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	<title>Fließendes Geld Diskussionskreis Torgau &#187; Fließendes Geld</title>
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		<title>Prof. Dr. Bernd Senf Song</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2015 06:50:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M+K</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zinseszins und Wachstumswahn MP3 Prof. Dr. Bernd Senf Song is a post from: Regionalgeld Initiative Torgau<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/prof-dr-bernd-senf-song/">Prof. Dr. Bernd Senf Song</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/nPqDnxzios0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a title="Zinseszins und Wachstumswahn MP3" href="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2015/05/ZinseszinsundWachstumswahn.mp3">Zinseszins und Wachstumswahn MP3</a></p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/prof-dr-bernd-senf-song/">Prof. Dr. Bernd Senf Song</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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		<title>McKinsey-Studie: 199 Billionen US-Dollar Schulden weltweit</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Feb 2015 19:37:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M+K</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[McKinsey, 05.02.15: &#8220;Verschuldung gefährdet Finanzstabilität – Alle großen Volkswirtschaften heute höher verschuldet als zu Beginn der Krise 2007 – Gesamtverschuldung in Deutschland beträgt 188% des Bruttoinlandsprodukts Die weltweite Verschuldung erreicht aktuell neue Rekordstände. Die globalen Schulden liegen heute bei 199 &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/mckinsey-studie-199-billionen-us-dollar-schulden-weltweit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/mckinsey-studie-199-billionen-us-dollar-schulden-weltweit/">McKinsey-Studie: 199 Billionen US-Dollar Schulden weltweit</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>McKinsey, 05.02.15: &#8220;<strong>Verschuldung gefährdet Finanzstabilität – Alle großen Volkswirtschaften heute höher verschuldet als zu Beginn der Krise 2007 – Gesamtverschuldung in Deutschland beträgt 188% des Bruttoinlandsprodukts</p>
<p>Die weltweite Verschuldung erreicht aktuell neue Rekordstände. Die globalen Schulden liegen heute bei 199 Billionen Dollar und damit 57 Billionen Dollar höher als zu Beginn der Finanzkrise 2007.</strong>&#8221; (1)</p>
<p>Diese Meldung war am 05.02.15 in vielen alternativen und Mainstream-Medien zu lesen. Betrachtet man die Entwicklung ab dem Jahr 2000, stellt man fest, dass sich die Schulden um 112 Billionen US Dollar mehr als verdoppelt haben.</p>
<p>Nur die Schulden?</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2015/02/Guthaben-Schulden-BRD-Nichtfinanz-Sektor-1950-2012.jpg" rel="lightbox[3637]"><img src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2015/02/Guthaben-Schulden-BRD-Nichtfinanz-Sektor-1950-2012-300x194.jpg" alt="Guthaben und Schulden BRD Nichtfinanz-Sektor 1950-2012, © Klaus Reddmann" width="300" height="194" class="aligncenter size-medium wp-image-3640" /></a></p>
<p>Dies ist eine einseitige Betrachtung und ein wichtiger Aspekt wird übersehen. Ich kann nur Schulden aufnehmen, wenn entsprechende Guthaben vorhanden sind. Mit anderen Worten: seit 2000 haben sich auch die Guthaben mehr als verdoppelt.</p>
<p>Jetzt nicht nervös werden! Die Guthaben auf Ihrem Konto haben sich wahrscheinlich nicht verdoppelt.</p>
<p>Die Antwort auf die Frage, wer die Gewinner dieser Entwicklung sind, finden Sie in der aktuellen <a href="http://www.oxfam.de/sites/www.oxfam.de/files/ox_bessergleich_broschuere_rz_web.pdf" title="Oxfam-Studie" target="_blank">Oxfam-Studie &#8220;Die wachsende Lücke zwischen<br />
Arm und Reich – ein Kernproblem des 21. Jahrhunderts&#8221;</a>. (2) Auf SpOn lesen wir &#8220;Das reichste Prozent besitzt mehr als alle anderen zusammen&#8221; und &#8220;Die Tendenz ist bekannt, das Ausmaß erschreckend&#8221;. (3)</p>
<p>Wo ist die Frage nach dem WARUM?</p>
<p>Warum werden die Reichen immer reicher und die Armen immer zahlreicher?</p>
<p>Die Antwort ist einfach: Wir zahlen. ALLE!</p>
<p>Wir zahlen bei jedem Einkauf die Schuldzinsen des Staates, z.B. über die Mehrwertsteuer und die Schuldzinsen der Unternehmen, welche in den Preisen einkalkuliert sind. Und wir zahlen für selbst aufgenommene Darlehen. Die Schuldzinsen auf der einen Seite werden zum größten Teil als Guthabenzinsen auf der anderen Seite ausgezahlt. Wenn eine Gruppe von 85 Menschen bald mehr als 50 Prozent des weltweiten Wohlstands besitzen wird, dann ist auch einfach zu verstehen, wie diese Vermögensberge immer größer werden.<br />
Ein großer Teil dieser Zinseinnahmen wird wieder verzinslich angelegt. Immer neue Darlehensnehmer müssen gefunden werden. Zinseinnahmen werden verzinst, wieder und wieder.</p>
<p>Wir sind verwundert und erstellen komplexe Studien. Wegen einer einfachen mathematischen Funktion?</p>
<p>Wir sollten uns vielmehr die Frage stellen, warum sich der hohe Einsatz von Wissen und Kapital in unserem Wirtschafts- und Finanzsystem nicht zum Wohle unseres Landes und seiner Menschen auswirkt, sondern zum Vorteil weniger Menschen.</p>
<p>Diesen von Menschen gemachten Fehler im Finanzsystem durch ständig neue Forderungen nach Wachstum ausgleichen zu wollen, ist ein hoffnungsloses Unterfangen.</p>
<p>&#8220;Die Nebenwirkungen des Wirtschaftswachstums stellen seinen gesamtwirtschaftlichen Nutzen zunehmend infrage. Seit Jahren muss es durch staatliche und private Schulden gestützt werden. Der Ressourcenverbrauch steigt und mit ihm die Belastung der Umwelt. Die Belastungen der Lebenschancen kommender Generationen nehmen Dimensionen an, die jene zurückliegender Kriege übersteigen. Sie sprechen schon heute allen Grundsätzen sozialer Gerechtigkeit zwischen den gegenwärtigen und zukünftigen Generationen Hohn und gefährden die Solidarität zwischen ihnen. Jede menschliche Ordnung, die immerwährendes materielles Wachstum zur Voraussetzung hat, muss früher oder später scheitern.&#8221; (4)</p>
<p>Das sich unser Geldsystem in seiner Endphase befindet ist keine Verschwörungstheorie, sondern einfache Mathematik. Eine Bereinigung ist unausweichlich. Weniger Schulden bedeutet auch weniger Guthaben. </p>
<p>Bei einem Neustart des Finanzsystems ohne Fehlerkorrektur vererben wir unseren Kindern und Enkelkindern das Dilemma einer destruktiven Umlaufsicherung mit Zins und Zinseszins. Das Wissen über Ursachen und Wirkungen und die Alternative &#8220;Fließendes Geld&#8221; muss sich noch mehr herumsprechen, damit wir unseren Nachfahren ein Erbe ohne dieses selbst geschaffene Dilemma hinterlassen können.</p>
<p>Quellen:<br />
(1) <a href="http://www.mckinsey.de/weltweite-verschuldung" title="McKinsey: Weltweite Verschuldung" target="_blank">McKinsey: Weltweite Verschuldung</a><br />
(2) <a href="http://www.oxfam.de/sites/www.oxfam.de/files/ox_bessergleich_broschuere_rz_web.pdf" title="Oxfam: Besser = gleich" target="_blank">Oxfam: Besser = gleich</a><br />
(3) <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/ungleichheit-superreiche-besitzen-mehr-als-die-anderen-99-prozent-a-1013655.html" title="SpOn: Armutsstudie von Oxfam" target="_blank">SpOn: Armutsstudie von Oxfam</a><br />
(4) <a href="http://www.zeit.de/2004/49/Union/komplettansicht" title="Kurt Biedenkopf: Wachstum schafft noch keine Arbeit" target="_blank">Kurt Biedenkopf: Wachstum schafft noch keine Arbeit</a></p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/mckinsey-studie-199-billionen-us-dollar-schulden-weltweit/">McKinsey-Studie: 199 Billionen US-Dollar Schulden weltweit</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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		<title>Lust auf neues Geld in Biberach</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jan 2015 08:42:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M+K</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Steffen Henke]]></category>
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		<description><![CDATA[Für den 15.01.2015 lud der Arbeitskreis &#8220;Netzwerk für Nachhaltigkeit&#8221; aus Biberach Steffen Henke für einen Vortrag in die hübsche Stadt ein. &#8220;Der Arbeitskreis, unter dem Dach des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland), fragt sich, warum die Krisen in &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/lust-auf-neues-geld-in-biberach/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/lust-auf-neues-geld-in-biberach/">Lust auf neues Geld in Biberach</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Für den 15.01.2015 lud der Arbeitskreis &#8220;Netzwerk für Nachhaltigkeit&#8221; aus Biberach Steffen Henke für einen Vortrag in die hübsche Stadt ein. &#8220;Der Arbeitskreis, unter dem Dach des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland), fragt sich, warum die Krisen in der Welt immer mehr zunehmen, obwohl die Wirtschaftsleistung verfünfzigfacht wurde. Deutschland steht vor Problemen wie Zunahme von Staatsverschuldungen, verarmenden Kommunen, 40000 Firmenpleiten 2013, kollabierenden Ökosystemen, beschleunigtem Klimawandel und Artenschwund.&#8221; (1)</p>
<p>Hierfür wurde der Hans-Liebherr-Saal in der Stadthalle von Biberach angemietet. </p>
<p>Mit wundervollem Schwung wurde die Veranstaltung vorbereitet und über viele Wege bekanntgemacht. Den Infoflyer für den Vortrag &#8220;Lust auf neues Geld&#8221; fanden wir bei unserem Bummel durch Biberach in mehreren Geschäften. Die Schwäbische Zeitung informierte ihre Leser mit mehreren Artikel über die Veranstaltung.</p>

