein durch die Bank vorfinanziertes Unternehmen. Wie entsteht dieser Profit? Durch die Preise die der Konsument für die jeweiligen Produkte zahlt.</p>
<p>Wir haben unsere traurige Antwort gefunden: WIR alle bezahlen die Guthabenszinsen.</p>
<p>Der durchschnittliche Zinsanteil bei Waren und Dienstleistungen beträgt rund 40%. Wer sich mit seinen 50 Euro bisher immer als Sieger wähnte, merkt nun, dass er in Wahrheit ein großer Verlierer ist. Er zählt zu den anderen 90% Verlierern, aus denen das deutsche Volk besteht. Einzig die oberen 10% der Vermögenden haben mehr Zinseinnahmen als -ausgaben.</p>
<p>Das Zinssystem ist in Wahrheit ein gigantisches Vermögenstransfersystem!</p>
<p>Was ich eingangs anmerken wollte: Wenn es in Deutschland ein Privatvermögen von 11,8 Billionen gibt, dann muss diesem ständig wachsenden Vermögen eine entsprechende Schuld gegenüberstehen. Sobald Unternehmen und Privatpersonen sich nicht weiter verschulden können, da ein Maximum erreicht ist, muss der Staat ran!</p>
<p>Wen wundert es angesichts dieser Tatsachen, dass unsere politische Klasse absolut korrupt und erpressbar ist? Wen wundert es, dass sie das blaue vom Himmel lügen, um das Volk ruhig zu stellen?</p>
<p>Sie haben keine andere Wahl innerhalb dieses Systems mit diesen &#8220;Marktgesetzen&#8221;!</p>
<p>Nicht nur der Markt verlangt nach Profitmaximierung, nein, der Zinseszins drückt es mit eiserner Faust mathematisch berechenbar durch, sodass der Staat und damit ein Großteil der Bürger systematisch ausgeplündert wird!</p>
<p>Wir sollten uns nicht wundern, wenn sich wieder und wieder Parteien als reine Lobbyorganisationen herausstellen. Wer das nicht macht, bleibt nicht an der Macht, da man mit dieser Haltung endlich das längst überfällige Thema &#8220;Geldsystem&#8221; angehen müsste!</p>
<p>Wenn Großkonzerne ihre Produktion &#8220;outsourcen&#8221;, dann liegt es einzig an der Verpflichtung zur Vergrößerung des &#8220;shareholder values&#8221;, der Profitmaximierung. Der Vorstandsvorsitzende, der dieser Vorgabe nicht folgt, kann seit geraumer Zeit dank amerikanischer Rechtssprechung international dafür belangt werden (vgl. Aussage von Wolfgang Berger in der &#8220;Humanen Wirtschaft&#8221;)!</p>
<p>Die ständig wiederholte Farce von der &#8220;Sozialen Verantwortung&#8221; ist eine Illusion. Innerhalb dieses Systems hat Friedman völlig Recht: &#8220;Die soziale Verantwortung eines Unternehmers ist die Profitmaximierung&#8221; – sozial für eine kleine Minderheit, tödlich für den Rest.</p>
<p>Wer sich über all das noch wundert ist entweder ein Heuchler oder falsch informiert!</p>
<p>Selbstverständlich vertilgt der zinsbetriebene Kapitalismus die Souveränität der Nationalstaaten!</p>
<p>Mit Hilfe der Zinssklaverei verschaffen sich &#8220;ausländische Investoren&#8221; über die &#8220;Kapitalverkehrsfreiheit&#8221; Zutritt zu <span style="text-decoration: underline;">jedem</span> Land dieser Erde!</p>
<p>Dieses System kann nicht kontrolliert werden! Es ist innersystemisch so konzipiert, dass es krankhaft bis zur Implosion wächst – 1929 <span style="text-decoration: underline;">muss</span> wiederkommen, nur diesmal in verstärkter Form!</p>
<p>2010 gab es eine Abstimmung vor der UNO, ob Wasser, das Elixier des Lebens auf diesem Planeten, als Menschenrecht anerkannt werden soll. Unglaublicherweise stimmten 41 Staaten dagegen, rund 30 waren erst gar nicht bei der Abstimmung vertreten.<br />
