<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Fließendes Geld Diskussionskreis Torgau &#187; Eurokrise</title>
	<atom:link href="http://www.neuesgeld-torgau.de/tag/eurokrise/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.neuesgeld-torgau.de</link>
	<description>Lust auf neues Geld</description>
	<lastBuildDate>Sun, 27 May 2018 20:43:38 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator>
		<item>
		<title>Das Geldsystem &#8211; Eine geschlossene Erklärung 2.0</title>
		<link>http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/das-geldsystem-eine-geschlossene-erklarung-2-0/</link>
		<comments>http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/das-geldsystem-eine-geschlossene-erklarung-2-0/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2014 19:32:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Fließendes Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalgeld]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Eurokrise]]></category>
		<category><![CDATA[Geldschöpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Geldsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Helmut Creutz]]></category>
		<category><![CDATA[Lust auf neues Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Paradigmenwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Regiogeld]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalwährung]]></category>
		<category><![CDATA[Umlaufgebühr]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftswachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Zinseszins]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.neuesgeld-torgau.de/?p=2994</guid>
		<description><![CDATA[In dieser überarbeiteten Variante meiner vormaligen Darstellung habe ich insbesondere gegenläufige Theorien eingebaut (und entkräftet) sowie umfassende Quellenangaben gemacht. &#160; „Taler, Taler, du sollst wandern, von der einen Hand zur andern!“ oder „Der Rubel muss rollen!“ sind Sprichwörter, die vielleicht &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/das-geldsystem-eine-geschlossene-erklarung-2-0/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/das-geldsystem-eine-geschlossene-erklarung-2-0/">Das Geldsystem &#8211; Eine geschlossene Erklärung 2.0</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In dieser überarbeiteten Variante meiner vormaligen Darstellung habe ich insbesondere gegenläufige Theorien eingebaut (und entkräftet) sowie umfassende Quellenangaben gemacht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Taler, Taler, du sollst wandern, von der einen Hand zur andern!“ oder „Der Rubel muss rollen!“ sind Sprichwörter, die vielleicht der eine oder die andere von euch schon mal gehört hat. Wie so oft sind diese Volksweisheiten wortwörtlich zu nehmen. Natürlich kann ein Taler nicht wandern, aber der Rubel kann doch zumindest rollen. Was ist die Botschaft hinter diesen Metaphern?</p>
<p>Geld muss in erster Linie zirkulieren, genau das ist sein eigentlicher Zweck. Alle anderen Funktionen müssen dieser primären untergeordnet werden. ((attacmarburg.de, Jens Böhling, <a href="http://www.attacmarburg.de/privatisierung/privatisierungswahn/_387.html">Geld Wachstum und Umverteilung des Reichtums</a>, 18.03.2014)) Warum das so ist?</p>
<p>Geld ist das universellste Tauschmittel einer Wirtschaft und damit dessen Schmiermittel. Sozusagen der „Möglichmacher“ von moderner Ökonomie und modern heißt in diesem Falle alles Wirtschaften, was über die Größe einer Dorfgemeinschaft hinausgeht.<br />
Ohne Geld keine komplexe Arbeitsteilung.</p>
<p>Soll heißen: Alles was über eine solidarische Gemeinschaftsversorgung hinausgeht benötigt ein allgemein anerkanntes Tauschmittel: Geld. Darüber hinaus stand gemäß aktueller anthropologischer Forschung ((vgl. David Graeber: <em>Schulden: Die ersten 5000 Jahre</em>, Klett-Cotta, 2012)) nicht die Tauschwirtschaft wie sie in jedem Wirtschaftslehrbuch vorgestellt wird, vor der differenzierten Arbeitsteilung. Diese ist vielmehr ein Idealtypus, der real nie vorkam.</p>
<p>Zurück zum roten Faden:<br />
Geld ist <strong>einer der wichtigsten Mechanismen</strong> der bisherigen Menschheitsgeschichte und hat unheimlich komplexe Auswirkungen. Dennoch nehmen wir es bisher weitestgehend in Kauf mit einem zutiefst instabilen und schlichtweg nicht funktionalen Geldsystem zu arbeiten.</p>
<p>Wie komme ich zu dieser Aussage?<br />
Beginnen wir mit einer Definition der Bundesbank:</p>
<p>„Geld ist das gesetzliche Zahlungsmittel innerhalb eines Währungsraumes, das von der Zentralbank ausgegeben wird.“ ((vgl. bundesbank.de, <a href="http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Veroeffentlichungen/Buch_Broschuere_Flyer/geld_und_geldpolitik_schuelerbuch.pdf?__blob=publicationFile">Geld und Geldpolitik</a>, S.22, 18.03.2014))</p>
<p>Nun ist alles klar.<br />
<em>Natürlich nicht!</em><br />
Aber eigentlich ist es nicht so schwer.<br />
Betrachten wir diesen Satz im Einzelnen.</p>
<p>Geld ist ein „gesetzliches Zahlungsmittel“ unterliegt also bestimmten Gesetzen und wird zur Bezahlung verwendet. Es besitzt einen besonderen Status, da ein Staat für dessen klar definierte und geregelte Eigenschaften garantiert. Innerhalb eines Währungsraumes meint dann, dass dieses Geld offiziell nur in einem begrenzten Umfeld, dem jeweiligen Währungsgebiet, eingesetzt werden kann. Dies ist unter anderem der Fall, da nur hier der „gesetzliche Annahmezwang“ zur Akzeptanz von Geld als Zahlungsmittel verpflichtet. Der letzte Teil des Satzes ist zur genauen Abgrenzung entscheidend: Einzig und allein die Zentralbank, auch Notenbank genannt, kann dieses Geld in Umlauf bringen.<br />
Dieser Punkt führt oftmals zu erheblicher Uneinigkeit. ((derstandard.at, Lukas Sustala, <a href="http://derstandard.at/1358304001125/Die-Schoepfung-und-Erschoepfung-des-Geldes">Die Schöpfung und Erschöpfung des Geldes</a>, 18.01.2013)) ((faz.net, Christian Siedenbiedel, <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftswissen/geldschoepfung-wie-kommt-geld-in-die-welt-11637825.html">Geldschöpfung: Wie kommt Geld in die Welt</a>, 5.02.2012)) ((vollgeld-initiative.ch, Bernd Senf, <a href="http://www.vollgeld-initiative.ch/fa/img/Texte_Dokumente/Bernd_Senf_-_Bankgeheimnis_Geldschoepfung_4.pdf">Bankgeheimnis Geldschöpfung</a>, April 2009))<br />
Ich werde im Folgenden noch auf die Begründung meiner Sichtweise eingehen.</p>
<p>Aus der obigen Definition lässt sich klar ableiten, was Geld überhaupt ist und was nicht.</p>
<p>Alles Bargeld sowie die Guthaben der Geschäftsbanken bei der Zentralbank sind gesetzliches Zahlungsmittel. Punkt. Nicht mehr. ((vgl. bundesbank.de, <a href="http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Veroeffentlichungen/Buch_Broschuere_Flyer/geld_und_geldpolitik_schuelerbuch.pdf?__blob=publicationFile">Geld und Geldpolitik</a>, S.69f., 18.03.2014)) ((helmut-creutz.de, <a href="http://www.helmut-creutz.de/pdf/grafiken/a/creutz_009.pdf">Zentralbankgeld &#8211; Geldeinlagen &#8211; Geldvermögen</a>, 18.03.2014))<br />
(Genauer könnte man Geld übrigens noch als Zentralbankgeld bezeichnen und damit den gängigen Verwirrungen entgegensteuern. Den Begriff &#8220;Zentralbankgeld&#8221; verwendet auch die Bundesbank, nur eben nebenher gleich noch drei alternative Bezeichnungen!)</p>
<p>Jetzt mag sich der eine oder die andere denken: „Wozu diese komplizierte Abgrenzung?“<br />
Einzig und allein dieses Bargeld kann zur ursächlichen Entstehung der Geldguthaben auf den Konten führen. Diese Geldguthaben werden heutzutage zur unbaren Zahlungsabwicklung verwendet. Sie sind aber kein <strong>gesetzliches</strong> Zahlungsmittel.</p>
<p>Diese Unterscheidung ist sehr wichtig, da es an dieser Stelle sehr oft zu Uneinigkeit zwischen den Kritikern des Geldsystems (wie oben angedeutet) kommt. Bargeld kann unendlich oft für verschiedene Zahlungsvorgänge verwendet werden. ((helmut-creutz.de, <a href="http://www.helmut-creutz.de/pdf/grafiken/f/creutz_162.pdf">Der Geldkreislauf und seine Möglichkeiten</a>, 18.03.2014)) Geldguthaben genau nur einmal. Geldguthaben stellen lediglich einen Anspruch auf Geld und Geldschulden eine Verpflichtung zur Rückzahlung von Geld dar. Wird der Anspruch eingelöst oder die Verpflichtung erfüllt, dann verschwindet das entsprechende Guthaben oder die Schuld bei der betreffenden Person. Die Geschäftsbank dient an dieser Stelle als Mittler. Das ist ihre Dienstleistung.</p>