<a href='http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/lust-auf-neues-geld-in-biberach/attachment/biberach_5/' title='Biberach_5'><img width="150" height="150" src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2015/01/Biberach_5-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Biberach_5" /></a>
<a href='http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/lust-auf-neues-geld-in-biberach/attachment/biberach_6/' title='Biberach_6'><img width="150" height="150" src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2015/01/Biberach_6-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Biberach_6" /></a>
<a href='http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/lust-auf-neues-geld-in-biberach/attachment/biberach_1/' title='Biberach_1'><img width="150" height="150" src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2015/01/Biberach_1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Biberach_1" /></a>
<a href='http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/lust-auf-neues-geld-in-biberach/attachment/biberach_2/' title='Biberach_2'><img width="150" height="150" src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2015/01/Biberach_2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Biberach_2" /></a>
<a href='http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/lust-auf-neues-geld-in-biberach/attachment/biberach_3/' title='Biberach_3'><img width="150" height="150" src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2015/01/Biberach_3-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Biberach_3" /></a>
<a href='http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/lust-auf-neues-geld-in-biberach/attachment/biberach_3-2/' title='Biberach_3'><img width="150" height="150" src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2015/01/Biberach_31-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Biberach_3" /></a>
<a href='http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/lust-auf-neues-geld-in-biberach/attachment/biberach_8/' title='Lust auf neues Geld in Biberach'><img width="150" height="150" src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2015/01/Biberach_8-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Lust auf neues Geld in Biberach" /></a>
<a href='http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/lust-auf-neues-geld-in-biberach/attachment/biberach_4/' title='Biberach_4'><img width="150" height="150" src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2015/01/Biberach_4-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Biberach_4" /></a>

<p>Nachdem alle 166 Stühle vergeben waren, versuchten die Organisatoren weiteren Gästen die Teilnahme zu ermöglichen, in dem zusätzliche Sitzgelegenheiten beschafft wurden. Ohne die Fluchtwege zu blockieren, nahmen weitere Interessierte auch auf den Stufen des Hans-Liebherr-Saales Platz. Sehr bedauerlich war, dass trotz dieser kreativen Maßnahmen nicht alle Menschen, die gekommen waren, dabei sein konnten. Mit deutlich über 200 Gästen war das Fassungsvermögen vom Hans-Liebherr-Saal erreicht.</p>
<p>Steffen Henke: &#8220;Ich war natürlich sehr erfreut über das rege Interesse an alternativen Wegen im Vergleich zum aktuellen Geldsystem. Es war ein besonderes Publikum, ausgesprochen aufmerksam verfolgte man meine Argumentation und obwohl es sich bei diesen Inhalten eher um ernste Themen handelt, durfte zwischendurch zum Luftholen herzlich gelacht werden. Auffällig war, dass auch viele Biobauern gekommen waren, also Produzenten, die auf nachhaltige Weise die Region mit wertvollen Lebensmitteln versorgen. In räumlicher Nähe existiert eine Regiogeldinitiative, der Donau-Taler. Dieser konnte damit wundervoll als praktisches Beispiel für die Funktionsweise von fließendem Geld dienen. Die „Humane Wirtschaft“ war ebenfalls vor Ort.<br />
Als Dankeschön wurde mir am Ende der Veranstaltung ein Korb, gefühlt mit lauter Leckereien, aus ökologischer Herstellung, Vieles aus der Region, überreicht. Beim Genießen dieser Köstlichkeiten werde ich mit Freude an diesen Abend denken. Ich möchte mich ebenfalls ganz herzlich bei der aktiven Gruppe für diese brillant gelungene Aktion bedanken.&#8221; (2)</p>
<p>Nach dem Vortrag hatten die Gäste ausreichend Gelegenheit, Fragen zu stellen. Unter anderem wurde die Frage nach den Unterschieden zwischen Vollgeld und fließendem Geld gestellt. Steffen konnte mit seiner Antwort sehr gut verdeutlichen, dass es sich nicht um zwei konkurrierende Systeme handelt. Die Vollgeld Initiative beschäftigt sich mit der Frage, wie das Geld in den Umlauf kommt. Fließendes Geld beantwortet die Frage, wie das Geld im Umlauf bleibt &#8211; neutral, ohne leistungslose Umverteilung und Wachstumszwang durch Zins und Zinseszins.</p>
<p>Quellen:<br />
(1) www.schwaebische.de<br />
(2) www.facebook.com/neuesgeld.ne</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/lust-auf-neues-geld-in-biberach/">Lust auf neues Geld in Biberach</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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		<title>Life below zero &#8211; Leben unter Null</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Sep 2014 21:27:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M+K</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fließendes Geld]]></category>
		<category><![CDATA[konstruktiven Umlaufsicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Lust auf neues Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Silvio Gesell]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer Rede vor der Geldmarkt-Kontaktgruppe der Europäischen Zentralbank am 9.9.2014 in Frankfurt am Main benannte EZB-Direktoriumsmitglied Benoît Cœuré einen Ideengeber für die aktuelle Geldpolitik der EZB: Silvio Gesell. Das ist eine kleine Sensation, denn die EZB-Geldmarkt-Kontaktgruppe &#8220;Money Market Contact &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/life-below-zero-leben-unter-null/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/life-below-zero-leben-unter-null/">Life below zero &#8211; Leben unter Null</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Rede vor der Geldmarkt-Kontaktgruppe der Europäischen Zentralbank am 9.9.2014 in Frankfurt am Main benannte EZB-Direktoriumsmitglied Benoît Cœuré einen Ideengeber für die aktuelle Geldpolitik der EZB: Silvio Gesell. </p>
<p>Das ist eine kleine Sensation, denn die EZB-Geldmarkt-Kontaktgruppe &#8220;Money Market Contact Group&#8221; (MMCG) besteht aus rund 20 Vertretern verschiedener europäischer Geschäftsbanken. </p>
<p>Benoît Cœuré:<br />
<em>In fact, the idea of negative interest rates, or &#8220;taxing money&#8221;, goes back to the late nineteenth century, to Silvio Gesell, the German founder of &#8220;Freiwirtschaft&#8221;. The historic academic opinion on Gesell is divided. Irving Fisher supported him and John Maynard Keynes called him &#8220;a strange, unduly neglected prophet&#8221;, others a &#8220;typical monetary crank&#8221;.</em></p>
<p>Benoît Cœuré spricht über den noch vorhandenen Spielraum der EZB und er erkennt, dass die physikalische Währung mit einer Nominalrendite von Null die &#8220;Wirtschaftsuntergrenze&#8221; ist. Das Bargeld mit seinen geringen Durchhaltekosten steht also weiteren Zinssenkungen im Wege. Die Abschaffung des Bargeldes könnte der EZB den Weg frei machen, die Leitzinsen weiter zu senken, auch in den negativen Bereich.</p>
<p>Benoît Cœuré weiß aber auch aus den Werken vom &#8220;seltsamen, zu Unrecht übersehenen Propheten&#8221; Silvio Gesell, dass das Bargeld mit einer konstruktiven Umlaufsicherung von rund 6 Prozent belegt werden muss, damit der Geldumlauf ungestört gewährleistet ist und das nur so die Überentwicklungen der Schulden- und Vermögensberge durch spekulative Hortung und Erzwingung positiver Zinssätze vermieden werden können. Man kann erahnen, dass Benoît Cœuré die Weiterentwicklung des Bargeldes und die Einführungen einer konstruktiven Umlaufsicherung, also Fließendes Geld, befürworten würde.</p>
<div id="attachment_547" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2013/05/creutz_087.jpg" rel="lightbox[3597]"><img src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2013/05/creutz_087-300x224.jpg" alt="Zinssätze mit und ohne Umlaufsicherung" width="300" height="224" class="size-medium wp-image-547" /></a><p class="wp-caption-text">Zinssätze mit und ohne Umlaufsicherung</p></div>
<p>Quelle:<br />
<a href="http://www.bis.org/review/r140911a.htm" title="Benoît Cœuré: Life below zero - learning about negative interest rates" target="_blank">Benoît Cœuré: Life below zero &#8211; learning about negative interest rates</a><br />
<a href="http://www.helmut-creutz.de/grafiken.htm" title="Helmut Creutz Grafiken" target="_blank">Helmut Creutz Grafiken</a></p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/life-below-zero-leben-unter-null/">Life below zero &#8211; Leben unter Null</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Auserwählten und die fehlende Voraussetzung für Frieden</title>