Wie sieht es heute in Europa aus? Man will die Wasserversorgung privatisieren, das ist &#8220;effizienter&#8221; und der übliche &#8220;verlogene Bullshit&#8221;. Was würde die Konsequenz sein? Preissteigerung, Qualitätsminderung (immer diese herrlichen Ambivalenzen). Wen kümmert das überhaupt? Wer hat es auf dem Schirm? Wer engagiert sich aktiv dagegen?</p>
<p>Deutsche Waffenexporte – kompromisslos – in alle Terror-Schurkenstaat-Moslem-Kopftuch-Länder dieser Erde, völlig egal. Dank der obigen Gedanken kann jeder für sich selbst schlussfolgern, warum dies immer wieder gestattet wird.</p>
<p>Letzte kurze Bemerkung zum Thema &#8220;Euro-Rettung&#8221;:<br />
Was ist das ganze in Wirklichkeit?<br />
Abermals ein Transfer: Bankenschulden wurden und werden zu Staatsschulden, dem letzten Gläubiger vor dem globalen Zusammenbruch.<br />
Wen retten wir da eigentlich? Haben all die seriösen, glaubwürdigen Medien Recht, wenn sie davon titeln, wie wir tapferen Deutschen den faulen Südeuropäern helfen?<br />
1. wurde Griechenland über Goldman Sachs in den Euro &#8220;gewuchtet&#8221; (außerdem werden da etliche Schmiergelder neben den Provisionen geflossen sein)<br />
und 2. retten wir lediglich unsere deutschen und zum Teil noch amerikanischen und andere Banken, die &#8220;Rettungsschirmgelder&#8221; fließen noch am Zahltag aus dem Empfängerland zurück in die Geberländer. Bankmanager freuen sich über dicke Bonis.<br />
Abermals ein gigantischer Vermögenstransfer, diesmal noch schneller als über den Zinseszins-Effekt, wobei letztlich nichts anderes die kommenden Bankenprofite sichert.<br />
WEN wundert das alles noch?<br />
Nun, scheinbar die große Mehrheit.<br />
Was will man erwarten, wenn man das Fernsehen, das Radio und die Zeitungen zum Informieren nutzt?<br />
Mein Tipp für eine erstaunlich vorbereitete Zukunft dank Informiertheit:<br />
Wieder Bücher lesen, mal das Internet nutzen.<br />
Auch die Abhängigkeit der konventionellen Medien ist absolut gesetzmäßig und ergibt sich aus der Abhängigkeit von Anzeigenkunden und Pyramidenstrukturen innerhalb von Redaktionen.<br />
WEN WUNDERT DAS ALLES NOCH?</p>
<p>Dieses System fingiert Krisen, um zu noch umfassenderer Zentralisierung und damit Monopolisierung zu führen. Der Untergang ist im Programm inklusive.<br />
Wann bemerken wir das endlich und ist es dann schon zu spät? Zu spät für die Spezies &#8220;Mensch&#8221; oder gleich für den gesamten Planeten &#8220;Erde&#8221;?</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/essay-eine-kurzbeschreibung-unseres-geldsystems/">Essay: &#8220;Eine Kurzbeschreibung unseres Geldsystems&#8221;</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/essay-eine-kurzbeschreibung-unseres-geldsystems/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Buchempfehlung: &#8220;Das Geldsyndrom&#8221;</title>
		<link>http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/buchempfehlung-das-geldsyndrom/</link>
		<comments>http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/buchempfehlung-das-geldsyndrom/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 May 2013 22:51:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fließendes Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionen]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalgeld]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplätze]]></category>
		<category><![CDATA[Buchempfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Freigeld]]></category>
		<category><![CDATA[Geldform]]></category>