<p>Schnell wird klar, dass die Geschäftsbank im ungefähr gleichen Maß wie sie Geld zur Aufbewahrung von Sparern entgegen nimmt, dieses über Kredite an Schuldner zurück in den Wirtschaftskreislauf bringen muss. Das ist ihr Geschäftsmodell.</p>
<p>Exkurs zur Kritik:<br />
Auch an dieser Stelle gibt es gegenläufige Theorien, etwa von der „kreditären Geldschöpfung“ (s. oben), welche sowohl empirisch ((helmut-creutz.de, <a href="http://www.helmut-creutz.de/pdf/grafiken/a/creutz_130.pdf">Bankeinlagen und Bankkredite</a>, 18.03.2014)) als auch theoretisch ((humane-wirtschaft.de, <a href="http://www.humane-wirtschaft.de/dauerbrenner-geldschoepfung-helmut-creutz/">Dauerbrenner Geldschöpfung</a>, 18.03.2014)) falsifiziert werden kann.</p>
<p>Der Schuldner muss dann immer entweder seine Ausgaben reduzieren oder seine Einnahmen  erhöhen, damit er den Kredit zurückzahlen kann.<br />
Wir hatten eingangs festgestellt, dass die primäre Aufgabe des Geldes die Zirkulation, das „wandern, von der einen Hand zur andern“ ist.</p>
<p>Geld muss also im Gleichgewicht zu den Waren und Dienstleistungen eines Wirtschaftssystems vorhanden sein. Wird es übermäßig stark hinzu gegeben, dann steigen die Preise und man spricht von Geldentwertung. Der Fachbegriff lautet Inflation.<br />
Wird dem Kreislauf hingegen Geld entzogen, sinken die Preise, da die Unternehmen ihre Produkte loswerden wollen, aber schlichtweg nicht alles gekauft werden kann. Der Wert des Geldes steigt. Man spricht von Deflation.</p>
<p>Dieses letztgenannte Szenario tritt jedoch immer dann auf, wenn jemand sein Geld unter das Kopfkissen bzw. ins Sparschwein steckt oder im Garten vergräbt. Diesen Vorgang nennt man Geldhortung. Historische Beispiele dafür sind unter anderem die riesigen Goldschätze in entsprechenden Truhen, die immer wieder in der Geschichte angelegt wurden („Verschatzung“).</p>
<p>Heutzutage werden zwei „Lockmittel“ angewandt, um das Geld wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückzubringen. Zum einen ist das die eben erläuterte Inflation. Wenn das Geld tendenziell an Wert verliert, dann bin ich natürlich bemüht es schnell auszugeben. Doch es gibt auch einen anderen Weg: Ich bringe mein Geld zur Bank und erhalte dafür im derzeitigen Geldsystem Zinsen. ((helmut-creutz.de, <a href="http://www.helmut-creutz.de/pdf/grafiken/a/creutz_016.pdf">Kredit- und Zinskreislauf</a>, 18.03.2014)) ((spiegel.de, <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/sparen-in-der-krise-wie-anleger-trotz-inflation-rendite-machen-a-804731.html"> Sparen in der Krise: Wie Anleger trotz Inflation Rendite machen</a>, 28.12.2011))</p>
<p>Trotz all dieser Bemühungen stellt die Geldhortung auch heute noch ein gewaltiges Problem dar, sodass laut Bundesbankberichten nur noch circa 10% des Geldes in Deutschland ihrem eigentlichen Zweck nachkommen: dem Austausch von Waren und Dienstleistungen. ((fu-berlin.de, <a href="http://userpage.fu-berlin.de/roehrigw/creutz/geldsyndrom/kap9.htm">Das Problem der Geldhortung</a>, 18.03.2014)) Der Rest verschwindet unter anderem zur Wertaufbewahrung im Ausland, also dort, wo die jeweilige Währung nicht gesetzliches Zahlungsmittel ist oder illegale Geschäfte (z.B. Drogenhandel) werden damit getätigt. ((helmut-creutz.de, <a href="http://www.helmut-creutz.de/pdf/artikel/creutz_geldhortung.pdf">Wer hortet denn heute noch Geld?</a>, 18.03.2014))</p>
<p>Soweit zur Vorrede, bzw. Grundlegung des Themas. Das hat zwar bereits einiges an Anstrengung gekostet, ist aber absolut notwendig, um sich auf einem soliden Fundament dem Geldthema zu nähern.<br />
Du kennst jetzt die Ursachen warum es Geld gibt, wie es entsteht und warum es zirkulieren muss. Außerdem habe ich den Ist-Zustand der unzureichenden Geldzirkulation beschrieben.</p>
<p>Die Inflation wurde bereits ausreichend erklärt und ihr problematischer Charakter sollte deutlich geworden sein. Sie ist keine gute Lösung um das Geld in Umlauf zu halten, da sie es zugleich schleichend, aber stetig entwertet. Wenden wir uns nun dem Kern meiner Darstellung zu: dem Zins.<br />
Der Wirtschaftswissenschaftler John Maynard Keynes beschrieb den Zins unter anderem als „Belohnung für die Nichthortung von Geld“. ((vgl. John Maynard Keynes, <em>Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes</em>, Verlag Duncker &amp; Humblot, 2006)) Das entspricht meiner vorhin genannten Funktion des Zinses als „Lockmittel“. Warum ergeben sich aus dem Zins dramatische Konsequenzen?</p>
<p>Sobald man Geld bei einer Bank anlegt und darauf Zinsen erhält, müssen andere Menschen für dieses leistungslose Einkommen arbeiten. Dieser Umstand verschlimmert sich umso mehr, wenn wir unser Geldvermögen nicht mehr sukzessive (Schritt für Schritt) vom Konto abheben und ausgeben, sondern bei der Bank lassen und damit der Zinseszinseffekt einsetzt. Es kommt zu einem sich selbst beschleunigendem Wachstum, einer <strong>Selbstvermehrung</strong>.</p>
<p>Diese findet in der Natur einen passenden Vergleich: die Vermehrung von <strong>Krebs</strong>zellen.</p>
<p>Dieses sogenannte „exponentielle Wachstum der Geldvermögen“ führt automatisch dazu, dass auch die Verschuldung im gleichen Maß ansteigen muss, da jedem Anrecht auf Geld ein entsprechendes Versprechen zur Rückzahlung von Geld gegenüber stehen muss. Dieser Umstand ist der ureigentliche Grund warum es zwangsläufig zum Anstieg der Schulden, z.B. unseres Landes, kommen muss. Die Konsequenzen erleben wir jeden Tag und sie nehmen immer stärker beschleunigt mit jedem weiteren Tag zu. Das System wächst wie Krebs, bis es sich schließlich selbst zerstört.</p>
<p>Wenden wir uns nun den konkreten Auswirkungen zu, die unser derzeitiges Geldsystem auf unser aller Leben hat:<br />
Stell dir bitte folgende Situation vor:<br />
Du möchtest eine Bäckerei eröffnen, um Brötchen zu backen.<br />
Was musst du dabei alles bedenken?<br />
Gehen wir davon aus, du besitzt bereits ein Gebäude. Ein Backofen muss hingegen erst noch angeschafft werden. Leider hast du dafür nicht ausreichend Geld zur Hand und musst bei der örtlichen Geschäftsbank einen Kredit aufnehmen.<br />
Weitere Kostenpunkte sind natürlich Materialkosten, z.B. für Mehl, Wasser und Energie, sowie Personalkosten.<br />
Wie zahlst du nun den Kredit zurück?<br />
Es gibt genau nur einen Weg.<br />
Du musst die Kosten in den Brötchenpreis einrechnen.</p>
<p>Dieses Beispiel zeigt exemplarisch, dass sich letztlich in allen Waren und Dienstleistungen ein bestimmter Zinsanteil befindet, da im Verlauf der Herstellung immer wieder Kredite aufgenommen werden mussten, um trotz fehlendem Eigenkapital eine Produktion zu ermöglichen.</p>
<p>Das Gleiche gilt für die Steuern, die der Staat erhebt, da auch er Schulden zurückzahlen muss.</p>
<p>Berechnet man den durchschnittlichen Zinsanteil aller Waren und Dienstleistungen, inklusive Steuern, so beträgt dieser je nach Berechnung 30-40%. ((fu-berlin.de, Ralf Becker, <a href="http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/becker/nebg.pdf">Nachhaltigkeit braucht Geldmarktreform</a>, S.3, 14.06.2003)) ((kennedy-bibliothek.info, Margrit Kennedy, <a href="http://kennedy-bibliothek.info/data/bibo/media/GeldbuchDeutsch2006.pdf">Nachhaltigkeit braucht Geldmarktreform</a>, S.30ff., 18.03.2014)) ((Helmut Creutz, <em>Das Geldsyndrom 2012: Wege zu einer krisenfreieren Wirtschaftsordnung</em>, Hochschulverlag, 2012, S.283))</p>
<p>Man könnte nun erwidern, dass dieser Zinsanteil doch eine faire Sache ist, da ihn jeder, gemessen an seinen Ausgaben, zahlen muss. Das ist natürlich richtig, nur haben wir bisher ja lediglich die Zinszahlerseite betrachtet. Irgendjemand muss diese Zinsen selbstverständlich auch erhalten.</p>
<p>In dieser Hinsicht ist die Vermögensverteilung in Deutschland sehr interessant. Gemeint ist also all jenes angelegte Geldvermögen bei Banken, auf das es Zinsen gibt. Natürlich ist das Beispiel der Bank stark vereinfacht, da mittlerweile die meisten Anlagen über Versicherungsfonds, Sachwerte, wie z.B. Aktien und Böden, oder über Spekulation an der Börse erfolgen.</p>