		<link>http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/die-auserwahlten-und-die-fehlende-voraussetzung-fur-frieden/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Sep 2014 07:54:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M+K</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Geldsystem]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftswachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[Die herrschenden Eliten versteckten sich in der Vergangenheit in ummauerten Schlössern, Burgen und Klöstern. Der Prunk war sichtbar und bekannt. Mit dem zunehmenden Gefühl, dass man in einer Demokratie leben würden, verschwanden die Prunkbauten der Eliten aus unserem Blickfeld. Tatsächlich &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/die-auserwahlten-und-die-fehlende-voraussetzung-fur-frieden/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/die-auserwahlten-und-die-fehlende-voraussetzung-fur-frieden/">Die Auserwählten und die fehlende Voraussetzung für Frieden</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die herrschenden Eliten versteckten sich in der Vergangenheit in ummauerten Schlössern, Burgen und Klöstern. Der Prunk war sichtbar und bekannt. Mit dem zunehmenden Gefühl, dass man in einer Demokratie leben würden, verschwanden die Prunkbauten der Eliten aus unserem Blickfeld. Tatsächlich hat sich nichts geändert. Nur die ummauerten Schlössern, Burgen und Klöstern sind unsichtbar geworden.</p>
<p>Die herrschenden Eliten verstecken sich weiterhin in ihren ummauerten Schlössern, Burgen und Klöstern, denn &#8220;Es herrscht Klassenkrieg, richtig. Aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt. Und wir gewinnen.&#8221; so Warren Buffet, Multimilliardär, Hedgefonds-Manager und drittreichster Mensch der Welt.</p>
<p>In diesem Klassenkrieg ist den herrschenden Eliten jedes Mittel recht, um ihren Besitzstand zu wahren. Militärische Auseinandersetzungen sind für sie kein Tabu.</p>
<p><div id="attachment_3563" class="wp-caption aligncenter" style="width: 254px"><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2014/09/Gulf_War_Photobox.jpg" rel="lightbox[3559]"><img src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2014/09/Gulf_War_Photobox-244x300.jpg" alt="© SamuelFreli – Wikipedia, Lizenz CC-BY-SA" width="244" height="300" class="size-medium wp-image-3563" /></a><p class="wp-caption-text">© Acdx – Wikipedia, Lizenz CC-BY-SA</p></div>Die sozialen Brandherde explodieren &#8211; Arbeitlosigkeit, Armut trotz Arbeit, Altersarmut, Elend in der dritten Welt usw. &#8211;  vor unseren Augen. Immer häufiger werden die Spannungen in unserer Gesellschaft in der Presse thematisiert. Doch wir sind dabei, uns daran zu gewöhnen.</p>
<p>Den meisten Menschen ist nicht bewusst, dass die sozialen Spannungen einzig und allein durch das vorhandene Geldsystem beschleunigt zunehmen werden. Nur wenn das Wirtschaftswachstum größer ist als das Einkommen aus Kapital, fällt die Umverteilung hin zu denen, in unfassbarem Überfluss leben, nicht auf. Mit Einkommen aus Kapital meine ich nicht die Sparbücher der kleinen Leute.<br />
<strong>1% der Menschheit besitzt 50% des Weltvermögens.</strong></p>
<p>Wir sollten nicht übersehen, dass es dieses Wirtschaftswachstum, dass die Gier der &#8220;auserwählten&#8221; Superreichen verschleiert, nur nach dem zweiten Weltkrieg gab. Diese Illusion der Klassengleichheit und das sich Kapitalertrag und Wirtschaftswachstum in Waage halten, sind Geschichte. Längst haben wir wieder ein Vermögensungleichgewicht wie vor Beginn des 1. Weltkriegs.</p>
<p>Nur durch eine ungeheuere Kapitalzerstörung könnte es wieder einen Boom wie nach dem 2. Weltkrieg geben:<br />
<a href="http://www.focus.de/finanzen/news/konjunktur/heinrich-august-winkler-historiker-ohne-krieg-kein-aufschwung_id_4115380.html" title="Focus: Ohne Krieg wird es so einen Boom nicht mehr geben" target="_blank">Fokus Online, Sonntag, 07.09.2014<br />
Historiker Heinrich August Winkler<br />
Deutschland der Gründerjahre: &#8220;Ohne Krieg wird es so einen Boom nicht mehr geben&#8221;</a></p>
<p>Am 5. Juli 1891 (!) beklagte das volkswirtschaftliche Finanzblatt &#8220;Die Sparkasse&#8221; die sinkenden Zinsen und stellte dabei erstmals den Zusammenhang zwischen unserem Geldsystem und dem Zwang zur Kriegsführung her:<br />
&#8220;Die Ursache für das Sinken des Zinsfußes wird vorzüglich darin gefunden, daß die besonders rentablen Capitalanlagen großen Maßstabes heute erschöpft sind und nur Unternehmungen von geringer Ergiebigkeit übrig bleiben. &#8230; Nur ein allgemeiner europäischer Krieg könnte dieser Entwicklung Halt gebieten durch die ungeheure Capitalzerstörung, welche er bedeutet.&#8221;</p>
<p>Unser ehemaliger Bundespräsident Horst Köhler sprach von der Notwendigkeit, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Deutschlands notfalls durch militärische Einsätze zu stützen. Köhler glaubte dabei, dass &#8220;auf einem nicht so schlechten Weg&#8221; befinden. </p>
<p>Dem möchte ich widersprechen.</p>
<p>Krieg und Frieden ist im Wesentlichen eine Frage des Geldsystems. Die Lösung für ein menschengerechtes Finanzsystem ist längst bekannt: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/" title="Fließendes Geld" target="_blank">Fließendes Geld</a>.</p>
<p>Quellen:<br />
Humane Wirtschaft <a href="http://www.humane-wirtschaft.de/fehlende-voraussetzungen-zur-ueberwindung-des-buergerkrieges-durch-einen-buergerfrieden-zusammenstellung-durch-wilhelm-schmuelling/" title="Fehlende Voraussetzungen zur Überwindung des Bürgerkrieges durch einen Bürgerfrieden" target="_blank">Fehlende Voraussetzungen zur Überwindung des Bürgerkrieges durch einen Bürgerfrieden</a><br />
Deutschlandradio <a href="http://www.deutschlandradio.de/sie-leisten-wirklich-grossartiges-unter-schwierigsten.331.de.html?dram:article_id=203276" title="Interview mit Horst Köhler" target="_blank">Interview mit Horst Köhler</a><br />
Wikipedia <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Gulf_War_Photobox.jpg#mediaviewer/File:Gulf_War_Photobox.jpg" title="Gulf War Photobox von User:Acdx - Own work, based on File:WarGulf_photobox.jpg. Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons" target="_blank" rel="lightbox[3559]">Gulf War Photobox von User:Acdx &#8211; Own work, based on File:WarGulf_photobox.jpg. Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons</a></p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/die-auserwahlten-und-die-fehlende-voraussetzung-fur-frieden/">Die Auserwählten und die fehlende Voraussetzung für Frieden</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tagesseminar &#8220;Fließendes Geld verändert die Welt&#8221;</title>
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		<comments>http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/tagesseminar-fliesendes-geld-verandert-die-welt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2014 23:19:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M+K</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Fließendes Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Geldschöpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Geldsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Lust auf neues Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Schulden]]></category>
		<category><![CDATA[Steffen Henke]]></category>
		<category><![CDATA[Zinseszins]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 31. Oktober 2014 lädt die &#8220;Neues Geld gemeinnützige GmbH&#8221; zum Tagesseminar &#8220;Fließendes Geld verändert die Welt&#8221; mit Steffen Henke und Matthias Helm nach Wuppertal ein. Veranstaltungsort: Silvio-Gesell-Tagungsstätte Schanzenweg 86 42111 Wuppertal Telefon 02053-423766 09.30 – 10.00 Uhr Ankunft der &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/tagesseminar-fliesendes-geld-verandert-die-welt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/tagesseminar-fliesendes-geld-verandert-die-welt/">Tagesseminar &#8220;Fließendes Geld verändert die Welt&#8221;</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am 31. Oktober 2014 lädt die &#8220;Neues Geld gemeinnützige GmbH&#8221; zum Tagesseminar &#8220;Fließendes Geld verändert die Welt&#8221; mit Steffen Henke und Matthias Helm nach Wuppertal ein.</p>
<p>Veranstaltungsort:<br />
Silvio-Gesell-Tagungsstätte<br />
Schanzenweg 86<br />
42111 Wuppertal<br />
Telefon 02053-423766</p>
<p>09.30 – 10.00 Uhr Ankunft der Teilnehmer, Empfang mit kleinem Imbiss<br />
<div id="attachment_3321" class="wp-caption aligncenter" style="width: 209px"><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2014/08/Steffen.jpg" rel="lightbox[3320]"><img src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2014/08/Steffen-199x300.jpg" alt="Steffen Henke" width="199" height="300" class="size-medium wp-image-3321" /></a><p class="wp-caption-text">Steffen Henke</p></div>10.00 – 11.30 Uhr Steffen Henke – Kernfragen in Zusammenhang mit Geld<br />
- Was ist Geld?<br />
- Wer gibt es aus?<br />
- Wie bleibt es im Umlauf?<br />
- Wie ist es gedeckt?</p>
<p>11.30 – 12.30 Uhr Inhaltliche Vorbereitung des workshops &#8211; rhetorisches Handwerkszeug<br />
- Erstansprache potentieller Interessierter<br />
- Einwandbehandlung</p>
<p>12.30 &#8211; 13.30 Uhr Mittagessen mit Buffet<br />
<div id="attachment_3323" class="wp-caption aligncenter" style="width: 209px"><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2014/08/Matthias.jpg" rel="lightbox[3320]"><img src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2014/08/Matthias-199x300.jpg" alt="Matthias Helm" width="199" height="300" class="size-medium wp-image-3323" /></a><p class="wp-caption-text">Matthias Helm</p></div>13.30 &#8211; 14.00 Uhr Matthias Helm &#8211; technische Einführung in den workshop<br />