		<category><![CDATA[Geldschöpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Geldsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Humane Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Regiogeld]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalwährung]]></category>
		<category><![CDATA[Schulden]]></category>
		<category><![CDATA[Spekulation]]></category>
		<category><![CDATA[Umlaufgebühr]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftswachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Zinseszins]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.neuesgeld-torgau.de/?p=411</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt wohl kein zweites Buch, welches es so unglaublich umfassend und verständlich vermag, die Fehler des derzeitigen Geldsystems und die Mechanismen des Fließenden Geldes zu vermitteln. Die Rede ist natürlich von &#8220;Das Geldsyndrom&#8221;. Auf circa 480 Seiten informiert der &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/buchempfehlung-das-geldsyndrom/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/buchempfehlung-das-geldsyndrom/">Buchempfehlung: &#8220;Das Geldsyndrom&#8221;</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt wohl kein zweites Buch, welches es so unglaublich umfassend und verständlich vermag, die Fehler des derzeitigen Geldsystems und die Mechanismen des Fließenden Geldes zu vermitteln.</p>
<p>Die Rede ist natürlich von &#8220;Das Geldsyndrom&#8221;.</p>
<p>Auf circa 480 Seiten informiert der Autor Helmut Creutz auf einfache und anschauliche Art und Weise über alle wichtigen Bereiche Geldsystems. Dies umfasst die wichtigsten Begriffe, die erst einmal erklärt werden. Schon an dieser Stelle wurde mir klar, wie häufig die zahlreichen Diskussionsbeiträge, von denen man durch diverse Medien erfährt, am Thema vorbeigehen. Gleichzeitig sind die Erklärungen so wertvoll, dass es sich mit Recht lohnt, das Buch mehrfach zu lesen. Man muss scheinbar nicht Wirtschaft studieren, um zu verstehen, wie wichtig die Unterscheidung von &#8220;Geld&#8221; und &#8220;Guthaben&#8221; ist und was es mit Begriffen wie &#8220;Geldumlauf&#8221;, &#8220;Nichtbanken&#8221; oder &#8220;Mindestreserve&#8221; auf sich hat.</p>
<p>Der zweite Teil stellt nun deutlich problematisierend den Titel des Werkes heraus:<br />
&#8220;Der Zins und andere Fehlstrukturen&#8221;.<br />
Dem Leser wird umfassend die Wirkungsweise des &#8220;Zinses&#8221; erklärt, einhergehend mit einer Begriffsklärung von &#8220;Inflation&#8221; und &#8220;Deflation&#8221;.<br />
Zudem veranschaulicht Creutz die Rolle der Zentralbank bei der &#8220;Geldschöpfung&#8221; sowie &#8220;Geldmengensteuerung&#8221; und inwiefern letztere durch die &#8220;Geldhortung&#8221; erschwert bis unmöglich gemacht wird.<br />
Auch wird die von vielen propagierte &#8220;Geldschöpfung der Geschäftsbanken&#8221; detailliert erörtert, weshalb das Buch auch für all jene vermeintlichen &#8220;Experten des Geldsystems&#8221; äußerst aufschlussreich sein dürfte.</p>
<p>Nunmehr folgend wird das sich aus dem &#8220;Zins&#8221; ergebende Problem der diversen &#8220;Überentwicklungen&#8221; im monetären Bereich geschildert.</p>
<p>Begriffe, die sonst plakativ und inflationär in den Medien auftauchen, aber nie deutlich geklärt werden, macht der Autor für den Leser transparent und verständlich:<br />
Wie entwickeln sich &#8220;Geldvermögen&#8221;, &#8220;(Staats-)Schulden&#8221; und &#8220;Spekulationen&#8221;?</p>