<p><a href="http://www.helmut-creutz.de/pdf/grafiken/e/creutz_059.pdf"><img alt="Zinssalden nach Haushaltsgruppen" src="http://deinepolitik.de/wp-content/uploads/2014/03/creutz_059_ohneEinkommen.jpg" width="600" height="627" /></a></p>
<p>Aus dieser Vermögensverteilung ergibt sich ein bestimmtes Zinseinkommen, dem selbstverständlich die 30-40% Zinsausgaben gemessen am Konsum gegenüberstehen.<br />
Wenn man diese beiden Größen gegenüberstellt ergibt sich, dass circa die Hälfte der deutschen Haushalte auf Zinseinkommen verzichten müssen, da sie (nahezu) vermögensfrei oder sogar verschuldet sind.</p>
<p>Bei weiteren 30% reicht das Zinseinkommen nicht aus, um den Zinsanteil in den Ausgaben zu decken. Die 9. Haushaltsgruppe kann in etwa beide Größen ausgleichen.<br />
In der 10. und letzten Haushaltsgruppe geschieht etwas Unerwartetes. Hier übersteigen die Zinseinnahmen die Zinsausgaben um ein Vielfaches.<br />
Dabei sind die Superreichen („das oberste eine Prozent“; wenn man ins Detail geht, sogar nur die obersten 0,1%) ((vgl. Hans-Jürgen Krysmanski, <em>0,1 % Das Imperium der Milliardäre</em>, Westend, 2012)) noch nicht einmal erfasst, da sie ihren Reichtum lieber nicht den Behörden mitteilen wollen.</p>
<p>Was zeigt uns diese Statistik((helmut-creutz.de, <a href="http://www.helmut-creutz.de/pdf/grafiken/f/creutz_59.pdf">Ausgaben, Zinslasten und Zinserträge</a>, 24.03.2014))?<br />
Wir haben einen Gewinner!<br />
Genau genommen nicht nur einen, sondern immerhin (noch) circa 10% der deutschen Haushalte.<br />
Wo es einen Gewinner gibt, da gibt es auch immer Verlierer.<br />
Das sind leider die restlichen circa 90% der Bevölkerung.<br />
Interessant ist ebenfalls die Aufteilung innerhalb der Gewinnergruppe. Auch dort gibt es nochmal gewaltige Unterscheide zwischen dem reichsten und dem (vermeintlich) „ärmsten“ Zehntel.<br />
Das reichste Hundertstel der Haushalte in Deutschland besitzt über ein Drittel des Gesamtvermögens. ((umfairteilen.de, <a href="http://umfairteilen.de/index.php?id=18&amp;type=98">Wer soll das zahlen? Ich von meinem Sparbuch?</a>, 18.03.2014)) ((diw.de, <a href="http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.378113.de">A Wealth Tax on the Rich to Bring down Public Debt?: Revenue and Distributional Effects of a Capital Levy </a>, 18.03.2014))</p>
<p>Was für Schlüsse lassen sich ziehen?<br />
Das „Lockmittel“ Zins hat einige &#8220;unschöne&#8221; Nebeneffekte:</p>
<ul>
<li>es verteilt den Wohlstand eines Landes von „vergeblich arbeitend“ nach „vermögend“,</li>
<li>es zwingt die Wirtschaft zu unendlichem Wachstum, um die immer größer werdenden Schuldenberge zurückzahlen zu können, wobei dies angesichts einer begrenzten (da endlichen) Welt nicht möglich, nicht wünschenswert und erst recht nicht auf exponentiellem Niveau dauerhaft zu realisieren ist,</li>
<li>es führt angesichts dieses Wachstumszwangs zu unglaublichen und unumkehrbaren Umweltzerstörungen,</li>
<li>und nicht zuletzt führt es uns durch seinen Umverteilungscharakter direkt auf soziale Krisen zu. Dies kann sich z.B. in Kriegen, gewaltsamen Aufständen, Hungersnöten oder Generationskonflikten äußern.</li>
</ul>
<p>Letztlich zerstört sich dieses System rein mathematisch bedingt selbst, da exponentielle und selbst noch lineare Funktionen ((wachstumsstudien.de, Kay Bourcarde und Torben Anschau, <a href="http://wachstumsstudien.de/Inhalt/Zeitschrift/Heft4/Unvereinbarkeit_Zinssystem_lineares_Wirtschaftswachstum.pdf">Zur Unvereinbarkeit<br />
des Zinssystems mit linearem Wirtschaftswachstum</a>, 18.03.2014)) ins Unendliche führen &#8211; auf einer endlichen Erde ein Ding der <strong>Unmöglichkeit</strong>.<br />
Am Ende stehen dann eine Währungsreform ((wikipedia.org, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Argentinien-Krise">Argentinien-Krise</a>, 18.03.2014)), ein Schuldenschnitt ((faz.net, <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/griechenland-der-schuldenschnitt-11659846.html">Der Schuldenschnitt</a>, 18.03.2014)) oder eine Hyperinflation ((planet-wissen.de, <a href="http://www.planet-wissen.de/politik_geschichte/deutsche_politik/weimarer_republik/hyperinflation.jsp">Die Hyperinflation von 1923</a>, 18.03.2014)), wie schon etliche Male erlebt, an. Vorher sträubt sich jedoch der betroffene Währungsraum mit allen Mitteln: Man ruft mit trauriger aber entschlossener Miene zum humanitären Einsatz auf. ((sueddeutsche.de, <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/luegen-im-irakkrieg-die-langen-nasen-von-powell-amp-co-1.264076">Lügen im Irakkrieg</a>, 18.03.2014)) ((zdf.de, <a href="http://www.zdf.de/Dokumentation/Es-begann-mit-einer-L%C3%BCge-27016478.html">Es begann mit einer Lüge</a>, 18.03.2014)) Die aktuelle Forschung beweist eindrücklich, dass es sich um Ressourcenkriege ((vgl. Daniele Ganser, <em>Europa im Erdölrausch</em>, Orell Füssli, 2012)) zur verzweifelten Erhaltung eines gescheiterten Geldsystems ((helmut-creutz.de, <a href="http://www.helmut-creutz.de/pdf/grafiken/f/creutz_088.pdf">Warum kommen wir unter die Räder?</a>, 18.03.2014))handelt.</p>
<p>Welcher Mensch mit gesunder geistiger Verfassung kann das schon wollen, egal zu welcher Zinseinkommenskategorie er gehört? Es gibt nur eine Erde und wenn diese unser (Über-)Leben nicht mehr ermöglicht, dann nutzt auch das größte Vermögen nichts mehr.</p>
<p>Deshalb sollten wir uns gemeinsam eine konstruktive Lösung überlegen, wie Geld ohne Zins und Inflation in der Wirtschaft fließt, statt gehortet zu werden.</p>
<p>Eine <strong>funktionierende Alternative</strong> ist fast schon trivial und zugleich Jahrhunderte alt.</p>
<p>Würde die Zentralbank eine geringe Nutzungsgebühr auf das Bargeld erheben, dann wären alle Menschen bemüht ihr Geld entweder auszugeben oder zur Bank zu schaffen. Das Geld würde innerhalb der Wirtschaft wieder ungehemmt fließen, weswegen man dieses Konzept „Fließendes Geld“ nennt. ((neuesgeld-torgau.de, Klaus Reddmann und Michael Grunow, <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/">Fließendes Geld</a>, 18.03.2014)) ((wissensmanufaktur.net, Wolfgang Berger, <a href="http://www.wissensmanufaktur.net/fliessendes-geld">Durch fließendes Geld raus aus der Zinsknechtschaft</a>, 18.03.2014))</p>
<p>Was würde mit den Zinsen geschehen?<br />
Es würde sie zunächst einmal immer noch geben, nur würden sie drastisch absinken.<br />
Es ist gerechtfertigt, dass eine Geschäftsbank einen geringen Zinssatz von circa 3% vom Kreditnehmer verlangt. Erstens wird sie dadurch für ihre Dienstleistung entlohnt, kann ihre Mitarbeiter bezahlen sowie Rücklagen für den Ausfall von Krediten anlegen („Risikoprämie“) und zweitens besteht für den Kreditnehmer ein Anreiz, seinen Kredit zurückzuzahlen.</p>
<p>Ein leistungsloses Einkommen aus der Arbeit anderer hingegen ist nicht gerechtfertigt.</p>
<p>Deshalb würden die Zinsen auf Guthaben durch die sogenannte „Umlaufgebühr,“ die Gebühr auf das Bargeld, in den negativen Bereich absinken. Je längerfristiger man sein Geld jedoch bei der Bank anlegt umso geringer würde diese Gebühr ausfallen, bis sie schließlich bei langfristiger Anlage um 0% schwankt, je nach Marktlage. Dadurch wäre sparen, z.B. für die Rente oder eine größere Investition, wie bisher möglich, nur nicht mehr zu Lasten von anderen.</p>
<p>Diese Lösung ist so unheimlich clever und praktikabel, dass wir sie ganz einfach austesten sollten. Das kann am besten national, aber auch über Regionalgeldinitiativen funktionieren. ((chiemgauer.info, <a href="http://www.chiemgauer.info/">Chiemgauer</a>, 18.03.2014)) ((elbtaler.de, <a href="http://www.elbtaler.de/">Elbtaler</a>, 18.03.2014))</p>
<p>Hoffentlich konnte ich die Grundlagen, Probleme und Zukunft unseres Geldsystems ansprechend, umfassend und korrekt erklären. ((tauschnetz.de, <a href="http://www.tauschnetz.ch/Bibliothek/geldohnezinsen.pdf">Geld ohne Zinsen und Inflation Zusammenfassung</a>, 18.03.2014)) ((neuesgeld.net, <a href="http://neuesgeld.net/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=119&amp;Itemid=356&amp;lang=de">Das Geld soll dem Menschen dienen &#8211; nicht der Mensch dem Geld!</a>, 18.03.2014))</p>
<p>Zur vertiefenden Recherche:<br />
Das Geldsyndrom 2012: Wege zu einer krisenfreieren Wirtschaftsordnung<br />
Geld ohne Zinsen und Inflation<br />
Schulden: Die ersten 5000 Jahre<br />
Humane Wirtschaft (Zeitschrift)<br />
neuesgeld-torgau.de<br />