Dieser Seminarteil soll dem Teilnehmer verschiedene Blickwinkel eröffnen. Einerseits werden in der Gruppenarbeit verschiedene Fragen zum fließenden Geld tangiert. Andererseits sollen Fähigkeiten weiterentwickelt werden, die Antworten gut verständlich und nachvollziehbar zu präsentieren. Das erlangte Wissen kann bei Gesprächen mit Interessierten zum Tragen kommen. Fließendes Geld wird immer weiter in den Fokus rücken, insofern ist es wichtig, dass die fleißigen Aktiven gut vorbereitet sind. Es ist jedoch sichergestellt, dass auch Besucher des Seminars einen wertvollen Erkenntnisgewinn erlangen, die keine aktive Rolle einnehmen möchten.</p>
<p>14.00 &#8211; 15.00 Uhr Gruppenarbeit</p>
<p>15.00 &#8211; 16.00 Uhr Präsentation der Ergebnisse der Gruppenarbeit</p>
<p>16.00 – 16.30 Uhr Kaffeepause (mit Kuchen und Gebäck)</p>
<p>16.30 &#8211; 17.30 Uhr Wie lernen und denken wir Menschen? Wie hilft uns dieses Wissen in Verbindung mit dem Fließenden Geld? (Matthias Helm &#038; S. Henke)</p>
<p>17.30 &#8211; 18.30 Uhr Fragen und Diskussion</p>
<p>18.30 Uhr gemeinsames Abendbuffet (nicht in der Tagungspauschale enthalten), Anmeldung &#038; Einchecken</p>
<p>Die Tagespauschale inkl. alkoholfreie Getränke und liebevoll zubereitetes Essen beträgt 59,00 EUR.</p>
<p>Vom 31.10. &#8211; 02.11.14 findet im selben Haus die Jahresfeier der &#8220;Humanen Wirtschaft&#8221; statt! Weitere Infos unter: www.silvio-gesell-tagungsstaette.de<br />
Das diesjährige Motto der Jahresfeier lautet: &#8220;In Fluss bringen&#8221;</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/tagesseminar-fliesendes-geld-verandert-die-welt/">Tagesseminar &#8220;Fließendes Geld verändert die Welt&#8221;</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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		<item>
		<title>5 vor 12 &#8211; Die Dramatik der exponentiellen Funktion</title>
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		<comments>http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/5-vor-12-die-dramatik-der-exponentiellen-funktion/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Jun 2014 07:17:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M+K</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fließendes Geld]]></category>
		<category><![CDATA[exponentiell]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Zinseszins]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ca. 4 Wochen hatte ich ein Gespräch mit einem echten Vollblut-Marxisten. Meine Kritik an der destruktiven Umlaufsicherung mit Zins und Inflation wurde sofort, ohne dass er mich nach meinen weiteren Ansichten fragte, als Antisemitismus bezeichnet. Von 0 auf 100 &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/5-vor-12-die-dramatik-der-exponentiellen-funktion/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/5-vor-12-die-dramatik-der-exponentiellen-funktion/">5 vor 12 &#8211; Die Dramatik der exponentiellen Funktion</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ca. 4 Wochen hatte ich ein Gespräch mit einem echten Vollblut-Marxisten. Meine Kritik an der destruktiven Umlaufsicherung mit Zins und Inflation wurde sofort, ohne dass er mich nach meinen weiteren Ansichten fragte, als Antisemitismus bezeichnet. Von 0 auf 100 war ich ein &#8220;Neurechter&#8221; und mein Gesprächspartner war gefangen in seinen ideologischen Ansichten weit ab von einer rationalen Betrachtung.</p>
<p>Der Zins ist aus Sicht der Geldanlegern etwas Positives. Geldvermögen wachsen automatisch weiter an. Wenn die jährlichen Zinserträge nicht entnommen und den vorhandenen Geldvermögen zugeschlagen und ebenfalls verzinst werden, wachsen die Geldvermögen beschleunigt. Sie wachsen exponentiell, d.h. sie wachsen von Jahr zu Jahr schneller.</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2014/06/Uhr5vor12.jpg" rel="lightbox[3251]"><img src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2014/06/Uhr5vor12-300x260.jpg" alt="Wann ist es 5 vor 12?" width="300" height="260" class="aligncenter size-medium wp-image-3288" /></a></p>
<p>Alle mathematischen Funktionen und damit auch die Exponentialfunktion sind mathematische Werkzeuge.</p>
<p>Ist ein Werkzeug wie z.B. ein Schraubenzieher, wenn ich ihn beim festschrauben einer Schraube rechtsherum drehe automatisch ein politisch nicht korrektes Werkzeug?</p>
<p>Wurden die Windräder in unserem Land, die sich alle rechtsherum drehen, eventuell von neurechten Ökofuzzis errichtet?</p>
<p>Eine mathematische Funktion kann weder rechts noch links sein.</p>
<p>Es ist eine der größten Schwächen der Menschheit, dass wir nicht exponentiell denken können. Es fällt nicht nur schwer, die Dramatik einer exponentiellen Entwicklung zu erkennen, es ist auch nicht leicht, diese Funktion verständlich zu erklären.</p>
<p>Einige Menschen sind mit dieser Funktion vertraut, wie z.B. Alexander Dibelius (Deutschland-Chef der Investmentbank Goldman Sachs): &#8220;Dass &#8230; exponentielle Entwicklungen auf Dauer nicht durchzuhalten sind, lehrt schon die Biologie: Eine Bakterienkultur kann für eine gewisse Zeit exponentiell wachsen, aber irgendwann reicht der Nährstoff nicht mehr und sie bricht plötzlich zusammen. Man tut sich jedoch schwer zu erkennen, wann solch eine Entwicklung endet, wenn man selbst mitten drin steckt.&#8221; </p>
<p>Auch Kurt Biedenkopf (CDU) hat die Probleme exponentieller Prozesse erkannt: &#8220;Wirtschaftswachstum hat mit der Zinseszinsrechnung gemeinsam, dass es nach einer exponentiellen Funktion verläuft. Die jährliche Zunahme des BIP beschleunigt sich bei gleichbleibendem Wachstum, die Sprünge werden immer größer. In einer endlichen Welt sind derartige Prozesse nur auf Zeit möglich.&#8221;</p>
<p>Was ist eine Exponentialfunktion?</p>
<p>Die Exponentialfunktion beschreibt die Größe einer stetig anwachsenden Menge. Wenn wir wissen wollen, in welchem Umfang die Menge angewachsen ist, benutzen wir die Exponentialfunktion.</p>
<p>Wenn eine Menge jährlich um 100 % anwächst, dann wissen wir, dass sich am Jahresende die Menge verdoppelt hat. </p>
<p>Wenn eine Menge jährlich um 5 % anwächst, dauert es logischer Weise länger als ein Jahr, bis sich die Menge verdoppelt hat.</p>
<p>Die Zeit für die Verdopplung nennt man die Verdopplungszeit und diese kann sehr einfach ermittelt werden. Man nimmt die Zahl 72 und teilt diese durch den Prozentsatz des Wachstums pro Zeiteinheit. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/72er-Regel" title="72er-Regel" target="_blank">(72er-Regel)</a></p>
<p>72 geteilt durch 5 ergibt eine Verdopplungszeit von rund 14 Jahren. Unsere jährlich um 5% anwachsende Menge würde sich ca. alle 14 Jahre verdoppeln.</p>
<p>Stellen wir uns nun einmal vor, wir hätten diese Bakterienkultur, von der Alexander Dibelius sprach, und die Anzahl der Bakterien würde sich mit jeder Minute verdoppelt.</p>
<p>Um 11.00 Uhr morgens nehmen wir eine winzige Bakterie und legen sie in eine leere Flasche. Eine Stunde später ist die Flasche voll.</p>
<p>Eine Minute vor 12.00 Uhr ist die Flasche halbvoll.</p>
<p>Stellen wir uns weiterhin vor, diese Bakterien besäßen menschliche Intelligenz. Wann fiele ihnen zum ersten Mal auf, dass es in der Flasche eng wird?</p>
<p>2 Minuten vor 12.00 Uhr:<br />
Die Flasche ist 1/4 voll. 75,00 % der Flasche sind leer.</p>
<p>3 Minuten vor 12.00 Uhr:<br />
Die Flasche ist 1/8 voll. 87,50 % der Flasche sind leer.</p>
<p>4 Minuten vor 12.00 Uhr:<br />
Die Flasche ist 1/16 voll. 93,75 % der Flasche sind leer.</p>
<p>5 Minuten vor 12.00 Uhr:<br />
Die Flasche ist 1/32 voll. 96,87 % der Flasche sind leer.</p>
<p>5 Minuten vor 12.00 Uhr ist die Flasche nur zu rund 3 % mit Bakterien gefüllt.</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2014/06/5vor12.jpg" rel="lightbox[3251]"><img src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2014/06/5vor12-300x212.jpg" alt="5 vor 12" width="300" height="212" class="aligncenter size-medium wp-image-3283" /></a></p>
<p>Nicht nur den Bakterien, auch uns Menschen fällt es schwer zu erkennen, wann es 5 vor 12 ist.</p>
<p>In einem Geldsystem mit “Fließendem Geld” lässt man derartige Probleme gar nicht erst entstehen. Mit einer konstruktiven Umlaufsicherung könnte man schon heute wirkungsvoll dem Problem der Vermögens- und Schuldenüberentwicklung entgegenwirken.</p>
<p>Quellen:<br />
Wikipedia <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/72er-Regel" title="Wikipedia 72-er Regel" target="_blank">72-er Regel</a></p>
<p>Süddeutsche.de 17. Mai 2010<br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/geld/goldman-sachs-chef-dibelius-wir-stecken-nicht-in-einer-weltweiten-depression-1.279754" title="Interview mit Goldman Sachs-Chef Alexander Dibelius " target="_blank">Wir stecken nicht in einer weltweiten Depression</a></p>
<p>Zeit Online 25. November 2004<br />
<a href="http://www.zeit.de/2004/49/Union/komplettansicht" title="Kurt Biedenkopf - Wachstum schafft noch keine Arbeit" target="_blank">Kurt Biedenkopf &#8220;Wachstum schafft noch keine Arbeit&#8221;</a></p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/5-vor-12-die-dramatik-der-exponentiellen-funktion/">5 vor 12 &#8211; Die Dramatik der exponentiellen Funktion</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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		<item>