<p>Der vorletzte Part problematisiert die zahlreichen negativen Folgen unseres derzeitigen Geldsystems. Welche Verwerfungen treten in den &#8220;sozialen&#8221;, &#8220;ökologischen&#8221; und  &#8220;ökonomischen&#8221; Bereichen auf? Wieso besteht in diesem System ein &#8220;Wachstumszwang&#8221; der Wirtschaft? Gibt es unterschiedliche Auswirkungen in &#8220;Markt-  und Planwirtschaften&#8221;? Was ist mit der Arbeitslosigkeit, über die ständig geredet wird, doch selten konstruktiv?<br />
Schließlich die fatalen Ausuferungen: eine destruktive Globalisierung, weltweiter Krieg und die schlussendliche Vernichtung der ausgebeuteten Länder dieser Erde und schließlich (für viele Leser erschreckenderweise) die vorprogrammierte Zerstörung unserer eigenen Existenz, die der &#8220;westlichen Staaten&#8221;</p>
<p>Im fünften und letzten Teil des Buches wird die vorhergehende pessimistische Stimmung komplett umgewandelt in Tatendrang und Optimismus: Wie überwinden wir die &#8220;Fehlstrukturen&#8221; und schaffen eine tatsächlich &#8220;stabile Wirtschaft&#8221;?<br />
Hierbei geht es nun wirklich um die Grundanliegen des &#8220;Fließenden Geldes&#8221;, die Creutz skizziert: eine &#8220;konstruktive Umlaufsicherung&#8221;, ein Ende der &#8220;leistungslosen Selbstvermehrung&#8221; des &#8220;Geldes&#8221; und dessen Bevorteiligung gegenüber den &#8220;Waren&#8221; sowie eine &#8220;Wirtschaft&#8221;, die nicht mehr zwanghaft wachsen muss und demzufolge den Bedürfnissen von Natur, Tieren und Menschen gerecht werden kann.<br />
Außerdem bespricht Creutz sogleich diverse Einwände zu seinen vorgestellten Änderungsvorschlägen und nennt bereits bestehende Alternativmodelle, wie &#8220;Tauschringe&#8221; und &#8220;Regionalwährungen&#8221;.<br />
Das Buch wird durch eine abrundende Zusammenfassung vollendet.<br />
Zudem finden sich im Anhang diverse Namen, Initiativen und Bücher zum fortführenden Studium.</p>
<p>Mir hat &#8220;Das Geldsyndrom&#8221; zu einem Ausweg aus meiner Unbedarftheit in monetären und wirtschaftlichen Fragen geholfen. Ich konnte mir eine deutlich klarere Sicht auf zentrale Fragen von elementarer Bedeutung unserer Zeit verschaffen und damit konstruktiv für eine humanere Zukunft eintreten.</p>
<p>Ein absolutes Muss für jeden &#8220;Freund der Erkenntnis&#8221;, also Menschen!</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/buchempfehlung-das-geldsyndrom/">Buchempfehlung: &#8220;Das Geldsyndrom&#8221;</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/buchempfehlung-das-geldsyndrom/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Essay: Das Bundeskartellamt</title>
		<link>http://www.neuesgeld-torgau.de/institutionen/essay-das-bundeskartellamt/</link>
		<comments>http://www.neuesgeld-torgau.de/institutionen/essay-das-bundeskartellamt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 May 2013 22:12:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institutionen]]></category>
		<category><![CDATA[Fließendes Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Geldsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Lust auf neues Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Neoliberalismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.neuesgeld-torgau.de/?p=262</guid>