neuesgeld.net<br />
helmut-creutz.de</p>
<p>Viel Spaß und gutes Gelingen beim Weitererzählen sowie Umsetzen!</p>
<p>Aktivist ist, wer aktiv ist!</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/das-geldsystem-eine-geschlossene-erklarung-2-0/">Das Geldsystem &#8211; Eine geschlossene Erklärung 2.0</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/das-geldsystem-eine-geschlossene-erklarung-2-0/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verschuldungswahnsinn</title>
		<link>http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/verschuldungswahnsinn/</link>
		<comments>http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/verschuldungswahnsinn/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Feb 2014 10:16:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M+K</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesfinanzminister]]></category>
		<category><![CDATA[Eurokrise]]></category>
		<category><![CDATA[Fließendes Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Geldsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Gesamtverschuldung]]></category>
		<category><![CDATA[Juliusturm]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsverschuldung]]></category>
		<category><![CDATA[Vermögensüberentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsethik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.neuesgeld-torgau.de/?p=2861</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Schulden: ein genialer Ersatz für die Kette und Peitsche des Sklaventreibers.&#8221; Ambrose Gwinnett Bierce (1842-1914), US-amerikanischer Journalist Fritz Schäffer, erster Bundesfinanzminister von 1949-1957, war der einzige Finanzminister in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, der ein Guthaben ansparte. Man bezeichnet dieses &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/verschuldungswahnsinn/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/verschuldungswahnsinn/">Verschuldungswahnsinn</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>&#8220;Schulden: ein genialer Ersatz für die Kette und Peitsche des Sklaventreibers.&#8221;</strong><br />
Ambrose Gwinnett Bierce (1842-1914), US-amerikanischer Journalist
</p>
<p>Fritz Schäffer, erster Bundesfinanzminister von 1949-1957, war der einzige Finanzminister in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, der ein Guthaben ansparte. Man bezeichnet dieses Guthaben als &#8220;Juliusturm&#8221; in Anspielung auf den ca. 32 Meter hohen Wehrturm der Berliner Zitadelle Spandau, in welcher ein Teil des Reichskriegsschatzes eingelagert war. Der Jurist Fritz Schäffer war sehr sparsam. Am Ende seiner Amtszeit konnte Schäffer rund 7 Mrd. Mark an liquiden Mitteln im Staatssäckel ausweisen.</p>
<p>Wegen dieser Überschüsse wurde Schäffer ständig kritisiert. Schäffer warnte immer wieder vor der Gefahr eines Staatsbankrotts und untermauerte die Warnungen mit Rücktrittsandrohungen. 1957 wechselte Schäffer ins Bundesjustizministerium und musste von dort aus mit ansehen, wie sein Nachfolger Frank Etzel die Kassenüberschüsse auflöste und den &#8220;Juliusturm&#8221; niederriss.</p>
<p>Bundesfinanzminister Etzel hinterließ 1961 zum Ende seiner Amtszeit eine Gesamtverschuldung in Höhe von 57 Mrd. Mark. Seit Etzel haben alle Bundesfinanzminister den Schuldenberg immer weiter erhöht.</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2014/02/Staatsverschuldung-und-Minister1.jpg" rel="lightbox[2861]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2888" alt="Staatsverschuldung und Bundesfinanzminister 1950-2013" src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2014/02/Staatsverschuldung-und-Minister1-300x209.jpg" width="300" height="209" /></a></p>
<p>Die gewaltige Summe von über zwei Billionen Euro ist leider nur die Spitze des Eisbergs. Tatsächlich ist die Staatsverschuldung viel höher. In den amtlichen Statistiken wird nur die explizite Staatsverschuldung (Bundesanleihen, Bundesschatzbriefe, kommunale Anleihen) abgebildet. Die implizierte Verschuldung (versteckte Schulden, z.B. ÖPP; zukünftige Verpflichtungen, z.B. Renten- und Pensionsansprüche) wird in keiner Statistik erwähnt.</p>
<p>&#8220;Auf mehr als 4,8 Billionen Euro oder 185 Prozent des BIP kalkuliert der Freiburger Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen alle durch das heutige Steuer- und Abgabenniveau nicht gedeckten Leistungsversprechen des Staates, insbesondere der Sozialversicherungen.&#8221; (Handelsblatt, Deutschlands große Lüge, 24.09.2011)</p>
<p>Rechnet man implizierte und explizite Staatsverschuldung zusammen, kommt man laut der Studie von Bernd Raffelhüschen auf ca. 7 Billionen Euro.</p>
<p>Diesem Schuldenberg steht in annähernd gleicher Höhe ein Vermögensberg gegenüber. Dies wird immer wieder gern vergessen. An die nächste Generation wird nicht nur ein Schuldenberg, sondern auch ein Vermögensberg vererbt. Der größte Teil der nächsten Generation wird den Schuldenberg erben, den Vermögensberg erbt nur einen kleiner Teil der Bevölkerung. Die zunehmende Staatsverschuldung dient dem weiteren Wachstum des Vermögensberges und die benötigten Zahlungsmittel für den Schuldendienst werden wiederum vom größten Teil der Bevölkerung erarbeitet.</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2013/08/Verteilung-der-Nettogesamtvermögen-aller-Bundesbürger-über-17-Jahre-20071.jpg" rel="lightbox[2861]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1516" alt="Verteilung der Nettogesamtvermögen aller Bundesbürger über 17 Jahre DIW 2007" src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2013/08/Verteilung-der-Nettogesamtvermögen-aller-Bundesbürger-über-17-Jahre-20071-300x211.jpg" width="300" height="211" /></a></p>
<p>In einem Geldsystem mit “Fließendem Geld” könnte man schon heute wirkungsvoll dem Problem der Vermögensüberentwicklung entgegenwirken. Statt Kapitalismus pur kann mit “Fließendem Geld” eine menschengerechte, soziale Marktwirtschaft entstehen und die in Europa entstandene und für Europa typische humanistische Werteordnung muss nicht dem Profitwahn einiger Weniger geopfert werden.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>&#8220;Verschuldung ist nichts weiter als vorgezogener Konsum,<br />
der in der Zukunft ausfällt.&#8221;</strong><br />
Dr. Hjalmar Schacht, Reichsbankpräsident von 1923-1930</p>
<p>Quellen:<br />
Wikipedia <a title="Wikipedia Liste der deutschen Finanzminister" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_deutschen_Finanzminister" target="_blank">Liste der deutschen Finanzminister</a><br />
Wikipedia <a title="Wikipedia Staatsverschuldung Deutschlands" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsverschuldung_Deutschlands" target="_blank">Staatsverschuldung Deutschlands</a><br />
Handelsblatt <a title="Handelsblatt Deutschlands große Lüge" href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/die-wahre-schuldenlast-deutschlands-grosse-luege/4654530.html" target="_blank">Deutschlands große Lüge</a></p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/verschuldungswahnsinn/">Verschuldungswahnsinn</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/verschuldungswahnsinn/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Keine guten Aussichten &#8211; Täuschungsmanöver der europäischen Finanzminister</title>
		<link>http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/keine-guten-aussichten-tauschungsmanover-der-europaischen-finanzminister/</link>
		<comments>http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/keine-guten-aussichten-tauschungsmanover-der-europaischen-finanzminister/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 09 Nov 2013 02:20:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M+K</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>
		<category><![CDATA[Bankenkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Bankenrettungen]]></category>
		<category><![CDATA[Eurokrise]]></category>
		<category><![CDATA[Monitor]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerzahler]]></category>
		<category><![CDATA[Sven Giegold]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Schäuble]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.neuesgeld-torgau.de/?p=2105</guid>