		<title>Geld, Wachstum und Krieg</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Apr 2014 06:18:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M+K</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fließendes Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Geldsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Lust auf neues Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstalimentation]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Zinseszins]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Jedesmal, wenn wir das heutige Gleichgewicht durch vermehrte Investitionen sichern, verschärfen wir die Schwierigkeit der Sicherung des Gleichgewichtes von morgen. Das Bauen von Pyramiden und Kathedralen, Erdbeben, selbst Kriege, denn zwei Pyramiden, zwei Steinhaufen für Tote sind doppelt so gut &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/geld-wachstum-und-krieg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/geld-wachstum-und-krieg/">Geld, Wachstum und Krieg</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Jedesmal, wenn wir das heutige Gleichgewicht durch vermehrte Investitionen sichern, verschärfen wir die Schwierigkeit der Sicherung des Gleichgewichtes von morgen. Das Bauen von Pyramiden und Kathedralen, Erdbeben,  selbst Kriege, denn zwei Pyramiden, zwei Steinhaufen für Tote sind doppelt so gut wie einer, aber nicht zwei Eisenbahnen von London nach York.&#8221;</strong> John Maynard Keynes, Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes (The General Theory of Employment, Interest and Money &#8211; London 1936)</p>
<p>Der britische Ökonom, Politiker und Mathematiker John Maynard Keynes stellt in seinem Buch einen direkten Zusammenhang zwischen Geld, Wirtschaftswachstum und Krieg her.</p>
<p>Gibt es diesen Zusammenhang und welche Rolle spielt unser Geldsystem?</p>
<p>Auf Seite 18 der Bundesbankbroschüre &#8220;Geld und Geldpolitik&#8221;, Ausgabe 2010, lesen wir: &#8220;Heute wissen wir, dass nur die Knappheit des Geldes die Grundlage für seinen Wert sein kann. Deshalb muss eine mit Autorität ausgestattete Instanz für die Knappheit des Geldes sorgen. Zuständig dafür sind in modernen Volkswirtschaften die Zentralbanken.&#8221;</p>
<p>Das europäische Zentralbankensystem setzt sich also für die Knappheit des Geldes ein. Die Bundesbank meint hier wohlbemerkt nicht nur Geld, sondern auch andere Zahlungsmittel, wie z.B. die Sichtguthaben auf Girokonten.</p>
<p>Die Bundesbank begründet die Notwendigkeit der Knappheit mit der Gefahr der Inflation, also steigender Preise. Einen weiteren wesentlichen Punkt thematisiert die Bundesbank in ihrer Broschüre nicht. Bei einem Kapitalüberangebot würden die Zinsen gegen Null sinken. Die Vermögensinhaber erhielten keine Verzinsung und würden ihr Kapital dem Markt entziehen. Die Folge wäre eine deflationäre Depression, das Schreckgespenst eines jeden Zentralbankers.</p>
<p>Vermögensinhaber sind stets bemüht, ihre Vermögen arbeiten zu lassen. Da Guthaben selbst nicht arbeiten können, suchen die Vermögensinhaber über die vermittelnden Banken Kreditnehmer, die dann tatsächlich arbeiten. Ein Kreditnehmer muss immer mehr zurückzahlen, als er erhalten hat. Ist der Kreditnehmer zugleich Unternehmer, wird er immer bestrebt sein, eine Mehrleistung zu erbringen und diese auf dem Markt abzusetzen. Tut er dies nicht, gefährdet er sein Unternehmen.</p>
<p>Einen Teil der vom Unternehmer gezahlten Darlehenszinsen erhält nun der Vermögensinhaber, also der Gläubiger, leistungslos als Guthabenzinsen von der Bank ausgezahlt. Will dieser nun auf die vereinnahmten Guthabenzinsen wieder Zinsen generieren, müssen diese Beträge ebenfalls über neue Darlehen ausgereicht werden, es greift der Zinseszinseffekt.</p>
<p>So einfach entsteht der Wachstumszwang.</p>
<p>Die Produktivität hat sich in den zurückliegenden Jahrzehnten, angetrieben durch Zins und Zinseszins, um ein Vielfaches erhöht. Seit Jahren wird diese Mehrleistung von den privaten Haushalten, von Unternehmen, von Institutionen und vom Staat in einem hohen Maße kreditfinanziert nachgefragt.</p>
<p>Mit diesem Wachstum kam es nicht nur zu einer dramatischen Entwicklung der Verschuldung, auch die Vermögensberge wuchsen ins unermessliche.</p>
<p>Jede Möglichkeit, diese überentwickelten Vermögen zu binden, wird genutzt &#8211; auch die Bindung des Kapitals in der Rüstungsindustrie. Würde das derzeitig dort gebundene Kapital auf den Markt strömen &#8211; wer sollte, wer kann es nachfragen? Ein Überangebot an Kapital würde, wie bereits oben beschrieben, die Gefahr einer deflationären Depression heraufbeschwören.</p>
<p>Die Duldung und Förderung des Rüstungswahnsinns und damit die Bindung des Kapitals dient der Erhaltung unseres derzeitigen Finanzsystems.</p>
<p>Nur durch Ausnahmezustände wie Depression, Hyperinflation, Währungsreform oder Krieg können die Schulden- und Vermögensberge heute noch abgebaut werden.</p>
<p>Der Krieg ist die letzte Instanz. Das letzte Mittel, wenn das Kapital nicht mehr gebunden werden kann, ist seine Zerstörung mit Waffengewalt.</p>
<p>Die Menschheit kann sich heute mehrere tausend Male auslöschen. Nicht nur sich selbst, sondern alles Leben auf unserem Planeten.</p>
<p>Die Pyramiden und Kathedralen der heutigen Zeit sind Großbaustellen wie die Hamburger Philharmonie oder der Berliner Flughafen. Rüstungsindustrie, Hamburger Philharmonie und Berliner Flughafen haben eine gemeinsame Aufgabe: sie binden Kapital und sorgen so für die angestrebte Knappheit.</p>
<p>Unser Geldsystem und der menschenverachtende Krieg sind untrennbar miteinander verbunden.</p>
<p>So gesehen sind Hamburger Philharmonie und Berliner Flughafen sogar friedenserhaltende Maßnahmen.</p>
<p>Ist der Mensch tatsächlich das intelligenteste Lebewesen auf unserem Planeten?</p>
<p>Ist unser wirtschaftspolitisches System alternativlos, wenn die Erhaltung und Mehrung des Kapitals das alleinige Ziel unserer politischen Ordnung ist?</p>
<p>1934 veröffentlichte der amerikanische Journalist und Pulitzer- Preisträger Hubert Renfro Knickerbocker sein Buch &#8220;WILL WAR COME IN EUROPE?&#8221; &#8211; &#8220;Kommt Krieg in Europa?&#8221;. Das Buch endet mit den Worten &#8220;Rüstungen aber haben der Welt noch niemals Sicherheit vor dem Krieg gewährt.&#8221;. Wie recht er hat.</p>
<p>Krieg und Frieden waren und sind keine Frage von Gut und Böse. Es geht nicht um NATO oder Putin bzw. Putin oder NATO.</p>
<p>Krieg und Frieden ist im Wesentlichen eine Frage des Geldsystems und sie geht uns alle an.</p>
<p>Die Lösungen für ein menschengerechtes Finanzsystem sind längst bekannt, z.B. Geldsysteme mit <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/" title="Fließendes Geld" target="_blank">Fließendem Geld</a>.</p>
<div id="attachment_3054" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2014/04/Frieden.jpg" rel="lightbox[3051]"><img src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2014/04/Frieden-300x300.jpg" alt="Friedenstaube" width="300" height="300" class="size-medium wp-image-3054" /></a><p class="wp-caption-text">dove of peace © just83in &#8211; Fotolia.com</p></div>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2014/04/Geld-Wachstum-Krieg-16.4.14.pdf" title="Geld, Wachstum und Krieg" target="_blank">Text als PDF-Dokument</a></p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/geld-wachstum-und-krieg/">Geld, Wachstum und Krieg</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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		<title>Das Geldsystem &#8211; Eine geschlossene Erklärung 2.0</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Mar 2014 19:32:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In dieser überarbeiteten Variante meiner vormaligen Darstellung habe ich insbesondere gegenläufige Theorien eingebaut (und entkräftet) sowie umfassende Quellenangaben gemacht. &#160; „Taler, Taler, du sollst wandern, von der einen Hand zur andern!“ oder „Der Rubel muss rollen!“ sind Sprichwörter, die vielleicht &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/das-geldsystem-eine-geschlossene-erklarung-2-0/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/das-geldsystem-eine-geschlossene-erklarung-2-0/">Das Geldsystem &#8211; Eine geschlossene Erklärung 2.0</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>In dieser überarbeiteten Variante meiner vormaligen Darstellung habe ich insbesondere gegenläufige Theorien eingebaut (und entkräftet) sowie umfassende Quellenangaben gemacht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Taler, Taler, du sollst wandern, von der einen Hand zur andern!“ oder „Der Rubel muss rollen!“ sind Sprichwörter, die vielleicht der eine oder die andere von euch schon mal gehört hat. Wie so oft sind diese Volksweisheiten wortwörtlich zu nehmen. Natürlich kann ein Taler nicht wandern, aber der Rubel kann doch zumindest rollen. Was ist die Botschaft hinter diesen Metaphern?</p>
<p>Geld muss in erster Linie zirkulieren, genau das ist sein eigentlicher Zweck. Alle anderen Funktionen müssen dieser primären untergeordnet werden. ((attacmarburg.de, Jens Böhling, <a href="http://www.attacmarburg.de/privatisierung/privatisierungswahn/_387.html">Geld Wachstum und Umverteilung des Reichtums</a>, 18.03.2014)) Warum das so ist?</p>
<p>Geld ist das universellste Tauschmittel einer Wirtschaft und damit dessen Schmiermittel. Sozusagen der „Möglichmacher“ von moderner Ökonomie und modern heißt in diesem Falle alles Wirtschaften, was über die Größe einer Dorfgemeinschaft hinausgeht.<br />
Ohne Geld keine komplexe Arbeitsteilung.</p>
<p>Soll heißen: Alles was über eine solidarische Gemeinschaftsversorgung hinausgeht benötigt ein allgemein anerkanntes Tauschmittel: Geld. Darüber hinaus stand gemäß aktueller anthropologischer Forschung ((vgl. David Graeber: <em>Schulden: Die ersten 5000 Jahre</em>, Klett-Cotta, 2012)) nicht die Tauschwirtschaft wie sie in jedem Wirtschaftslehrbuch vorgestellt wird, vor der differenzierten Arbeitsteilung. Diese ist vielmehr ein Idealtypus, der real nie vorkam.</p>