		<description><![CDATA[Das Kartellamt arbeitet im Kontext der deutschen Wirtschaft als ein winziges Zahnrad im Riesengetriebe. Seine Aufgabe ist, den schlechten Umständen entsprechend, redlich und sinnvoll. Doch inwiefern kann sich diese Institution unter den bestehenden Bedingungen gegen eine Übermacht der privatisierten Wirtschaft, &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/institutionen/essay-das-bundeskartellamt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/institutionen/essay-das-bundeskartellamt/">Essay: Das Bundeskartellamt</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Kartellamt arbeitet im Kontext der deutschen Wirtschaft als ein winziges Zahnrad im Riesengetriebe. Seine Aufgabe ist, den schlechten Umständen entsprechend, redlich und sinnvoll. Doch inwiefern kann sich diese Institution unter den bestehenden Bedingungen gegen eine Übermacht der privatisierten Wirtschaft, insbesondere der Finanzelite, durchsetzen?</p>
<p>Demokratie funktioniert unter anderem nur durch eine gut durchdachte Gewaltenteilung. So muss selbstverständlich auch die Wirtschaft in ihrer regelgerechten Umsetzung der Gesetze überwacht werden. Um eine zu gewaltige Monopolisierung zu verhindern, wurde das Kartellamt konzipiert. Es soll nun also mit etwa 300 Bediensteten die gesamte deutsche größere Wirtschaft in Bezug auf Kartellbildung, Machtmissbrauch sowie illegale Absprachen überwachen. Neben dieser schwierigen Ausgangslage kommt hinzu, dass die rechtliche Lage in Zeiten der Neoliberalisierung sich als immer &#8220;marktgünstiger&#8221; herausstellt. So sind die Beamten zumeist machtlos, insofern die Großunternehmen sich nicht untereinander &#8220;verpetzen&#8221; um so geringere oder gar keine Strafen in eigener Sache zu erreichen (denn es gilt das Kronzeugengesetz). Kartelle sind demnach schwer aufzudecken und noch viel schwerer nachzuweisen. Zu guter Letzt sind dann auch zumeist die verhängten Geldstrafen lächerlich kleine Beträge, die Minimalstanteile des Konzerngewinns ausmachen. Alles in allem können die diktierenden Großkonzerne also wie die &#8220;Kasinoelefanten&#8221; abzocken, aufkaufen sowie betrügen und keiner macht was, weil scheinbar keiner etwas machen darf.</p>
<p>Dabei sollten doch Problem und zugleich Bereinigung dieser Entwicklung völlig klar sein:</p>
<p>Unter einer globalisierten Wirtschaft leidet letztendlich die gesamte fleißige Bevölkerung dieser Welt. Diejenigen, welche sich auf ihren Zinseinkünften ausruhen können und ein Leben im endlosen Übermaß führen, ruhen sich auf deren Leistung aus. Eine Umverteilung des Wohlstandes von fleißig nach reich (s. Plan B). Aber letztlich auch nicht mehr als ein Spiel mit Zahlen! Diese benannte Umverteilung geschieht mit fiktiven Werten, durch fiktive Prozesse und zu Gunsten von fiktiven Profiten &#8211; denn die weltweite Exponentialfunktion von Guthaben und Schulden hat längst surreale Ausmaße erreicht -, um dann auch noch fiktive (Finanz-)Produkte zu schaffen, erzeugt aber reale Armut. Wir haben keinerlei Probleme innerhalb der Güterproduktion, kein Mensch müsste hungern. Es ist lediglich eine Frage des Geldsystems und damit verbunden, der Verteilung. Die &#8220;Finanzhydra&#8221; (nach Dirk Müller) ist gewissenlos und unersättlich, aber sie ist nur ein Produkt der menschlichen Schaffenskraft.</p>
<p>Fließendes Geld kann das Problem der leistungslosen Anhäufung von Kapital und Besitz helfen zu beseitigen und damit die derzeitige Amoralität des Geldsystems abschaffen!</p>
<p>Unter diesen Umständen ist das Bundeskartellamt selbstverständlich vollständig handlungsunfähig. Es ist das Opium für das mittelständische Volk.</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/institutionen/essay-das-bundeskartellamt/">Essay: Das Bundeskartellamt</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.neuesgeld-torgau.de/institutionen/essay-das-bundeskartellamt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