		<description><![CDATA[Georg Restle von Monitor beginnt die Berichterstattung &#8220;Steuermilliarden für Bankenrettung&#8221; am 7.11.2013 im ARD-Fernsehen mit den Worten: &#8220;Was wir Ihnen jetzt zeigen, ist rekordverdächtig. Das womöglich am schnellsten gebrochene Wahlkampfversprechen der Bundeskanzlerin. Und das ausgerechnet beim Thema Finanzkrise.&#8221; &#8220;Wir wollen &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/keine-guten-aussichten-tauschungsmanover-der-europaischen-finanzminister/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/keine-guten-aussichten-tauschungsmanover-der-europaischen-finanzminister/">Keine guten Aussichten &#8211; Täuschungsmanöver der europäischen Finanzminister</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Georg Restle von Monitor beginnt die Berichterstattung &#8220;Steuermilliarden für Bankenrettung&#8221; am 7.11.2013 im ARD-Fernsehen mit den Worten: &#8220;Was wir Ihnen jetzt zeigen, ist rekordverdächtig. Das womöglich am schnellsten gebrochene Wahlkampfversprechen der Bundeskanzlerin. Und das ausgerechnet beim Thema Finanzkrise.&#8221;</p>
<p>&#8220;Wir wollen nicht, dass die Steuerzahler Banken retten müssen, sondern dass Banken sich selber retten.&#8221; (Angela Merkel)</p>
<p>&#8220;Wenn Banken insolvent werden, dann können nicht die Steuerzahler das Risiko übernehmen, das müssen dann schon diejenigen, die in guten Zeiten mit Banken und mit Geldanlagen Geld verdienen. Die tragen auch das Risiko.&#8221; (Wolfgang Schäuble)</p>
<p><iframe width="640" height="360" src="//www.youtube.com/embed/XjSMPVyRSlM" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das Wahlversprechen der CDU war eindeutig: kein Steuerzahlergeld für Bankenrettungen. Für die in Schwierigkeiten geratenen Banken wollte man &#8220;nicht die Steuerzahler in erster Linie bezahlen lassen, sondern die Eigentümer&#8221;, sagte Finanzminister Wolfgang Schäuble am 21. Juni 2013 und schließt damit aber auch Staatshilfen nicht grundsätzlich aus.</p>
<p>Wenn die Steuerzahler nicht für marode Banken zahlen müssen, dann könnten sie doch wenigstens für gesunde Banken zahlen.</p>
<p>Eine wahrhaft exotische Idee.</p>
<p>Nicht für europäische Finanzminister.</p>
<p>Diese Möglichkeit soll zukünftig erlaubt sein. Der EU-Richtlinienentwurf ermöglicht über Artikel 27 für &#8220;gesunde Banken mit tragfähigem Geschäftsmodell&#8221; auch vorher schon staatliche Hilfszahlungen zu gewähren.</p>
<p>&#8220;Mit diesem neuen Artikel wird eigentlich der Versuch unternommen, über die Hintertür wieder den Steuerzahler einzuführen, lange bevor Eigentümer, nachrangige Gläubiger und Einleger betroffen sind.&#8221; (Sven Giegold (B&#8217;90/Die Grünen), Finanzausschuss Europa-Parlament)</p>
<p>Quelle:<br />
<a href="http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2013/1107/banken.php5" title="ARD Monitor 7.11.2013" target="_blank">ARD Monitor 7.11.2013</a></p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/keine-guten-aussichten-tauschungsmanover-der-europaischen-finanzminister/">Keine guten Aussichten &#8211; Täuschungsmanöver der europäischen Finanzminister</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/keine-guten-aussichten-tauschungsmanover-der-europaischen-finanzminister/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Angela Merkel auf Tour in Oschatz</title>
		<link>http://www.neuesgeld-torgau.de/nachrichten/angela-merkel-auf-tour-in-oschatz/</link>
		<comments>http://www.neuesgeld-torgau.de/nachrichten/angela-merkel-auf-tour-in-oschatz/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Aug 2013 06:29:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M+K</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>
		<category><![CDATA[Eurokrise]]></category>
		<category><![CDATA[Länderfinanzausgleich]]></category>
		<category><![CDATA[Transferunion]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.neuesgeld-torgau.de/?p=1568</guid>
		<description><![CDATA[Am letzten Donnerstag besuchte Angela Merkel Oschatz &#8211; Angela Merkels erster Wahlkampfauftritt in Sachsen. In ihrer Rede sprach sie sich gegen die Einführung von Eurobonds zur Bekämpfung der Finanzkrise, auch Eurokrise genannt, aus. Die &#8220;Vergemeinschaftung der Schulden&#8221; aller Euroländer lehnte &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/nachrichten/angela-merkel-auf-tour-in-oschatz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/nachrichten/angela-merkel-auf-tour-in-oschatz/">Angela Merkel auf Tour in Oschatz</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am letzten Donnerstag besuchte Angela Merkel Oschatz &#8211; Angela Merkels erster Wahlkampfauftritt in Sachsen.</p>
<p>In ihrer Rede sprach sie sich gegen die Einführung von Eurobonds zur Bekämpfung der Finanzkrise, auch Eurokrise genannt, aus. Die &#8220;Vergemeinschaftung der Schulden&#8221; aller Euroländer lehnte sie ab. Natürlich verteidigt sie wie immer den Euro und verbindet ihn sogar direkt mit Reise-, Presse- und Meinungsfreiheit. </p>
<p>Die bestehende Krise wird von ihr weitestgehend ausgeblendet.</p>
<p>Das die gemeinsame europäische Währung eine Transferunion erzwingt, will sie ihren Zuhörern nicht verraten.</p>
<p>Sobald wirtschaftliche Unterschiede in unterschiedlichen Regionen nicht durch unterschiedliche Währungen ausgeglichen werden, kann der Ausgleich nur durch Transferleistungen erfolgen. Wir kennen dieses System. In Deutschland heißt dieses System Länderfinanzausgleich. Die starken Bundesländer unterstützen die schwachen Bundesländer. Denkt man diesen Gedanken einmal rein wirtschaftlich zu Ende, wäre es durchaus sinnvoll, wenn in den Bundesländern eigene Währungen gelten würden.</p>
<p>Nach ihrem Auftritt in Oschatz reiste Angela Merkel weiter nach Münster und hielt dort auf dem Domplatz eine &#8220;spannende&#8221; Rede. </p>
<p>Zitate aus ihrer Rede in Münster:<br />
&#8220;Sie entscheiden am 22. September über Ihr Leben&#8221; und &#8220;Unser Ansinnen ist, Ihnen Spaß und Freude dabei zu bereiten, dass Sie sich in unserer Gesellschaft einbringen &#8230; Dabei haben wir schon viel falsch gemacht. Niemals werden wir ihnen alles recht machen, aber wir haben ein Angebot für Sie.&#8221; Quelle: <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article119338509/Sie-entscheiden-am-22-September-ueber-Ihr-Leben.html" title="Welt online: Sie entscheiden am 22. September über Ihr Leben">Welt online</a></p>
<p>Über dieses Angebot sollte man bei einer so klaren Einschätzung doch noch einmal nachdenken.</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/nachrichten/angela-merkel-auf-tour-in-oschatz/">Angela Merkel auf Tour in Oschatz</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.neuesgeld-torgau.de/nachrichten/angela-merkel-auf-tour-in-oschatz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Euro-Rettungspolitik vor Gericht: Weidmann gegen Draghi</title>
		<link>http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/euro-rettungspolitik-vor-gericht-weidmann-gegen-draghi/</link>
		<comments>http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/euro-rettungspolitik-vor-gericht-weidmann-gegen-draghi/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Jun 2013 06:55:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M+K</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesbank]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverfassungsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Eurokrise]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Goldman Sachs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.neuesgeld-torgau.de/?p=1083</guid>