<p>Zurück zum roten Faden:<br />
Geld ist <strong>einer der wichtigsten Mechanismen</strong> der bisherigen Menschheitsgeschichte und hat unheimlich komplexe Auswirkungen. Dennoch nehmen wir es bisher weitestgehend in Kauf mit einem zutiefst instabilen und schlichtweg nicht funktionalen Geldsystem zu arbeiten.</p>
<p>Wie komme ich zu dieser Aussage?<br />
Beginnen wir mit einer Definition der Bundesbank:</p>
<p>„Geld ist das gesetzliche Zahlungsmittel innerhalb eines Währungsraumes, das von der Zentralbank ausgegeben wird.“ ((vgl. bundesbank.de, <a href="http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Veroeffentlichungen/Buch_Broschuere_Flyer/geld_und_geldpolitik_schuelerbuch.pdf?__blob=publicationFile">Geld und Geldpolitik</a>, S.22, 18.03.2014))</p>
<p>Nun ist alles klar.<br />
<em>Natürlich nicht!</em><br />
Aber eigentlich ist es nicht so schwer.<br />
Betrachten wir diesen Satz im Einzelnen.</p>
<p>Geld ist ein „gesetzliches Zahlungsmittel“ unterliegt also bestimmten Gesetzen und wird zur Bezahlung verwendet. Es besitzt einen besonderen Status, da ein Staat für dessen klar definierte und geregelte Eigenschaften garantiert. Innerhalb eines Währungsraumes meint dann, dass dieses Geld offiziell nur in einem begrenzten Umfeld, dem jeweiligen Währungsgebiet, eingesetzt werden kann. Dies ist unter anderem der Fall, da nur hier der „gesetzliche Annahmezwang“ zur Akzeptanz von Geld als Zahlungsmittel verpflichtet. Der letzte Teil des Satzes ist zur genauen Abgrenzung entscheidend: Einzig und allein die Zentralbank, auch Notenbank genannt, kann dieses Geld in Umlauf bringen.<br />
Dieser Punkt führt oftmals zu erheblicher Uneinigkeit. ((derstandard.at, Lukas Sustala, <a href="http://derstandard.at/1358304001125/Die-Schoepfung-und-Erschoepfung-des-Geldes">Die Schöpfung und Erschöpfung des Geldes</a>, 18.01.2013)) ((faz.net, Christian Siedenbiedel, <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftswissen/geldschoepfung-wie-kommt-geld-in-die-welt-11637825.html">Geldschöpfung: Wie kommt Geld in die Welt</a>, 5.02.2012)) ((vollgeld-initiative.ch, Bernd Senf, <a href="http://www.vollgeld-initiative.ch/fa/img/Texte_Dokumente/Bernd_Senf_-_Bankgeheimnis_Geldschoepfung_4.pdf">Bankgeheimnis Geldschöpfung</a>, April 2009))<br />
Ich werde im Folgenden noch auf die Begründung meiner Sichtweise eingehen.</p>
<p>Aus der obigen Definition lässt sich klar ableiten, was Geld überhaupt ist und was nicht.</p>
<p>Alles Bargeld sowie die Guthaben der Geschäftsbanken bei der Zentralbank sind gesetzliches Zahlungsmittel. Punkt. Nicht mehr. ((vgl. bundesbank.de, <a href="http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Veroeffentlichungen/Buch_Broschuere_Flyer/geld_und_geldpolitik_schuelerbuch.pdf?__blob=publicationFile">Geld und Geldpolitik</a>, S.69f., 18.03.2014)) ((helmut-creutz.de, <a href="http://www.helmut-creutz.de/pdf/grafiken/a/creutz_009.pdf">Zentralbankgeld &#8211; Geldeinlagen &#8211; Geldvermögen</a>, 18.03.2014))<br />
(Genauer könnte man Geld übrigens noch als Zentralbankgeld bezeichnen und damit den gängigen Verwirrungen entgegensteuern. Den Begriff &#8220;Zentralbankgeld&#8221; verwendet auch die Bundesbank, nur eben nebenher gleich noch drei alternative Bezeichnungen!)</p>
<p>Jetzt mag sich der eine oder die andere denken: „Wozu diese komplizierte Abgrenzung?“<br />
Einzig und allein dieses Bargeld kann zur ursächlichen Entstehung der Geldguthaben auf den Konten führen. Diese Geldguthaben werden heutzutage zur unbaren Zahlungsabwicklung verwendet. Sie sind aber kein <strong>gesetzliches</strong> Zahlungsmittel.</p>
<p>Diese Unterscheidung ist sehr wichtig, da es an dieser Stelle sehr oft zu Uneinigkeit zwischen den Kritikern des Geldsystems (wie oben angedeutet) kommt. Bargeld kann unendlich oft für verschiedene Zahlungsvorgänge verwendet werden. ((helmut-creutz.de, <a href="http://www.helmut-creutz.de/pdf/grafiken/f/creutz_162.pdf">Der Geldkreislauf und seine Möglichkeiten</a>, 18.03.2014)) Geldguthaben genau nur einmal. Geldguthaben stellen lediglich einen Anspruch auf Geld und Geldschulden eine Verpflichtung zur Rückzahlung von Geld dar. Wird der Anspruch eingelöst oder die Verpflichtung erfüllt, dann verschwindet das entsprechende Guthaben oder die Schuld bei der betreffenden Person. Die Geschäftsbank dient an dieser Stelle als Mittler. Das ist ihre Dienstleistung.</p>
<p>Schnell wird klar, dass die Geschäftsbank im ungefähr gleichen Maß wie sie Geld zur Aufbewahrung von Sparern entgegen nimmt, dieses über Kredite an Schuldner zurück in den Wirtschaftskreislauf bringen muss. Das ist ihr Geschäftsmodell.</p>
<p>Exkurs zur Kritik:<br />
Auch an dieser Stelle gibt es gegenläufige Theorien, etwa von der „kreditären Geldschöpfung“ (s. oben), welche sowohl empirisch ((helmut-creutz.de, <a href="http://www.helmut-creutz.de/pdf/grafiken/a/creutz_130.pdf">Bankeinlagen und Bankkredite</a>, 18.03.2014)) als auch theoretisch ((humane-wirtschaft.de, <a href="http://www.humane-wirtschaft.de/dauerbrenner-geldschoepfung-helmut-creutz/">Dauerbrenner Geldschöpfung</a>, 18.03.2014)) falsifiziert werden kann.</p>
<p>Der Schuldner muss dann immer entweder seine Ausgaben reduzieren oder seine Einnahmen  erhöhen, damit er den Kredit zurückzahlen kann.<br />
Wir hatten eingangs festgestellt, dass die primäre Aufgabe des Geldes die Zirkulation, das „wandern, von der einen Hand zur andern“ ist.</p>
<p>Geld muss also im Gleichgewicht zu den Waren und Dienstleistungen eines Wirtschaftssystems vorhanden sein. Wird es übermäßig stark hinzu gegeben, dann steigen die Preise und man spricht von Geldentwertung. Der Fachbegriff lautet Inflation.<br />
Wird dem Kreislauf hingegen Geld entzogen, sinken die Preise, da die Unternehmen ihre Produkte loswerden wollen, aber schlichtweg nicht alles gekauft werden kann. Der Wert des Geldes steigt. Man spricht von Deflation.</p>
<p>Dieses letztgenannte Szenario tritt jedoch immer dann auf, wenn jemand sein Geld unter das Kopfkissen bzw. ins Sparschwein steckt oder im Garten vergräbt. Diesen Vorgang nennt man Geldhortung. Historische Beispiele dafür sind unter anderem die riesigen Goldschätze in entsprechenden Truhen, die immer wieder in der Geschichte angelegt wurden („Verschatzung“).</p>
<p>Heutzutage werden zwei „Lockmittel“ angewandt, um das Geld wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückzubringen. Zum einen ist das die eben erläuterte Inflation. Wenn das Geld tendenziell an Wert verliert, dann bin ich natürlich bemüht es schnell auszugeben. Doch es gibt auch einen anderen Weg: Ich bringe mein Geld zur Bank und erhalte dafür im derzeitigen Geldsystem Zinsen. ((helmut-creutz.de, <a href="http://www.helmut-creutz.de/pdf/grafiken/a/creutz_016.pdf">Kredit- und Zinskreislauf</a>, 18.03.2014)) ((spiegel.de, <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/sparen-in-der-krise-wie-anleger-trotz-inflation-rendite-machen-a-804731.html"> Sparen in der Krise: Wie Anleger trotz Inflation Rendite machen</a>, 28.12.2011))</p>
<p>Trotz all dieser Bemühungen stellt die Geldhortung auch heute noch ein gewaltiges Problem dar, sodass laut Bundesbankberichten nur noch circa 10% des Geldes in Deutschland ihrem eigentlichen Zweck nachkommen: dem Austausch von Waren und Dienstleistungen. ((fu-berlin.de, <a href="http://userpage.fu-berlin.de/roehrigw/creutz/geldsyndrom/kap9.htm">Das Problem der Geldhortung</a>, 18.03.2014)) Der Rest verschwindet unter anderem zur Wertaufbewahrung im Ausland, also dort, wo die jeweilige Währung nicht gesetzliches Zahlungsmittel ist oder illegale Geschäfte (z.B. Drogenhandel) werden damit getätigt. ((helmut-creutz.de, <a href="http://www.helmut-creutz.de/pdf/artikel/creutz_geldhortung.pdf">Wer hortet denn heute noch Geld?</a>, 18.03.2014))</p>
<p>Soweit zur Vorrede, bzw. Grundlegung des Themas. Das hat zwar bereits einiges an Anstrengung gekostet, ist aber absolut notwendig, um sich auf einem soliden Fundament dem Geldthema zu nähern.<br />
Du kennst jetzt die Ursachen warum es Geld gibt, wie es entsteht und warum es zirkulieren muss. Außerdem habe ich den Ist-Zustand der unzureichenden Geldzirkulation beschrieben.</p>
<p>Die Inflation wurde bereits ausreichend erklärt und ihr problematischer Charakter sollte deutlich geworden sein. Sie ist keine gute Lösung um das Geld in Umlauf zu halten, da sie es zugleich schleichend, aber stetig entwertet. Wenden wir uns nun dem Kern meiner Darstellung zu: dem Zins.<br />
Der Wirtschaftswissenschaftler John Maynard Keynes beschrieb den Zins unter anderem als „Belohnung für die Nichthortung von Geld“. ((vgl. John Maynard Keynes, <em>Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes</em>, Verlag Duncker &amp; Humblot, 2006)) Das entspricht meiner vorhin genannten Funktion des Zinses als „Lockmittel“. Warum ergeben sich aus dem Zins dramatische Konsequenzen?</p>
<p>Sobald man Geld bei einer Bank anlegt und darauf Zinsen erhält, müssen andere Menschen für dieses leistungslose Einkommen arbeiten. Dieser Umstand verschlimmert sich umso mehr, wenn wir unser Geldvermögen nicht mehr sukzessive (Schritt für Schritt) vom Konto abheben und ausgeben, sondern bei der Bank lassen und damit der Zinseszinseffekt einsetzt. Es kommt zu einem sich selbst beschleunigendem Wachstum, einer <strong>Selbstvermehrung</strong>.</p>
<p>Diese findet in der Natur einen passenden Vergleich: die Vermehrung von <strong>Krebs</strong>zellen.</p>