		<description><![CDATA[Das Bundesverfassungsgericht verhandelt am 11. und 12. Juni 2013 über die Euro-Rettungspolitik. Die bevorstehende Anhörung im Verfahren um die Euro-Rettungspolitik wurden von Bundesbank und Europäischer Zentralbank zur Chefsache erklärt. EZB-Präsident und Ex-Goldman-Sachs-Mitarbeiter Mario Draghi sendet den deutschen EZB-Direktor Jörg Asmussen &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/euro-rettungspolitik-vor-gericht-weidmann-gegen-draghi/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/euro-rettungspolitik-vor-gericht-weidmann-gegen-draghi/">Euro-Rettungspolitik vor Gericht: Weidmann gegen Draghi</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundesverfassungsgericht verhandelt am 11. und 12. Juni 2013 über die Euro-Rettungspolitik. Die bevorstehende Anhörung im Verfahren um die Euro-Rettungspolitik wurden von Bundesbank und Europäischer Zentralbank zur Chefsache erklärt. EZB-Präsident und Ex-Goldman-Sachs-Mitarbeiter Mario Draghi sendet den deutschen EZB-Direktor Jörg Asmussen zur Anhörung. Herr Asmussen möchte dem Bundesverfassungsgericht keine Ratschläge erteilen. In einem <a href="http://www.bild.de/geld/wirtschaft/joerg-asmussen/ezb-direkter-asmussen-verteidigt-vor-gerichtsverfahren-anleihen-aufkaufprogramm-30766528.bild.html" title="BILD-Interview mit Asmussen: Lohnt sich Sparen noch, Herr EZB-Direktor?" target="_blank">heute in der &#8220;BILD&#8221; veröffentlichtem Interview</a> klingt das anders: &#8220;Ich habe hohen Respekt vor dem Gericht und werde einer unabhängigen Institution keine Ratschläge erteilen. Generell gilt aber: Keine Institution handelt im luftleeren Raum. Wenn das Aufkauf-Programm zurückgenommen werden müsste, hätte das erhebliche Konsequenzen.&#8221;</p>
<p>Die kritische Haltung der Bundesbank wird Bundesbank-Präsident Jens Weidmann vortragen. Bereits im April veröffentlichte das &#8220;Handelsblatt&#8221; eine <a href="http://www.handelsblatt.com/downloads/8124832/1/stellungnahme-bundesbank_handelsblatt-online.pdf" title="Stellungnahme der Bundesbank für das Bundesverfassungsgericht" target="_blank">Stellungnahme der Bundesbank für das Bundesverfassungsgericht</a>. Die Deutsche Bundesbank kritisiert darin, dass von der EZB &#8220;gezielt Anleihen schlechterer Bonität&#8221; erworben werden und gegen geltendes Recht verstoßen wird: &#8220;In der Europäischen Währungsunion ist der geldpolitische Rahmen durch den Maastricht-Vertrag und die darauf gestützten Rechtsakte vorgegeben. Leitbild ist eine stabilitätsorientierte Geldpolitik mit Preisniveaustabilitätsziel, die durch unabhängige Notenbanken umgesetzt wird und der die monetäre Staatsfinanzierung verboten ist.&#8221; Die EZB bewegt sich mit ihrer Euro-Rettungspolitik nicht innerhalb des Mandats. Clemens Fuest, Chef des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und eingeladener Sachverständiger bei der Verhandlung in Karlsruhe sagte dazu dem &#8220;Handelsblatt&#8221;: &#8220;Die EZB bewegt sich zweifellos in einer Grauzone&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2013/06/Raus_aus_dem_ESM_Aufkleber.jpg" rel="lightbox[1083]"><img src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2013/06/Raus_aus_dem_ESM_Aufkleber-300x197.jpg" alt="Raus aus dem ESM Aufkleber" width="300" height="197" class="aligncenter size-medium wp-image-1087" /></a></p>
<p>Ungeachtet dieser begründeten Vorwürfe soll Ex-Goldman-Sachs-Mitarbeiter Mario Draghi am Donnerstag, den 13. Juni 2013 in Berlin den Preis &#8220;Responsible Leadership Award&#8221; (Preis für verantwortungsvolle Führung) verliehen bekommen. Die Laudatio wird der Ex-Goldman-Sachs-Mitarbeiter und Vorjahrespreisträger Mario Monti im ehemaligen Staatsratsgebäude am Schloßplatz halten.<br />
&#8220;Kein Preis für Draghi!&#8221; fordert die <a href="http://www.zivilekoalition.de/" title="Zivile Koalition e.V." target="_blank">Zivile Koalition e.V.</a> und ruft am Tag der Preisverleihung zur Demonstration &#8220;gegen die Inflationspolitik Draghis und seine Politik der schleichenden Entwertung unserer Einkommen, Renten, Ersparnisse, Versicherungen und Vermögen&#8221; auf. Die Demonstration beginnt 15:00 Uhr auf dem Bebelplatz in Berlin-Mitte.</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/euro-rettungspolitik-vor-gericht-weidmann-gegen-draghi/">Euro-Rettungspolitik vor Gericht: Weidmann gegen Draghi</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/euro-rettungspolitik-vor-gericht-weidmann-gegen-draghi/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Essay: &#8220;Eine Kurzbeschreibung unseres Geldsystems&#8221;</title>
		<link>http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/essay-eine-kurzbeschreibung-unseres-geldsystems/</link>
		<comments>http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/essay-eine-kurzbeschreibung-unseres-geldsystems/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 May 2013 21:51:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fließendes Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Eurokrise]]></category>
		<category><![CDATA[exponentiell]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Geldform]]></category>
		<category><![CDATA[Geldschöpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Geldsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Humane Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lust auf neues Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Neoliberalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Schulden]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftswachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Zinseszins]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.neuesgeld-torgau.de/?p=796</guid>
		<description><![CDATA[Jedem Guthaben steht eine identische Schuld gegenüber, da das Geld zurück in den Kreislauf der Wirtschaft muss, andernfalls kommt dieser zum erliegen. Wichtig: Guthaben und Schulden sind lediglich Leihvorgänge die mithilfe von Geld durchgeführt werden; sie sind nicht identisch mit &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/essay-eine-kurzbeschreibung-unseres-geldsystems/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/essay-eine-kurzbeschreibung-unseres-geldsystems/">Essay: &#8220;Eine Kurzbeschreibung unseres Geldsystems&#8221;</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Jedem Guthaben steht eine identische Schuld gegenüber, da das Geld zurück in den Kreislauf der Wirtschaft muss, andernfalls kommt dieser zum erliegen.</p>
<p>Wichtig: Guthaben und Schulden sind lediglich Leihvorgänge die mithilfe von Geld durchgeführt werden; sie sind nicht identisch mit Geld (&#8220;gesetzliches Zahlungsmittel&#8221;), wobei Guthaben natürlich als &#8220;Zahlungsmittel&#8221; (in diesem Fall allerdings dann nicht mehr &#8220;gesetzlich&#8221;, also durch die Zentralbank legitimiert) verwendet werden. Wir kennen dies aus dem Alltag z.B. von &#8220;Überweisungen&#8221; und anderen Dienstleistungen durch Geschäftsbanken.</p>
<p>Das heißt konkret: Wenn du auf deinem Konto 2000 Euro Guthaben hast, muss es an andere Stelle eine Person oder Institution geben, die 2000 Euro Schulden hat.</p>
<p>Das heißt auch: Will man die Schulden reduzieren, müssen im gleichen Maße Guthaben verringert werden, man spricht in der Regel von einem &#8220;Schuldenschnitt&#8221;, der einvernehmlich Schuld und Guthaben verkleinert.</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2013/05/creutz_034-43-1_600.jpg" rel="lightbox[796]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-681" alt="Geldvermögen und Schulden in Deutschland 1950-2010" src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2013/05/creutz_034-43-1_600-214x300.jpg" width="214" height="300" /></a></p>
<p>Per 1.1.2013 besitzen die deutschen Privathaushalte ein Vermögen von 11,8 Billionen Euro in Bankguthaben, Immobilien, &#8220;Wertpapieren&#8221;, Rohstoffen und Bargeld. Diesem Vermögen (ausgenommen das Bargeld) muss eine identische Schuld gegenüberstehen. Selbstverständlich befindet diese sich nicht ausschließlich in Deutschland, denn wir beuten ja fleißig die Rest-Welt aus.</p>
<p>Wer sind eigentlich &#8220;wir&#8221;? Sprich, wer besitzt den ganzen &#8220;Schotter&#8221; eigentlich?</p>
<p>Nun, ein weiterer Mechanismus innerhalb unseres Geldsystems ist der Zins, einschließlich des Zinseszins.</p>
<p>Wenn wir Guthaben auf dem Konto haben und dafür Zinsen erhalten, dann freut uns das ungemein. Wir freuen uns gewaltig über vielleicht 50 Euro Zinsen im Jahr. Wo kommen die eigentlich her? Wie können sich unsere Zahlungsmittel vermehren?</p>
<p>Geld kann nicht arbeiten!</p>
<p>Aber die Bank, in Form ihrer Angestellten muss arbeiten, um uns diese Guthabenszinsen zu erwirtschaften. Dafür gibt es nur einen Weg. Jemand anderes muss Schulden machen und dafür Schuldzinsen zahlen. Es kann gar nicht anders gehen, denn Geld entsteht nicht aus dem Nichts (wie viele annehmen, durch die sogenannte &#8220;Geldschöpfung der Geschäftsbanken, genauer: durch Kreditvergabe), sondern wird durch die Zentralbank in Umlauf gebracht. Diese sollte wiederum nur dann zusätzliches Geld &#8220;drucken&#8221;, wenn die Wirtschaft &#8220;wächst&#8221;. Druckt sie zu viel, spricht man von Inflation, da die Geldmenge relativ zum Wirtschaftswachstum überproportional steigt – das Geld verliert an Wert. Das geschieht permanent! Wir haben jährliche Inflationszahlen von circa 10 Prozent, aber das soll nicht weiter interessieren, da sich dieser Prozentsatz nicht vollständig in der &#8220;Teuerungsrate&#8221;, also den konkreten Preisen, niederschlägt.</p>
<p>Viel wichtiger: Woher kommen die Zinsen?</p>
<p>Wenn ein Unternehmer eine Firma gründet oder expandiert, dann hat er heutzutage selten &#8220;100% Eigenkapitalanteil&#8221;. Stattdessen leiht er sich Geld. Wir haben einen Schuldner aufgespürt! Wie tilgt dieser Unternehmer seine Schuld? Über &#8220;Synergieeffekte&#8221; erhofft er sich ausreichend Profit durch sein durch die Bank vorfinanziertes Unternehmen. Wie entsteht dieser Profit? Durch die Preise die der Konsument für die jeweiligen Produkte zahlt.</p>
<p>Wir haben unsere traurige Antwort gefunden: WIR alle bezahlen die Guthabenszinsen.</p>
<p>Der durchschnittliche Zinsanteil bei Waren und Dienstleistungen beträgt rund 40%. Wer sich mit seinen 50 Euro bisher immer als Sieger wähnte, merkt nun, dass er in Wahrheit ein großer Verlierer ist. Er zählt zu den anderen 90% Verlierern, aus denen das deutsche Volk besteht. Einzig die oberen 10% der Vermögenden haben mehr Zinseinnahmen als -ausgaben.</p>
<p>Das Zinssystem ist in Wahrheit ein gigantisches Vermögenstransfersystem!</p>
<p>Was ich eingangs anmerken wollte: Wenn es in Deutschland ein Privatvermögen von 11,8 Billionen gibt, dann muss diesem ständig wachsenden Vermögen eine entsprechende Schuld gegenüberstehen. Sobald Unternehmen und Privatpersonen sich nicht weiter verschulden können, da ein Maximum erreicht ist, muss der Staat ran!</p>
<p>Wen wundert es angesichts dieser Tatsachen, dass unsere politische Klasse absolut korrupt und erpressbar ist? Wen wundert es, dass sie das blaue vom Himmel lügen, um das Volk ruhig zu stellen?</p>
<p>Sie haben keine andere Wahl innerhalb dieses Systems mit diesen &#8220;Marktgesetzen&#8221;!</p>
<p>Nicht nur der Markt verlangt nach Profitmaximierung, nein, der Zinseszins drückt es mit eiserner Faust mathematisch berechenbar durch, sodass der Staat und damit ein Großteil der Bürger systematisch ausgeplündert wird!</p>
<p>Wir sollten uns nicht wundern, wenn sich wieder und wieder Parteien als reine Lobbyorganisationen herausstellen. Wer das nicht macht, bleibt nicht an der Macht, da man mit dieser Haltung endlich das längst überfällige Thema &#8220;Geldsystem&#8221; angehen müsste!</p>
<p>Wenn Großkonzerne ihre Produktion &#8220;outsourcen&#8221;, dann liegt es einzig an der Verpflichtung zur Vergrößerung des &#8220;shareholder values&#8221;, der Profitmaximierung. Der Vorstandsvorsitzende, der dieser Vorgabe nicht folgt, kann seit geraumer Zeit dank amerikanischer Rechtssprechung international dafür belangt werden (vgl. Aussage von Wolfgang Berger in der &#8220;Humanen Wirtschaft&#8221;)!</p>
<p>Die ständig wiederholte Farce von der &#8220;Sozialen Verantwortung&#8221; ist eine Illusion. Innerhalb dieses Systems hat Friedman völlig Recht: &#8220;Die soziale Verantwortung eines Unternehmers ist die Profitmaximierung&#8221; – sozial für eine kleine Minderheit, tödlich für den Rest.</p>
<p>Wer sich über all das noch wundert ist entweder ein Heuchler oder falsch informiert!</p>
<p>Selbstverständlich vertilgt der zinsbetriebene Kapitalismus die Souveränität der Nationalstaaten!</p>
<p>Mit Hilfe der Zinssklaverei verschaffen sich &#8220;ausländische Investoren&#8221; über die &#8220;Kapitalverkehrsfreiheit&#8221; Zutritt zu <span style="text-decoration: underline;">jedem</span> Land dieser Erde!</p>
<p>Dieses System kann nicht kontrolliert werden! Es ist innersystemisch so konzipiert, dass es krankhaft bis zur Implosion wächst – 1929 <span style="text-decoration: underline;">muss</span> wiederkommen, nur diesmal in verstärkter Form!</p>
<p>2010 gab es eine Abstimmung vor der UNO, ob Wasser, das Elixier des Lebens auf diesem Planeten, als Menschenrecht anerkannt werden soll. Unglaublicherweise stimmten 41 Staaten dagegen, rund 30 waren erst gar nicht bei der Abstimmung vertreten.<br />
Wie sieht es heute in Europa aus? Man will die Wasserversorgung privatisieren, das ist &#8220;effizienter&#8221; und der übliche &#8220;verlogene Bullshit&#8221;. Was würde die Konsequenz sein? Preissteigerung, Qualitätsminderung (immer diese herrlichen Ambivalenzen). Wen kümmert das überhaupt? Wer hat es auf dem Schirm? Wer engagiert sich aktiv dagegen?</p>
<p>Deutsche Waffenexporte – kompromisslos – in alle Terror-Schurkenstaat-Moslem-Kopftuch-Länder dieser Erde, völlig egal. Dank der obigen Gedanken kann jeder für sich selbst schlussfolgern, warum dies immer wieder gestattet wird.</p>
<p>Letzte kurze Bemerkung zum Thema &#8220;Euro-Rettung&#8221;:<br />
Was ist das ganze in Wirklichkeit?<br />
Abermals ein Transfer: Bankenschulden wurden und werden zu Staatsschulden, dem letzten Gläubiger vor dem globalen Zusammenbruch.<br />
Wen retten wir da eigentlich? Haben all die seriösen, glaubwürdigen Medien Recht, wenn sie davon titeln, wie wir tapferen Deutschen den faulen Südeuropäern helfen?<br />
1. wurde Griechenland über Goldman Sachs in den Euro &#8220;gewuchtet&#8221; (außerdem werden da etliche Schmiergelder neben den Provisionen geflossen sein)<br />
und 2. retten wir lediglich unsere deutschen und zum Teil noch amerikanischen und andere Banken, die &#8220;Rettungsschirmgelder&#8221; fließen noch am Zahltag aus dem Empfängerland zurück in die Geberländer. Bankmanager freuen sich über dicke Bonis.<br />
Abermals ein gigantischer Vermögenstransfer, diesmal noch schneller als über den Zinseszins-Effekt, wobei letztlich nichts anderes die kommenden Bankenprofite sichert.<br />
WEN wundert das alles noch?<br />
Nun, scheinbar die große Mehrheit.<br />
Was will man erwarten, wenn man das Fernsehen, das Radio und die Zeitungen zum Informieren nutzt?<br />
Mein Tipp für eine erstaunlich vorbereitete Zukunft dank Informiertheit:<br />
Wieder Bücher lesen, mal das Internet nutzen.<br />
Auch die Abhängigkeit der konventionellen Medien ist absolut gesetzmäßig und ergibt sich aus der Abhängigkeit von Anzeigenkunden und Pyramidenstrukturen innerhalb von Redaktionen.<br />
WEN WUNDERT DAS ALLES NOCH?</p>
<p>Dieses System fingiert Krisen, um zu noch umfassenderer Zentralisierung und damit Monopolisierung zu führen. Der Untergang ist im Programm inklusive.<br />
Wann bemerken wir das endlich und ist es dann schon zu spät? Zu spät für die Spezies &#8220;Mensch&#8221; oder gleich für den gesamten Planeten &#8220;Erde&#8221;?</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/essay-eine-kurzbeschreibung-unseres-geldsystems/">Essay: &#8220;Eine Kurzbeschreibung unseres Geldsystems&#8221;</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/essay-eine-kurzbeschreibung-unseres-geldsystems/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Interview mit Prof. Dr. Schachtschneider vom 19.04.2013</title>
		<link>http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/interview-mit-prof-dr-schachtschneider-vom-19-04-2013/</link>
		<comments>http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/interview-mit-prof-dr-schachtschneider-vom-19-04-2013/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 May 2013 20:09:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M+K</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative für Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Eurokrise]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Dr. Schachtschneider]]></category>
		<category><![CDATA[Zypern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.neuesgeld-torgau.de/?p=756</guid>