<p>Dieses sogenannte „exponentielle Wachstum der Geldvermögen“ führt automatisch dazu, dass auch die Verschuldung im gleichen Maß ansteigen muss, da jedem Anrecht auf Geld ein entsprechendes Versprechen zur Rückzahlung von Geld gegenüber stehen muss. Dieser Umstand ist der ureigentliche Grund warum es zwangsläufig zum Anstieg der Schulden, z.B. unseres Landes, kommen muss. Die Konsequenzen erleben wir jeden Tag und sie nehmen immer stärker beschleunigt mit jedem weiteren Tag zu. Das System wächst wie Krebs, bis es sich schließlich selbst zerstört.</p>
<p>Wenden wir uns nun den konkreten Auswirkungen zu, die unser derzeitiges Geldsystem auf unser aller Leben hat:<br />
Stell dir bitte folgende Situation vor:<br />
Du möchtest eine Bäckerei eröffnen, um Brötchen zu backen.<br />
Was musst du dabei alles bedenken?<br />
Gehen wir davon aus, du besitzt bereits ein Gebäude. Ein Backofen muss hingegen erst noch angeschafft werden. Leider hast du dafür nicht ausreichend Geld zur Hand und musst bei der örtlichen Geschäftsbank einen Kredit aufnehmen.<br />
Weitere Kostenpunkte sind natürlich Materialkosten, z.B. für Mehl, Wasser und Energie, sowie Personalkosten.<br />
Wie zahlst du nun den Kredit zurück?<br />
Es gibt genau nur einen Weg.<br />
Du musst die Kosten in den Brötchenpreis einrechnen.</p>
<p>Dieses Beispiel zeigt exemplarisch, dass sich letztlich in allen Waren und Dienstleistungen ein bestimmter Zinsanteil befindet, da im Verlauf der Herstellung immer wieder Kredite aufgenommen werden mussten, um trotz fehlendem Eigenkapital eine Produktion zu ermöglichen.</p>
<p>Das Gleiche gilt für die Steuern, die der Staat erhebt, da auch er Schulden zurückzahlen muss.</p>
<p>Berechnet man den durchschnittlichen Zinsanteil aller Waren und Dienstleistungen, inklusive Steuern, so beträgt dieser je nach Berechnung 30-40%. ((fu-berlin.de, Ralf Becker, <a href="http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/becker/nebg.pdf">Nachhaltigkeit braucht Geldmarktreform</a>, S.3, 14.06.2003)) ((kennedy-bibliothek.info, Margrit Kennedy, <a href="http://kennedy-bibliothek.info/data/bibo/media/GeldbuchDeutsch2006.pdf">Nachhaltigkeit braucht Geldmarktreform</a>, S.30ff., 18.03.2014)) ((Helmut Creutz, <em>Das Geldsyndrom 2012: Wege zu einer krisenfreieren Wirtschaftsordnung</em>, Hochschulverlag, 2012, S.283))</p>
<p>Man könnte nun erwidern, dass dieser Zinsanteil doch eine faire Sache ist, da ihn jeder, gemessen an seinen Ausgaben, zahlen muss. Das ist natürlich richtig, nur haben wir bisher ja lediglich die Zinszahlerseite betrachtet. Irgendjemand muss diese Zinsen selbstverständlich auch erhalten.</p>
<p>In dieser Hinsicht ist die Vermögensverteilung in Deutschland sehr interessant. Gemeint ist also all jenes angelegte Geldvermögen bei Banken, auf das es Zinsen gibt. Natürlich ist das Beispiel der Bank stark vereinfacht, da mittlerweile die meisten Anlagen über Versicherungsfonds, Sachwerte, wie z.B. Aktien und Böden, oder über Spekulation an der Börse erfolgen.</p>
<p><a href="http://www.helmut-creutz.de/pdf/grafiken/e/creutz_059.pdf"><img alt="Zinssalden nach Haushaltsgruppen" src="http://deinepolitik.de/wp-content/uploads/2014/03/creutz_059_ohneEinkommen.jpg" width="600" height="627" /></a></p>
<p>Aus dieser Vermögensverteilung ergibt sich ein bestimmtes Zinseinkommen, dem selbstverständlich die 30-40% Zinsausgaben gemessen am Konsum gegenüberstehen.<br />
Wenn man diese beiden Größen gegenüberstellt ergibt sich, dass circa die Hälfte der deutschen Haushalte auf Zinseinkommen verzichten müssen, da sie (nahezu) vermögensfrei oder sogar verschuldet sind.</p>
<p>Bei weiteren 30% reicht das Zinseinkommen nicht aus, um den Zinsanteil in den Ausgaben zu decken. Die 9. Haushaltsgruppe kann in etwa beide Größen ausgleichen.<br />
In der 10. und letzten Haushaltsgruppe geschieht etwas Unerwartetes. Hier übersteigen die Zinseinnahmen die Zinsausgaben um ein Vielfaches.<br />
Dabei sind die Superreichen („das oberste eine Prozent“; wenn man ins Detail geht, sogar nur die obersten 0,1%) ((vgl. Hans-Jürgen Krysmanski, <em>0,1 % Das Imperium der Milliardäre</em>, Westend, 2012)) noch nicht einmal erfasst, da sie ihren Reichtum lieber nicht den Behörden mitteilen wollen.</p>
<p>Was zeigt uns diese Statistik((helmut-creutz.de, <a href="http://www.helmut-creutz.de/pdf/grafiken/f/creutz_59.pdf">Ausgaben, Zinslasten und Zinserträge</a>, 24.03.2014))?<br />
Wir haben einen Gewinner!<br />
Genau genommen nicht nur einen, sondern immerhin (noch) circa 10% der deutschen Haushalte.<br />
Wo es einen Gewinner gibt, da gibt es auch immer Verlierer.<br />
Das sind leider die restlichen circa 90% der Bevölkerung.<br />
Interessant ist ebenfalls die Aufteilung innerhalb der Gewinnergruppe. Auch dort gibt es nochmal gewaltige Unterscheide zwischen dem reichsten und dem (vermeintlich) „ärmsten“ Zehntel.<br />
Das reichste Hundertstel der Haushalte in Deutschland besitzt über ein Drittel des Gesamtvermögens. ((umfairteilen.de, <a href="http://umfairteilen.de/index.php?id=18&amp;type=98">Wer soll das zahlen? Ich von meinem Sparbuch?</a>, 18.03.2014)) ((diw.de, <a href="http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.378113.de">A Wealth Tax on the Rich to Bring down Public Debt?: Revenue and Distributional Effects of a Capital Levy </a>, 18.03.2014))</p>
<p>Was für Schlüsse lassen sich ziehen?<br />
Das „Lockmittel“ Zins hat einige &#8220;unschöne&#8221; Nebeneffekte:</p>
<ul>
<li>es verteilt den Wohlstand eines Landes von „vergeblich arbeitend“ nach „vermögend“,</li>
<li>es zwingt die Wirtschaft zu unendlichem Wachstum, um die immer größer werdenden Schuldenberge zurückzahlen zu können, wobei dies angesichts einer begrenzten (da endlichen) Welt nicht möglich, nicht wünschenswert und erst recht nicht auf exponentiellem Niveau dauerhaft zu realisieren ist,</li>
<li>es führt angesichts dieses Wachstumszwangs zu unglaublichen und unumkehrbaren Umweltzerstörungen,</li>
<li>und nicht zuletzt führt es uns durch seinen Umverteilungscharakter direkt auf soziale Krisen zu. Dies kann sich z.B. in Kriegen, gewaltsamen Aufständen, Hungersnöten oder Generationskonflikten äußern.</li>
</ul>
<p>Letztlich zerstört sich dieses System rein mathematisch bedingt selbst, da exponentielle und selbst noch lineare Funktionen ((wachstumsstudien.de, Kay Bourcarde und Torben Anschau, <a href="http://wachstumsstudien.de/Inhalt/Zeitschrift/Heft4/Unvereinbarkeit_Zinssystem_lineares_Wirtschaftswachstum.pdf">Zur Unvereinbarkeit<br />
des Zinssystems mit linearem Wirtschaftswachstum</a>, 18.03.2014)) ins Unendliche führen &#8211; auf einer endlichen Erde ein Ding der <strong>Unmöglichkeit</strong>.<br />
Am Ende stehen dann eine Währungsreform ((wikipedia.org, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Argentinien-Krise">Argentinien-Krise</a>, 18.03.2014)), ein Schuldenschnitt ((faz.net, <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/griechenland-der-schuldenschnitt-11659846.html">Der Schuldenschnitt</a>, 18.03.2014)) oder eine Hyperinflation ((planet-wissen.de, <a href="http://www.planet-wissen.de/politik_geschichte/deutsche_politik/weimarer_republik/hyperinflation.jsp">Die Hyperinflation von 1923</a>, 18.03.2014)), wie schon etliche Male erlebt, an. Vorher sträubt sich jedoch der betroffene Währungsraum mit allen Mitteln: Man ruft mit trauriger aber entschlossener Miene zum humanitären Einsatz auf. ((sueddeutsche.de, <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/luegen-im-irakkrieg-die-langen-nasen-von-powell-amp-co-1.264076">Lügen im Irakkrieg</a>, 18.03.2014)) ((zdf.de, <a href="http://www.zdf.de/Dokumentation/Es-begann-mit-einer-L%C3%BCge-27016478.html">Es begann mit einer Lüge</a>, 18.03.2014)) Die aktuelle Forschung beweist eindrücklich, dass es sich um Ressourcenkriege ((vgl. Daniele Ganser, <em>Europa im Erdölrausch</em>, Orell Füssli, 2012)) zur verzweifelten Erhaltung eines gescheiterten Geldsystems ((helmut-creutz.de, <a href="http://www.helmut-creutz.de/pdf/grafiken/f/creutz_088.pdf">Warum kommen wir unter die Räder?</a>, 18.03.2014))handelt.</p>
<p>Welcher Mensch mit gesunder geistiger Verfassung kann das schon wollen, egal zu welcher Zinseinkommenskategorie er gehört? Es gibt nur eine Erde und wenn diese unser (Über-)Leben nicht mehr ermöglicht, dann nutzt auch das größte Vermögen nichts mehr.</p>
<p>Deshalb sollten wir uns gemeinsam eine konstruktive Lösung überlegen, wie Geld ohne Zins und Inflation in der Wirtschaft fließt, statt gehortet zu werden.</p>
<p>Eine <strong>funktionierende Alternative</strong> ist fast schon trivial und zugleich Jahrhunderte alt.</p>
<p>Würde die Zentralbank eine geringe Nutzungsgebühr auf das Bargeld erheben, dann wären alle Menschen bemüht ihr Geld entweder auszugeben oder zur Bank zu schaffen. Das Geld würde innerhalb der Wirtschaft wieder ungehemmt fließen, weswegen man dieses Konzept „Fließendes Geld“ nennt. ((neuesgeld-torgau.de, Klaus Reddmann und Michael Grunow, <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/">Fließendes Geld</a>, 18.03.2014)) ((wissensmanufaktur.net, Wolfgang Berger, <a href="http://www.wissensmanufaktur.net/fliessendes-geld">Durch fließendes Geld raus aus der Zinsknechtschaft</a>, 18.03.2014))</p>
<p>Was würde mit den Zinsen geschehen?<br />
Es würde sie zunächst einmal immer noch geben, nur würden sie drastisch absinken.<br />
Es ist gerechtfertigt, dass eine Geschäftsbank einen geringen Zinssatz von circa 3% vom Kreditnehmer verlangt. Erstens wird sie dadurch für ihre Dienstleistung entlohnt, kann ihre Mitarbeiter bezahlen sowie Rücklagen für den Ausfall von Krediten anlegen („Risikoprämie“) und zweitens besteht für den Kreditnehmer ein Anreiz, seinen Kredit zurückzuzahlen.</p>