		<description><![CDATA[Der renommierte deutsche Verfassungsrechtler und Euro-Kritiker Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider beantwortet in einem Interview vom 19.04.2013 Fragen zu folgenden Themen: - Verfahren beim Bundesverfassungsgericht gegen die &#8220;Euro_Rettungspolitik&#8221; - Partei &#8220;Alternative für Deutschland&#8221; (AfD) - Sündenfall Zypern Am 15.5.2013 kommt &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/interview-mit-prof-dr-schachtschneider-vom-19-04-2013/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/interview-mit-prof-dr-schachtschneider-vom-19-04-2013/">Interview mit Prof. Dr. Schachtschneider vom 19.04.2013</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der renommierte deutsche Verfassungsrechtler und Euro-Kritiker Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider beantwortet in einem Interview vom 19.04.2013 Fragen zu folgenden Themen:<br />
- Verfahren beim Bundesverfassungsgericht gegen die &#8220;Euro_Rettungspolitik&#8221;<br />
- Partei &#8220;Alternative für Deutschland&#8221; (AfD)<br />
- Sündenfall Zypern</p>
<p>Am <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/ai1ec_event/vortrag-von-prof-dr-schachtschneider/?instance_id=" title="Vortrag von Prof. Dr. Schachtschneider" target="_blank">15.5.2013 kommt Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider nach Leipzig</a> und hält einen Vortrag in Leipziger Parkschloss (Parkgaststätte) im ehemaligen AGRA-Park.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=mLnUifqd6XU" title="Interview Prof. Schachtschneider - Rechtsbrüche in der Politik - Opposition - Enteignung" target="_blank">Interview Prof. Schachtschneider &#8211; Rechtsbrüche in der Politik &#8211; Opposition &#8211; Enteignung</a></p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/interview-mit-prof-dr-schachtschneider-vom-19-04-2013/">Interview mit Prof. Dr. Schachtschneider vom 19.04.2013</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/interview-mit-prof-dr-schachtschneider-vom-19-04-2013/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Showdown &#8211; Der Kampf um Europa und unser Geld</title>
		<link>http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/showdown-der-kampf-um-europa-und-unser-geld/</link>
		<comments>http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/showdown-der-kampf-um-europa-und-unser-geld/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 May 2013 23:08:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M+K</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buchempfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Eurokrise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.neuesgeld-torgau.de/?p=414</guid>
		<description><![CDATA[Buchempfehlung Bestsellerautor Dirk Müller, vielen auch als Mister Dax bekannt, hat sein neues Buch veröffentlicht: Showdown &#8211; Der Kampf um Europa und unser Geld Gebundene Ausgabe: 272 Seiten Verlag: Droemer Knaur Auflage: 1 Sprache: Deutsch ISBN-10: 3426276054 ISBN-13: 978-3426276051 Kurzinfo: &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/showdown-der-kampf-um-europa-und-unser-geld/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/showdown-der-kampf-um-europa-und-unser-geld/">Showdown &#8211; Der Kampf um Europa und unser Geld</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Buchempfehlung</strong></p>
<p>Bestsellerautor Dirk Müller, vielen auch als Mister Dax bekannt, hat sein neues Buch veröffentlicht:</p>
<p>Showdown &#8211; Der Kampf um Europa und unser Geld</p>
<p>Gebundene Ausgabe: 272 Seiten<br />
Verlag: Droemer Knaur<br />
Auflage: 1<br />
Sprache: Deutsch<br />
ISBN-10: 3426276054<br />
ISBN-13: 978-3426276051</p>
<p>Kurzinfo: Dirk Müller schildert in seinem neuen Buch den zweiten Akt des Währungs- und Wirtschaftsdramas, das seinen Schauplatz längst von den USA nach Europa verlagert hat. Er rekapituliert die fundamentalen Fehlentscheidungen bei der Konstruktion des Euro, zeigt auf, welche Triebkräfte am Werk waren, wer Profit daraus zog und wer heute ein massives Interesse am Zerfall eines starken europäischen Währungs- und Wirtschaftsraumes hat. Denn die aktuelle Krise ist nicht nur das Ergebnis maßloser Staatsschulden, sie ist auch Ausdruck eines amerikanisch-europäischen Wirtschaftskrieges, der hinter den Kulissen tobt. Dirk Müller zeigt, welche Möglichkeiten Europa und Deutschland offenstehen, er benennt Chancen und Gefahren und gibt Hinweise, wie man sein Geld, seine Altersvorsorge, seine Anlagen bestmöglich durch die sich zu einem dramatischen Höhepunkt hinaufschraubende Krise bringen kann.</p>
<p>Das Buch ist in allen Buchhandlungen, und damit natürlich auch in unseren Buchhandlungen in der Torgauer Innenstadt, für 19,99 EUR erhältlich.</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/showdown-der-kampf-um-europa-und-unser-geld/">Showdown &#8211; Der Kampf um Europa und unser Geld</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/showdown-der-kampf-um-europa-und-unser-geld/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vortrag von Prof. Dr. Schachtschneider in Leipzig</title>
		<link>http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/vortrag-von-prof-dr-schachtschneider-in-leipzig/</link>
		<comments>http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/vortrag-von-prof-dr-schachtschneider-in-leipzig/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 May 2013 22:09:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M+K</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Eurokrise]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Dr. Schachtschneider]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.neuesgeld-torgau.de/?p=417</guid>
		<description><![CDATA[Am 15.5.2013 kommt Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider nach Leipzig und hält einen Vortrag in Leipziger Parkschloss im ehemaligen AGRA-Park. Beginn: 18.00 Uhr Das Leipziger Parkschloss kennen viele unter dem Namen Parkgaststätte. Der Veranstaltungsraum kann bis zu 500 Personen aufnehmen. &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/vortrag-von-prof-dr-schachtschneider-in-leipzig/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/vortrag-von-prof-dr-schachtschneider-in-leipzig/">Vortrag von Prof. Dr. Schachtschneider in Leipzig</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am 15.5.2013 kommt Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider nach Leipzig und hält einen Vortrag in Leipziger Parkschloss im ehemaligen AGRA-Park. </p>
<p>Beginn:<br />
18.00 Uhr</p>
<p>Das Leipziger Parkschloss kennen viele unter dem Namen Parkgaststätte. Der Veranstaltungsraum kann bis zu 500 Personen aufnehmen.</p>
<p>Parkmöglichkeiten finden Sie am Goethesteig, hinter der Parkgaststätte und in der Raschwitzer Straße in Markkleeberg.</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/vortrag-von-prof-dr-schachtschneider-in-leipzig/">Vortrag von Prof. Dr. Schachtschneider in Leipzig</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/vortrag-von-prof-dr-schachtschneider-in-leipzig/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Heute 20:15 Uhr auf 3sat</title>
		<link>http://www.neuesgeld-torgau.de/termine/heute-2015-uhr-auf-3sat-der-grose-euroschwindel/</link>
		<comments>http://www.neuesgeld-torgau.de/termine/heute-2015-uhr-auf-3sat-der-grose-euroschwindel/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 23:43:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M+K</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Eurokrise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.neuesgeld-torgau.de/?p=69</guid>
		<description><![CDATA[Heute 20:15 Uhr auf 3sat: Der große Euroschwindel Heute 20:15 Uhr auf 3sat is a post from: Regionalgeld Initiative Torgau<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/termine/heute-2015-uhr-auf-3sat-der-grose-euroschwindel/">Heute 20:15 Uhr auf 3sat</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heute 20:15 Uhr auf 3sat: <a href="http://programm.ard.de/Programm/Jetzt-im-TV/der-grosse-euro-schwindel/eid_280079748160987?hour=20&#038;list=main&#038;first=1" title="Der große Euroschwindel" target="_blank">Der große Euroschwindel</a></p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/termine/heute-2015-uhr-auf-3sat-der-grose-euroschwindel/">Heute 20:15 Uhr auf 3sat</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.neuesgeld-torgau.de/termine/heute-2015-uhr-auf-3sat-der-grose-euroschwindel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