<p>Ein leistungsloses Einkommen aus der Arbeit anderer hingegen ist nicht gerechtfertigt.</p>
<p>Deshalb würden die Zinsen auf Guthaben durch die sogenannte „Umlaufgebühr,“ die Gebühr auf das Bargeld, in den negativen Bereich absinken. Je längerfristiger man sein Geld jedoch bei der Bank anlegt umso geringer würde diese Gebühr ausfallen, bis sie schließlich bei langfristiger Anlage um 0% schwankt, je nach Marktlage. Dadurch wäre sparen, z.B. für die Rente oder eine größere Investition, wie bisher möglich, nur nicht mehr zu Lasten von anderen.</p>
<p>Diese Lösung ist so unheimlich clever und praktikabel, dass wir sie ganz einfach austesten sollten. Das kann am besten national, aber auch über Regionalgeldinitiativen funktionieren. ((chiemgauer.info, <a href="http://www.chiemgauer.info/">Chiemgauer</a>, 18.03.2014)) ((elbtaler.de, <a href="http://www.elbtaler.de/">Elbtaler</a>, 18.03.2014))</p>
<p>Hoffentlich konnte ich die Grundlagen, Probleme und Zukunft unseres Geldsystems ansprechend, umfassend und korrekt erklären. ((tauschnetz.de, <a href="http://www.tauschnetz.ch/Bibliothek/geldohnezinsen.pdf">Geld ohne Zinsen und Inflation Zusammenfassung</a>, 18.03.2014)) ((neuesgeld.net, <a href="http://neuesgeld.net/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=119&amp;Itemid=356&amp;lang=de">Das Geld soll dem Menschen dienen &#8211; nicht der Mensch dem Geld!</a>, 18.03.2014))</p>
<p>Zur vertiefenden Recherche:<br />
Das Geldsyndrom 2012: Wege zu einer krisenfreieren Wirtschaftsordnung<br />
Geld ohne Zinsen und Inflation<br />
Schulden: Die ersten 5000 Jahre<br />
Humane Wirtschaft (Zeitschrift)<br />
neuesgeld-torgau.de<br />
neuesgeld.net<br />
helmut-creutz.de</p>
<p>Viel Spaß und gutes Gelingen beim Weitererzählen sowie Umsetzen!</p>
<p>Aktivist ist, wer aktiv ist!</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/fliesendes-geld/das-geldsystem-eine-geschlossene-erklarung-2-0/">Das Geldsystem &#8211; Eine geschlossene Erklärung 2.0</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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		<title>Die Kluft zwischen arm und reich</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Mar 2014 11:31:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M+K</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fließendes Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Geldsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstalimentation]]></category>
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		<category><![CDATA[Sozio-oekonomischen Panel]]></category>
		<category><![CDATA[Vermögensverteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Zinseszins]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut einer aktuellen DIW-Analyse von Markus M. Grabka und Christian Westermeier auf der Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) sind die Vermögen in keinem Euro-Land so ungleich verteilt wie in Deutschland. Nicht nur zwischen arm und reich, auch zwischen Ost und &#8230; <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/die-kluft-zwischen-arm-und-reich/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/die-kluft-zwischen-arm-und-reich/">Die Kluft zwischen arm und reich</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Laut einer aktuellen DIW-Analyse von Markus M. Grabka und Christian Westermeier auf der Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) sind die Vermögen in keinem Euro-Land so ungleich verteilt wie in Deutschland. Nicht nur zwischen arm und reich, auch zwischen Ost und West klafft die Schere weit auseinander.</p>
<p>Die Studie vermittelt den Eindruck, dass es in den letzten Jahren keinen signifikanten Veränderungen gab, weder bei den individuellen Nettovermögen in Deutschland, noch beim Gini-Koeffizient, der die Vermögensverteilung in einem Land misst. Grabka und Westermeier betrachten in ausgewählten Perzentilen die Nettovermögen von Bundesbürgern ab dem 17. Lebensjahr. Ein Perzentil, also ein 1%-Segment, gibt das geschätzte Nettovermögen von rund 700.000 Bundesbürgern wieder.</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2014/03/DIW9-2014-Vermoegensverteilung-600x928.jpg" rel="lightbox[2933]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2937" alt="DIW Wochenbericht 9-2014 Vermögensverteilung" src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2014/03/DIW9-2014-Vermoegensverteilung-600x928-300x193.jpg" width="300" height="193" /></a></p>
<p>&#8220;Bei der Interpretation dieser Ergebnisse muss beachtet werden, dass eine bevölkerungsrepräsentative Stichprobe (Anm.: Erfassung von Vermögen durch Befragung) wie das SOEP den Bereich sehr hoher Vermögen tendenziell untererfasst und damit das Ausmaß an Vermögensungleichheit unterschätzt. Es kann vermutet werden, dass es in den vergangenen zehn Jahren zu einem Anstieg der Vermögensungleichheit gekommen ist, da nach der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung die Einkommen aus Unternehmertätigkeit und Vermögen im Vergleich zu den Arbeitnehmerentgelten überdurchschnittlich gestiegen sind.&#8221;</p>
<p>Ein Vergleich mit der <a title="PHF-Studie Deutsche Bundesbank" href="http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Presse/Publikationen/2013_03_21_phf_praesentation.pdf?__blob=publicationFile" target="_blank">PHF-Studie der Bundesbank</a> zeigt, dass die Pro-Kopf-Nettovermögen in der aktuellen DIW-Analyse unterschätzt werden.</p>
<p>Eine zentrale Funktion von Vermögen ist die Stabilisierung des Konsums bei Einkommensausfällen, z.B. durch Krankheit, Arbeitslosigkeit und im Rentenalter. Das Vermögen ausschließlich durch körperliche und geistige Arbeit entstehen, ist ein weit verbreiteter Mythos.</p>
<p>Wie sieht es in der Realität aus? Die Vermögen wachsen zu größten Teil nicht durch Fleiß und Sparsamkeit, sondern leistungslos durch Zins und Zinseszins. Die Bundesbank spricht in mehreren Monatsberichten über die &#8220;Selbstalimentation der Geldvermögensbildung&#8221;. 1993 schätzte die Bundesbank diese zinsbedingte Zunahme der Geldvermögen auf 80% der Neuersparnisse.</p>
<p>Vermögen alimentieren sich also selbst, und zwar zu Lasten Dritter!</p>
<p>Diese Entwicklung wird auch bei einer genaueren Betrachtung des Volkseinkommens deutlich. In Deutschland konnte das Volkseinkommen, vereinfacht betrachtet die Summe aus Arbeits- und Kapitaleinkommen, in den letzten 20 Jahren um mehr als 65% gesteigert werden. Die Arbeitseinkommen blieben weit hinter dem Anstieg des Volkseinkommens zurück und erreichten nur rund die Hälfte des Anstieges des Volkseinkommens. Der Anstieg der Kapitaleinkommen fiel dem entsprechend deutlich höher aus. Damit reduziert sich zwangsläufig die Möglichkeit für Bezieher von Arbeitseinkommen, die vermehrt geschaffenen Produkte zu erwerben, selbst wenn der Bedarf vorhanden wäre. Die Kapitaleinkommen werden zum größten Teil nicht für den Konsum verwendet.</p>
<p>Wie groß ist die Kluft zwischen arm und reich tatsächlich?</p>
<p>Erst ein Vergleich mit dem Vermögen des Aldi-Gründers Karl Albrecht verdeutlicht, wie groß der Abstand zwischen arm und reich wirklich ist. Selbst das 99-Prozent-Perzentil der DIW-Studie verschwindet im &#8220;Nichts&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2014/03/DIW9-2014-Vermoegensverteilung-Vergleich-mit-Karl-Albrecht-600x928.jpg" rel="lightbox[2933]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2940" alt="DIW 9-2014 Vermögensverteilung Vergleich mit dem Vermögen von Karl Albrecht" src="http://www.neuesgeld-torgau.de/wp-content/uploads/2014/03/DIW9-2014-Vermoegensverteilung-Vergleich-mit-Karl-Albrecht-600x928-300x193.jpg" width="300" height="193" /></a></p>
<p>Es ist unvorstellbar, dass Vermögen dieser Größenordnung ausschließlich durch körperliche und geistige Arbeit in einem Arbeitsleben entstehen können. Das aktuelle Gesamtvermögen von Karl Albrecht wurde vom US-Wirtschaftsmagazin Forbes im März 2014 auf ca. 18,2 Mrd. Euro geschätzt.</p>
<p>Den meisten Systemgewinnern sind die mit Zins und Zinseszins einhergehenden Probleme nicht bewusst. Die leistungslose Umverteilung durch Zins und Zinseszins wird auch von einem Großteil der Bevölkerung nicht hinterfragt. Selbst nicht von denen, die auf der Verliererseite stehen. Auch die beiden Aldi-Gründer haben von Menschen gemachte Gesetze nur vorgefunden und nicht erlassen. Nur sind die Gesetze der Wirtschaftswissenschaften keine Naturgesetze und mitnichten alternativlos.</p>
<p>Eine Wirtschaftssystem, dass in erster Linie dem Kapital dient, kann nur zeitlich begrenzt dem Gemeinwohl dienen. Die Dramatik exponentieller Geldsysteme wird in ihren Spätzeiten deutlich, wenn sie Menschen und Natur irreparable Schäden zufügen. Nur in einer Marktwirtschaft ohne Kapitalismus können diese Schäden vermieden werden. Fließendes Geld ist eine Antwort auf die Fragen unserer Zeit.</p>
<p>Quellen:<br />
<a title="DIW Wochenbericht 9-2014 Vermögensverteilung" href="http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.438708.de/14-9.pdf" target="_blank">DIW Wochenbericht 9-2014 Vermögensverteilung</a><br />
<a title="Wikipedia Karl Albrecht" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Albrecht" target="_blank">Wikipedia Karl Albrecht</a></p>
<p><a href="http://www.neuesgeld-torgau.de/allgemein/die-kluft-zwischen-arm-und-reich/">Die Kluft zwischen arm und reich</a> is a post from: <a href="http://www.neuesgeld-torgau.de">Regionalgeld Initiative Torgau</a></p>
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